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CIH Motor undicht an Ölwanne (Gummidichtung am hinteren Lagerbock)

Hallo, bei meinem neuen Motor habe ich eine Leckage an der Gummidichtung am hintern Lagerbock. Alles andere ist dicht.

Der Motor hat gefühlt mehr Kurbelwellendruck. Spürbar am Öldeckel. Der Motor hat 15,5bar Kompressionsdruck (11:1 verdichtet).

Ölmessstab sitzt relativ locker, fliegt aber nicht raus.

Die Leckage ist nicht an den Übergangsstellen zur Korkdichtung. Die vordere Gummidichtung und die Korkdichtungen (alles mit der schwarzen Silikondichtmasse von PETEC) eingeklebt) sind dicht. Kurbelwellensimmering ist dicht. Die Leckage ist an der tiefsten Stelle am Lagerbock. Hat jemand schonmal das gleiche Problem gehabt? Wenn ja, wie wurde das dann gelöst. Ich möchte eigentlich den Motor nicht mehr ausbauen. Kann ich beim Kadett die Ölwanne losschrauben und etwas ablassen und mit der schwarzen Silikondichtmasse an der Stelle nachhelfen? Gibt es da eine Erfolgschance?

Danke schonmal.
 
Da im eingebauten Zustand Dichtmasse dazwischen Fummeln wird nicht funktionieren. Auch glaube ich nicht, dass der Gummibogen an tiefsten Punkt undicht ist. Wenn doch müsste man das doch bei abgebauter Schwungscheibe per Lehrenblech ermitteln können. Dann erstmal versuchen die äußeren Schrauben nachzuziehen. Hat allerdings bei mir noch nie funktioniert.

Gruss Andreas 
 
Ich habe das Blech abgebaut und es kommt eindeutig vom Gummibogen. Die Kontaktstellen Korkdichtung zum Gummiboge sind dicht. Natürlich habe ich schon nachgezogen. Aber nicht so arg. Denke auch dass das keinen Sinn macht. Gibt es da Probleme bei höher verdichteten Motoren mit dem Kurbelwellendruck?? 
 
Wenn man die Dichtfläche nicht 100% ölfrei  macht wird es mit der Zeit zu 100% wieder undicht. Das Öl wird das immer wieder unterwandern. Da kannst Dichtmasse nachsetzen so oft und viel Du willst.

Andreas hat schon recht, die Austrittsöffnung muss nicht automatisch und zwingend die einzige oder die alleinige undichte Stelle sein. Unten am tiefsten Punkt tritt es aus, aber die Wanne ist da wie ein Kanal geform, der Eintritt des Öl kann ausschließlich oder teilweise auch höher liegen.

Ich bin aber der Meinung, da man die Ölwanne mit viel Gefummel rausbekommt wenn man den Motor an den beiden Lagern löst und maximal anhebt bis das Getriebe oben am Tunnelende anliegt. 
Gruss

Hauke
 
Beim Getrag passt das nicht, trotz gefummel, bcaer man bekommt so viel Platz, das man die Dichtflächen sauber und neu abgedichtet bekommt. 

Ist halt eine blöde fummelei, aber machbar.

Ansonsten wirst du außer neu abdichten nichts machen können. 

Dein hohe Kompression kann / sollte dafür nicht die Ursache sein, sonst müssten deine Kolbenringe komplett durch sein. 

Gruß, Ilias 

* BROTKASTEN INSIDE *
 
bei unseren Rennmotoren kommt diese Undichtigkeit auch mal vor.

Abhilfe : sorgen dafür, daß es mit der Kurbelgehäuseentlüftung klappt. Schlauch am Ventildeckel mit größerem Querschnitt wählen. bei entfernteren Ölausgleichsbehälter benutzt man einen längeren Schlauch, auch da einen größeren Durchmesser vorsehen.

Gruß
 
Hab alles gereinigt und neu mit schwarzer Dichtmasse eingesetzt. Bin aber sicher, dass das nix mehr wird. Die Korkdichtug ist in den Ecken hinten platt.

Parallel bei Edelschmiede Emern ne einteilige Gummidichtung gekauft. Werde ich dann einsetzen. 

@Ossi, Hab ja einen grösser Schlauch drauf, aber das Geraffel im Deckel ist das problem, da geht ja nix durc. Habt ihr das rausgemacht?
 
Zwingend klemmen muss die nicht. Ich habe immer alles dünn mit Dichtmasse bestrichen eingesetzt. Ich fahre auch seit Jahren die Gummidichtung vom Diesel. Meiner Meinung nach deutlich besser als der Kork Kram. Trotzdem kommt jetzt mal wieder ein Tropfen durch. Das ganze ordentlich unter dem Auto zu montieren ist schon schwierig, besonders wenn noch ein Ölhobel dazu kommt. Unmöglich natürlich nicht.

Gruss Andreas 
 
Dichtungen von Ajusa klemmen,alle anderen sind zu schmal und stellen trotz Silikon die Ohren hoch .bis man die Wanne plaziert. Scheinbar soll man da zu dritt ,die Wanne montieren . Zssszsszssss.

Bei mir kommt rundum Silikon.unter und über der Dichtung .

Später dichte ich mit dem Finger die ganze Wanne entlang ab. Dann ist Ruhe.

Schrauben wenn abgebunden noch Mal nach ziehen 
 
Hallo zusammen. Ich habe nicht gelesen ob es eine Stahl- oder Aluwanne ist (?) . Ich habe mal ne Alu-GT-Wanne bei ebay gekauft die als   "mit Gebrauchsspuren"   beschrieben war. Ich sah dann sofort nach dem Öffnen vom Paket, dass im hinteren Radius gearbeitet wurde - gepfuscht ist genauer. Da war gefeilt worden und mit Schmirgel geglättet. Das wäre auch niemals dicht geworden. Nach heftigem Wortwechsel wurde Wanne / Geld wieder getauscht ....

Deine hohe Kompression kann da nichts ausrichten, weil hinten nur Öl vom ZK nach unten läuft. Über das Ölstandsrohr im ZK. Oder dein Motor wäre überfüllt - dann könnte was rausdrücken. Aber dann hättest du noch andere Probleme ....

Du schreibst, der Motor ist neu aufgebaut. Dann hat er wohl noch bissl mehr Blowby. Das sollte sich aber verbessern

Zur Dichtung: Manche machen gerne das rein was früher drin war - Historisch 
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  .... Aber Opel hat irgentwann die komplette Gummidichtung für den Diesel erfunden. Damit gehe ich möglichen Leckagen aus dem Weg.

Gruß Bernhard

2 Takt oder 4 Takt ???
Beides - aber Old-School
Kadett C Coupe 2.2E Rallye
Hercules K50RL
 
Hallo, ist eine Blechölwanne. Hatte auch rundherum Silikondichtmasse. War ne Reintz Dichtung, 4 teilige verbaut. Versuche mein Glück mit der Gummidichtung von Edelschmiede. 
 
Gummi Dichtung ist auch Ajusa  

Aber am Preis macht das nichts .gehen selten an die 30 Taler 

Immer so 35-36 
 
Ich würde bei der Korkdichtung bleiben. Vernünftig mit Dirko eingesetzt wird das auf viele Jahre dicht sein.
 
Kleines Update. Ich konnte die einteilige Gummidichtung von Edelschmiede von unten über die Ölwanne schieben und über den Flansch der Ölwanne drüberziehen. Ging erstaunlich gut. Aber dann haben mir 2 Hände gefehlt. Ich habe noch das Lenkgetriebe gelöst und nach vorne geschoben und dann konnte ich das um 3cm absenken, somit war die Ölwanne auch 3 cm tiefer. 

Alte Dichtung raus, ging zum Glück leicht, da die ja noch nicht lange drin war
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. Alle Dichtflächen gereinigt und mit schwarzer Silikondichtmasse eingeschmiert. Die Übergänge zu den Lagerböcken vorne und hinten mit etwas mehr Dichtmasse. Beim Aufsetzen der Ölwanne haben mir dann 2 Hände gefehlt. Entweder ist vorne oder hinten die Dichtlippe aus der Nut gerutscht. Aber mit etwas geschick und viel fluchen (meine Nachbarn sind das schon gewohnt) ging es dann. Schrauben mit 5Nm angezogen und ne eben Runde gefahren bis das Öl heiss war. Alles trocken. Hoffe dass das dauerhaft so bleibt.

Was ich bei der einteiligen Dichtung ganz gut finde, die hat einen Eisenkern der bis zum Ansatz der Dichtlippen vorne und hinten geht. Da kann man die Ölwanne nicht verziehen wie bei der Korkdichtung.

Jetzt muss ich noch die sch.... Weber eingestellt bekommen. Die rauben mir den letzten Nerv. Nächsten Samstag bin ich auf dem Prüfstand. Hoffentlich bekommt er das hin. 
 
Falls du das so nochmal machen musst, kannst Du Dir ein einfaches Hilfsmittel bauen. Ich habe damals  eine Traverse mit einem angeschweißten Wagenheber auf die Kotflügelkanten gelegt. So bekommst du den Motor mit geringen Aufwand noch ein paar Zentimeter höher.

Grüsse Andreas 
 
Kann man am Ventildeckel das Blech und die Stahlwolle entfernen um de Kurbelgehäusedruck zu senken. 

Was die Entlüftung angeht, ist da der 2.2er Deckel besser alsder 2.4er? Da ist das Blech ja über die ganze Länge (beim 2.4er) und gefühlt mehr Widerstnd beim reinblasen als beim 2.2er Deckel.

Entlüftung geht bei mir in die Airbox.
 
Nochmal die Frage in die Runde, ist es normal dass der Motor mit 11:1 Verdichtung mehr Druck im Kurbelgehäuse aufbaut? Merklich am Öleinfülldeckel. Oder ist da eventuell was nicht in Ordnung. Kolbenring Stossspiel exakt eingestellt nach JE Vorgabe und in der Toleranz von Opel.
 
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