• Herzlich willkommen im neuen Kadett C Forum. Bitte die Beiträge im Bereich Bedienung und Informationen des Forums lesen.

Getrag 240: Tacho Antiebsritzel nach hinten verschoben, Tacho geht nicht

El Cubo

Active member
Hallo zusammen,

nachdem der Motor läuft und das Dauerhupen abgestellt ist hab ich noch ein Problem: Der Tacho geht nicht und nachdem die möglichen anderen Fehlerquellen schnell und einfach ausgeschlossen werden konnten, blieb nur die beim Getrag warscheinlichste Ursache: Feder weg und Ritzel verschoben. 

Der Blick in das Loch zeigt dass das Ritzel nach hinten verschoben ist. Aber Glück im Unglück: Nach etwas drehen taucht die Feder am Ritzel auf. Glück!! Sie hätte auch weg sein können und läge irgendwo lose im Getriebe. Das wäre der Supergau.

Hier ein Bild meiner Situation. Rechts ist hinten (Kardanwelle), links ist vorne (Motorseite), unten ist unten. Im Loch oben rechts ist das nach hinten verschobenene Ritzel, in der Lochmitte der Ring der nach unten zeigenden Feder:

eup-1136622215-fece048673ad04a4ca8c49efe7bf304a-1554036868_big.jpg

Hier nochmal ein Bild eine Feder die ich noch hab:

eup-1136622215-84b1200063dc41a78f283db56dd9f0ec-1554037111_big.jpg

Und nun die Frage: Was kann da passiert sein das die Feder noch am Ritzel ist, das Ganze aber nach hinten verschoben ist.

Die Schiebehülse der Kardanwelle ist um 20 mm gekürzt.  Und wäre die Kardanwelle beim Einfedern zu weit ins Getriebe geschoben, hätte das Ritzel ja nach vorne geschoben sein müssen. 

Der Tacho ging zuerst. Da die Feder noch im Ritzel sitzt muss ja die 90°-abgewinkelte Blechlasche, die in die Bohrung der Welle greift, abgeschert oder geknickt sein.

Ich stehe vor einem Rätsel, und will ja nicht mühselig die Feder tauschen ohne den Hauch einer Idee der Ursache zu haben.

Hatte das so schon jemand oder hat jemand eine Idee dazu?

Gruß

Hauke 
 
Hab die Feder erstmal mit einem Faden gesichert das ich sie nicht bei den weiteten Aktionen verliere.

Das Ritzel ist auf der Welle frei dreh- und verschiebbar. Das heisst für mich die Lasche ist abgeschert und die Feder muss ausgetauscht werden.

Eine Frage die mich noch wundert:

Ich hab das Getriebe durch die seitliche Einfüllöffnung bis zum Überlaufen befüllt. Hätte nicht jetzt  bei der Entnahme des Antriebs viel Getriebeöl austreten müssen? Allerdings ist der Wagen hinten stark angehoben. Vielkeich ist das Öl durch die Schäglage hinten nicht mehr auf dem Niveau. Dann müsste ich ja nun auch die Kardanwelle ohne weitere Ölverluste entnehmen können da die noch höher liegt als der Abtrieb. Oder?

Danke für Antworten im Voraus.

Gruß

Hauke 
 
Servus Hauke,

das hatte ich auch schon mal. Bei mir war aber das Ritzel schon ganz nach hinten geschoben und das Blech hab ich nie wieder gefunden.

Wegen dem Ölstand, aus dem Antrieb kommt fast nix raus, auch wenn der Wagen norml steht. Wie das innen aussieht, weiß ich nicht genau. Sind vielleicht ein paar Stege...

Ich habe dann ein anderes Halteblech eingesetzt. Ich habe jetzt auch eines auf Reserve. Mein Vorfall war aber schon vor zig Jahren, als das als Ersatzteil noch nicht verfügbar war. Habe es von nem Kumpel bekommen aus einem Getriebe mit Gehäuseschaden.

Die Aktion ist eigentlich mehr operieren als reparieren. Ich habe das Ersatzblech einen Tag vorher mit Silikon an einem Kupferdraht geklebt. Vorne an der runden Biegung, die noch zu sehen ist. Einfach ein Stück von einem 1,5er NYM, dass mal in der Wand war. Das reicht zum Einführen, ist steif genug und kann nach dem Einrasten trotzdem einfach abgerissen werden.

Dann hab ich mir eine Art dünnen Schraubendreher selbst gemacht. Eigentlich brauchst was ca. 3-4mm dick und 20cm lang. Das Problem ist ja, dass du drei Hände brauchst und in dem Loch sowieso kein Platz ist. Taschenlampe im Mund, ein Draht und ein dünner, langer Hebel zum Zurückschieben des Zahnrades. Ist bei mir so gegangen.

Viel Glück beim Operieren!
 
Ja, so hab uch mir das auch vorgestellt. 

Ich will ein Stabstahl mot passendem Durchmesser in die "Öse" der Feder kleben.Die Taschenlampe im Mund brachte ich schon für das Foto meiner aktuellen Situation.

Ich baue zunächst die Kardanwelle aus, allerdings sitzt die noch fest, ich muss erst die Brücke des Achsverlängerungsrohres lösen.

Ich schiebe dann von hinten eine Rohrhülse mit Ausköinkung rein und drücke so das Antriebsritzel auf die neue Feder. Die jetzt drin ist muss ja kaputt bzw. deren Nase abgeschert sein.

Am Wochenende geht das Spiel weiter.

Gruß

Hauke 
 
Das Problem artet sehr aus und ich brauche dringend Hilfe.

Ich hab mir Werkzeuge vorbereitet für das Einsetzen der neuen Feder und für das Aufschieben des Antriebs auf die Feder: Einen eingeschlitzten Nagel mit dem man die Feder Poditionieren kann und zugleich schon zusammen hält zum Aufschieben des Antriebs. Und eine passende Hülse die ich von hinten auf die Welle schieben kann um den Antrieb auf die Feder zu drücken. Das wird klappen.

Aber ich habe vorher ein großes Hauptproblem:

Ich bekomme die alte Feder gar nicht demontiert!

Da die Verzahnung der Welle hinten für die Kardanwelle scheinbar einen größeren Durchmesser hat als dort wo das Tachoritzel sitzt, kann ich das nicht einfach nach hinten rausschieben. Durch das Loch vom Tachoantrieb komme ich aber auch nicht so ran das ich die Federnase so eindrücken ksnn das die Feder vom Ritzel geschoben werden kann.

Frage an die Getrag 240-Kenner: Kann ich den hinteren Teil des Getriebes abschrauben ohne das mir alles entgegen kommt und dabei das Innenleben des Getriebes auseinanderfällt? Im hinteren Teil sind die Wellen ja auch gelagert.

Ich sehe das zur Zeit aber als einzige Möglichkeit die Feder auszubauen.

Ich habe nur diesen Plan vom Getrag.eup-1136627009-216a344cc95d3c2a795ba986f690ab95-1554631908_big.jpg

Damit hab ich zwar eine Übersicht, aber das Zerlegen und die Wiedermontage eines Getriebes braucht sicher ein wenig mehr. Erfahrung hab ich damit nicht.

Welche alternativen Möglichkeiten habe ich noch zur Demontage der Feder.

Die Ursache warum das Antriebsritzel überhaupt trotz vorhandener Feder frei dreh- und Verschiebbar ist hab ich auch noch nicht. Die Kardanwelle ist entsprechend gekürzt.

Gruß 

Hauke 
 
Ich hab mir das nochmal auf dem Plan angesehen. Hinten Deckel abmachen wird wohl nicht gehen da der ja eher das tragende Teil des Getriebes ist, und man bekommt dann immer noch nicht an die Feder ran.

Das Antriebsritzel muss eigentlich sowieso nach hinten abgegen, da es sonst nicht auf die Welle kommt. So sieht für mich jedenfslks due Montagefolge aus. Ausser es wird aufgeschoben und dann erst die Verzahnung gemacht wodurch ggf. der Durchmesser grösser wird.

Bekomnt man den Ring hinter den WEDI auf der Kardanseite leicht raus? Da das Antriebsritzel aussen einen größeren Durchmesser hat als die Kardanwelle muss der WEDI und der Ring ja raus. Dann könnte es nsch hinten ja vielkeicht doch gehen. Wenn nicht kann ich mir sonst sparen den WEDI herauszureißen.

Gruß

Hauke 
 
Gelöst. Die alte Feder ist raus. Dabei ist die Arretierungs-Nase abgebrochen und genau wie die schon als ursprüngliche Ursache des Problems abgescheerte Positionierungs-Nase im Getriebe verschwunden. Das ist jetzt so, ich kann es nicht ändern. Ich hoffe die Mini-Blechstückchen setzen sich im Öl ab und werden nicht aufgewirbelt und führen zu Schäden.

eup-1136627110-093e753ea2f0ced19107cd1fd5954998-1554642110_big.jpg

Die neue Feder einzusetzen war mit den "Werkzeugen" dagenen ein Kinderspiel. Damit ist das wieder okay.  

Hier der Nagel mit der eingeklemmten Feder:

eup-1136627110-2478d546a712797a28a637c097e582aa-1554643044_big.jpg

Die Hülse hab ich ausgeklinkt damit es beim Aufschieben des Ritzels keine Kollision mit der überstehenden Feder gibt:

eup-1136627110-a8e50d1489f23a39dcb9975e54fcb6e0-1554642280_big.jpg

Falls jemand auch mal diese Probleme hat hilft ihm das ja vielleicht. Aber besser man hat so was nicht 
b.gif


So, nun "nur" noch das Getriebe wieder einbauen.
 
Hallo, baue mir den Winkelantrieb vom Krause rein. Hab mal in das Loch geschaut. Bei mir ist da keine Feder sondern der Anschlag vom Plastikrädchen ist in Alu gegossen. Da gibt es anscheinend Unterschiede.
 
Die Öse der Feder müsste auf Deinem Bild links von der Schnecke sein, wenn Du eine Feder hast. Ich kenne es nur so, aber ggf. gibt es andere Ausführungen.

Wenn Deine Schnecke fest auf der Welle sitzt müsste es okay sein, wenn sich die Schneckle auf der Welle verschieben oder drehen lässt hast Du Deine Feder verloren. Das kannst Du ja probieren: Mit einen Schraubendreher  ins Loch stecken und mal am Schneckenrad drücken. Zeoitgleich reinleuchten. Aber eigentlich kann die Feder zwicshen Welle und Schnecke nicht weg, sondern nur die Nase der Feder zur Welle abgebrechen und Schnecke mit Feder sind dann verschiebbar. 

Gruß

Hauke
 
Zurück
Oben