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2.0l Unterbau und 2.4er Zylinderkopf

Hallo an die Motorenspezialisten,

bin mir am Überlegen einen 2.0l Unterbau mit einem 2.4l Kopf zu kombinieren.

Wie ich schon in einem anderen Beitrag geschrieben hab, ist in meinem Kadett ein 2.2l Motor mit gemachtem 2.2l Kopf verbaut. 328 Schrick Nockenwelle, 45er Weber, bearbeiteter Gusskrümmer und Supersprint Gruppe A. Leistung ist super, 198PS. 

Hatte lange einen 2.4er Motor hier stehen. Würde aber am liebsten einen 2l Motor bauen, der dann auch um 200PS hat. Ich denke mit der Nockenwelle und den Webern könnte das hinhauen. Ich würde auch Schmiedekolben kaufen. Was muss ich beachten, dass das ganze auch funktioniert. Geld spielt eine Rolle. Ich möchte da nicht noch 5.000€ oder mehr investieren.

Gibt es da Schmiedekolben mit Dom die für den 2l Unterbau sind und in den 2.4er Kopf passen? Z.B. bei Krause: http://www.krause-rennsporttechnik.de/shop/Motorenbereich/CIH/Kolben/Langpleuel-Schmiedekolben-2%2C0-CIH-mit-Dom-fuer-Zylinderkopf-2%2C2-2%2C4?source=2&refertype=1&referid=83

Ist eine Kurbelwelle mit 4 Gegengewichten geeignet (Strassenmotor, keine Rennstrecke)?

Bitte sagt mir nicht, dass ich den 2.4er Motor einbauen soll. Ich interessiere mich für einen 2l Motor.

Vielen Dank für eure Tips und Anregungen.

Gruss

Daniel
 
Hallo Daniel,

wenn du schon einen guten 2,2 Kopf hast, wirst du mit dem 2,4 nicht viel mehr bekommen.

Denke da solltest du eher in Domkolben und H-Schaftpleuel investieren und den Unterbau entsprechend anpassen.

Pleuel dann passend zum Kolben besorgen, eventuell die 144er.

Eine 2,0 Kurbelwelle mit 8 Gegengewichten ist für dein Vorhaben sicher auch besser.

Damit liegst du sicher innerhalb von deinem Budget.

Gruß,

Ilias

* BROTKASTEN INSIDE *
 
ein 2,0 mit Langpleulen und deinen angedachten Komponenten, mit einem Komplett bearbeitetem ZK in Wettbewerbsausführung und leichtem Ventiltrieb, wird ca. 200 PS bei 7000rpm leisten. 8 Ausgleichsgewichte wären besser, aber nicht zwingend nötig. Alles ticki tacko auswuchten und auswiegen.

MfG Jörg
 
Danke für eure Infos.

Sportventile habe ich auch schon. Von einem 2.4l Motor, Ventilteller und Schaft im unteren Bereich strömungsgünstig bearbeitet und erleichtert.

Was wäre denn der Vorteil von den 144mm Pleueln? Sind das die vom 2.4l Motor? Dann könnte ich ja die Schmiedekolben vom Krause verwenden.

Einen 2l Unterbau mit einer Kurbelwelle mit 4 Gegengewichten hätte ich. Ist diese Kurbelwelle feingewuchtet dann ok?

Danke, Gruss

Daniel
 
Moin, je länger das Pleul ist, desto besser ist das Pleulübersetzungsverhältniss und somit der Wirkungsgrad. KW mit 4 Ausgleichsgewichten kann man auch nehmen, sind ja deutlich in der Überzahl. Habe ich auch gerade wieder einen Wettbewerbsmotor mit gebaut.

MfG Jörg
 
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