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Getrag 240 kombiniert mit Cih-4-Gang-Innenausstattung

El Cubo

Active member
Hallo zusammen.

Wenn man nicht mit der richtigen Baustelle vorankommt sucht man sich ja manchmal lokale Nebenkriegsschauplätze.

Bei mir ist es im Moment die Überlegung den Innenraum otiginaler aussehen zu lassen, aber das Getrag soll erhalten bleiben.

Ich habe im Moment SR-Instrumente verbaut und einen Tunnelaufsatz vom OHV. SR-Instrumente finde ich auch eigentlich besser als die 3er, aber es ist nicht original.

Nun zur Frage. Ich habe die meisten Teile da die ich benötige, eine Kombi Getrag mit Innenraum ist ja durch Kürzen der Schaltstange um ca.  120 mm möglich, den Tunnelausschnitt kann ich wieder Rückbauen, und man muss die Schaltkulisse kürzen etc. Das ist alles kein Problem.  Selbst den Schaltstock könnte man mehr biegen und das optisch anpassen.

Sowas haben bestimmt schon viele hier gemacht.  Meine einzige Frage ist nun , ob durch das extreme Kürzen der Schaltstange die Gänge nicht mehr so geschmeidig reingehen oder es hakelig wird bzw. nur noch mit viel Kraft? Der Weg der seitlichen Verschiebung verschlechtert sich ja mit diesem deutlich. Die Auswirkungen kann ich nicht abschätzen.

Wie sind die Erfahrungen bei denen, die das schon gemacht haben?

Gruß

Hauke 
 
Servus Hauke,

ich hatte in meiner ersten Kiste 4-Gang, die wurde dann irgendwann zur Winterkiste, und dann kam ein Getrag mit der gekürzten Version rein, mit einem etwas mehr zurückgebogenem 4-Gang Knüppel und der 4-Gang Konsole, wie Du es beschrieben hast.

In meiner Sommerkiste wollte ich endlich mal den kurzen 5-Gang Knüppel, weiter hinten, wie es halt dazu gehört. Ich fahre ja Ascona B, ist aber technisch gleich. Ich habe dann die 5-Gang Mittelkonsole vom Manta GSI mit der genau angemischten Farbe lackiert und es sieht so auch ziemlich original, und auf jeden Fall unauffällig aus.

Jetzt zu Deiner Frage. Eigentlich war die Winterkiste mit der gekürzte Version schöner zu schalten. Kein hakeln. Nicht rauf und nicht runter. Bei der Sommerkiste, mit Originalgestänge, hat der 2 Gang immer etwas gehakt beim Ampelrennen
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. Das war aber bei beiden Autos nur das Getriebe selbst. Habe jetzt in der Sommerkiste mein Ersatzgetriebe drin, und das läuft super.

Damit möchte ich behaupten, Du wirst wegen dem gekürzten Gestänge keinen Nachteil haben. Die Unterschiede bei gebrauchten Getrag´s untereinander sind größer, je nach dem, was Du erwischt. Ich habe noch nicht das selbe Getriebe umgebaut und gefahren. Das wird Dir aber bestimmt noch jemand anderes bestätigen. Für meinen Kumpel habe ich nochmal die kurze Version angefertigt, auf der Werkbank montiert und probiert. Die extrem kurze Stange steht nirgens an und die Gelenke reichen aus für die Wege und Winkel. Der fährt auch schon Jahre damit rum. Habe das Auto auch mal gefahren und mir ist nix aufgefallen. Gefühlt einwandfrei.

Wenn Du das Gestänge kürzt, dann aufpassen beim Zusammenschweißen! Bei meiner allerersten Version haben wir die vordere Querbohrung, am Gelenk am Getriebe und die Hintere, für den Schaltknüppel, waagerecht zusammengeschweißt. Dann war das "H" der Schaltung etwas verdreht. Schau mal genau hin, die Bohrungen haben einen Winkelversatz, mal grob geschätzt, 15 Grad. Muss ich auch noch raus messen, da ich noch ein ganz langes Gestänge vom Rekord 2,2 i habe. Das werde ich auf "normal" Länge kürzen und eine Schaltwegverkürzung vielleicht auch noch einschweißen.

Hoffe, den direkten Vergleich mit dem selben Getriebe kann Dir noch jemand als unproblematisch bestätigen.

Grüße Ralf
 
Hallo Ralf,

danke für die Info. Das hilft mir techisch sehr, aber erschwert mir etwas die Entscheoidung, ob ich das Ganze bei Zeiten nochmal anfassen soll oder so zu lassen wir es ist.
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 Irgendwann muss man ja auch mal auf die Zielgerade kommen. Diese Aktion wäre ja auch nur wegen der Optik im inneren, und dafür schon recht aufwendig. Nur weil ich zu blöd war mir gleich eine Umrüstung noch offenzuhalten.

Das Getrag ist komplett überholt, da erwarte ich erstmal keine Hakeligkeiten.

Dieses Jahr gehe ich da aber nicht bei. Jetzt nur noch die Hinterachse drunter, Bremsanlage befüllen und entlüften, Spur einstellen (lassen) und Scheinwerfer, TÜV neu und dann wird erstmal gefahren. Ich hoffe es kommen jetzt keine Probleme. Das einzige was ich ggf. sehe ist, ob die Kardanwelle vernünftig fluchtet, weil meine Getriebekonsolen ja komplett entfernt waren. Hoffentlich sitzen meine wiedereingebauten Dinger genau.

Ja, vielleicht kann noch jemand anderes seine Erfahrung mitteilen.

Gruß

Hauke
 
Hallo Hauke,

sieh mal im OHF, da gibts vom Knut (Q68) einen schönen Bericht,Seite 12,Beitrag 237:

"Mein neues Alltags- und Winterauto"

http://www.opel-hecktriebler-forum.de/index.php?page=Thread&threadID=12055

Ich habs auch so gemacht.

Gruß

Charly
 
Hallo Charly,

Danke für Deinen Tip. Hab mich im OHF mal angemeldet,  aber vermutlich bin ich zu doof. Jedenfalls kann ich in die Übersicht komnen, aber die Beiträge kann ich nicht öffnen, da fehlt mir die Berechtigung. Na,  aber das liegt an mir, denn 99% der Computerfehler sitzen ja vor dem Bildschirm 😉 

Gruß

Hauke 
 
Bin auch gerade frisch angemeldet - du bekommst noch eine Mail, dass dein Account frei geschaltet ist (oder so ähnlich), dann kannst die Beiträge lesen. Dauert ‘nen Tag.

Fand ich auch merkwürdig.

Edit: Ich seh‘ gerade, ich kann speziell diesen Beitrag auch nicht lesen. Steht vielleicht im Archiv, wo nur geprüfte Mitglieder lesen dürfen?

Noch‘n Edit: https://www.opel-hecktriebler-forum.de/index.php?page=Thread&postID=140595#post140595
 
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