El Cubo
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Hallo zusammen,
Ich hatte 2019 folgedes Problem: Der Tacho geht nicht obwohl die Hülse der Kardanwelle gekürzt war. Nachdem die möglichen anderen Fehlerquellen schnell und einfach ausgeschlossen werden konnten, blieb nur die beim Getrag 240 wahrscheinlichste Ursache: Feder weg und Ritzel verschoben.
Der Blick in das Loch zeigt dass das Ritzel nach hinten verschoben ist. Aber Glück im Unglück: Nach etwas drehen taucht die Feder am Ritzel auf. Glück!! Sie hätte auch weg sein können und läge irgendwo lose im Getriebe. Das wäre der Supergau.
Hier ein Bild meiner Situation. Rechts ist hinten (Kardanwelle), links ist vorne (Motorseite), unten ist dann natürlich unten
.
Im Loch oben rechts ist das nach hinten verschobenene Ritzel, in der Lochmitte der Ring der nach unten zeigenden Feder:

Hier nochmal ein Bild eine neue Feder die ich noch hab:

Ich habe zunächst die Feder erstmal mit einem Faden gesichert, damit ich sie nicht bei den weiteten Aktionen verliere.
Das Ritzel war auf der Welle frei dreh- und verschiebbar. Das heißt, die 90° abgekantete Lasche am kurzen Ende der Feder ist abgeschert und die Feder muss ausgetauscht werden.
So ist die Zusammenbausituation im Getriebe:

Wie habe ich das 2019 mal gelöst?
Ich habe zunächst ein Stabstahl mit passendem Durchmesser in die "Öse" der Feder geklebt. Wichtiger als Kleben ist aber eher der richtige Durchmesser, wegen dem Ölfilm klebt da nämlich nichts richtig. Den Rundstahl vorne etwas konisch machen hilft bestimmt.
Und man braucht einer kleine Taschenlampe, die sauber sein sollte und man in den Mund nehmen kann. Mit der Hand reinleuchten geht nicht weil man dann nichts sehen kann, da die Hand dem Blick immer im Weg ist. Die Taschenlampe im Mund brauchte ich schon für das Foto meiner aktuellen Situation. Die Aktion ist in jedem Fall eine Geduldsprobe…. entweder blind machen, oder Taschenlampe im Mund
Ich baute zunächst die Kardanwelle aus, um auf die Getriebeausgangswelle Rohrhülsen aufschieben zu können.
Die alte Feder kam raus durch etwas rustikales Arbeiten. Ich hatte das Ritzel weit in Richtung Motor verschoben und die Arretierungs-Nase mit einem Schraubendreher runterdrücken. Dann wollte ich zeitbleich mit einer Rohrhülse die Feder durch das Ritzel nach vorne schieben. Das klappte bei mir nicht wie gewünscht, sollte man aber als erstes versuchen, vielleicht wenn man zu zweit ist und das besser kann als ich alleine. Daher hab ich eine zweite Rohrhülse verwendet, wo der Innendurchmesser etwas größer war über die Welle und zugleich gerade über die Feder passte. Ziel: Arretierungsnase so runterdrückten das ich sie die dann mit einen kleinen Schraubendreher, den ich zwischen linkem Ritzelende und der Öse der Feder angesetzt hab, um die Feder durch das Ritzel nach links zu ziehen.
Dabei ist die Arretierungs-Nase trotz runterdrücken dann doch abgebrochen und genau wie die schon als ursprüngliche Ursache des Problems abgescheerte Positionierungs-Nase im Getriebe verschwunden. Das ist jetzt so, ich kann es nicht ändern. Ich hoffe die Mini-Blechstückchen setzen sich im Öl ab und werden nicht aufgewirbelt und führen zu Schäden. (hat auch über 10.000km nicht zu Problemen geführt.)
Dern Stabstahl hab ich vorsichtig aus der Öse gezogen. Vorsichtig, damit das Band nicht beschädigt wird. Die Öse war da aber schon größer da sie nun ja entspannt war. Mit dem Faden konnte ich die alte Feder dann sicher aus dem Getrieben holen.

Die neue Feder einzusetzen war mit den "Werkzeugen" dagegen ein Kinderspiel. Damit ist das wieder okay.
Hier der Nagel mit der eingeklemmten Feder:

Wie hab ich das gemacht? Das Ritzel hab ich ganz nach Rechts geschoben. Mit dem Nagel, in den ich einen Schlitz gesägt hatte um die Feder vorgespannt einzuklemmen, konnte ich die neue Feder so positionieren, das die abgewinkelte Nase der Feder in der Bohrung der Welle saß. Nicht vergessen: Vor dem Einsetzen der Feder wieder einen Faden an der neue Feder zu befestigen. Man weiß ja nie!
Dann hab ich eine passende Hülse von hinten auf die Welle geschoben um das Ritzel von rechts auf die Feder aufzuschieben. Als klar war, dass das Ritzel soweit auf die Feder aufgeschoben war das die Feder nicht mehr weg konnte, hab ich den Nagel abgezogen. So konnte die Feder auch ganz Sender Welle anliegen. Die Hülse hab ich auf einer Hälfte ausgeklinkt damit es beim Aufschieben des Ritzels am Ende keine Kollision mit der überstehenden Feder gibt:

Zum Schluss den Sicherungsfaden mit einem Ruck abreißen. Fertig.
Muss nicht die allerbeste Methode sein, aber bei mir hat es so funktioniert, und vielleicht hilft es dem einen oder anderen in der selben Situation.
Ich hatte 2019 folgedes Problem: Der Tacho geht nicht obwohl die Hülse der Kardanwelle gekürzt war. Nachdem die möglichen anderen Fehlerquellen schnell und einfach ausgeschlossen werden konnten, blieb nur die beim Getrag 240 wahrscheinlichste Ursache: Feder weg und Ritzel verschoben.
Der Blick in das Loch zeigt dass das Ritzel nach hinten verschoben ist. Aber Glück im Unglück: Nach etwas drehen taucht die Feder am Ritzel auf. Glück!! Sie hätte auch weg sein können und läge irgendwo lose im Getriebe. Das wäre der Supergau.
Hier ein Bild meiner Situation. Rechts ist hinten (Kardanwelle), links ist vorne (Motorseite), unten ist dann natürlich unten
Im Loch oben rechts ist das nach hinten verschobenene Ritzel, in der Lochmitte der Ring der nach unten zeigenden Feder:

Hier nochmal ein Bild eine neue Feder die ich noch hab:

Ich habe zunächst die Feder erstmal mit einem Faden gesichert, damit ich sie nicht bei den weiteten Aktionen verliere.
Das Ritzel war auf der Welle frei dreh- und verschiebbar. Das heißt, die 90° abgekantete Lasche am kurzen Ende der Feder ist abgeschert und die Feder muss ausgetauscht werden.
So ist die Zusammenbausituation im Getriebe:

Wie habe ich das 2019 mal gelöst?
Ich habe zunächst ein Stabstahl mit passendem Durchmesser in die "Öse" der Feder geklebt. Wichtiger als Kleben ist aber eher der richtige Durchmesser, wegen dem Ölfilm klebt da nämlich nichts richtig. Den Rundstahl vorne etwas konisch machen hilft bestimmt.
Und man braucht einer kleine Taschenlampe, die sauber sein sollte und man in den Mund nehmen kann. Mit der Hand reinleuchten geht nicht weil man dann nichts sehen kann, da die Hand dem Blick immer im Weg ist. Die Taschenlampe im Mund brauchte ich schon für das Foto meiner aktuellen Situation. Die Aktion ist in jedem Fall eine Geduldsprobe…. entweder blind machen, oder Taschenlampe im Mund
Ich baute zunächst die Kardanwelle aus, um auf die Getriebeausgangswelle Rohrhülsen aufschieben zu können.
Die alte Feder kam raus durch etwas rustikales Arbeiten. Ich hatte das Ritzel weit in Richtung Motor verschoben und die Arretierungs-Nase mit einem Schraubendreher runterdrücken. Dann wollte ich zeitbleich mit einer Rohrhülse die Feder durch das Ritzel nach vorne schieben. Das klappte bei mir nicht wie gewünscht, sollte man aber als erstes versuchen, vielleicht wenn man zu zweit ist und das besser kann als ich alleine. Daher hab ich eine zweite Rohrhülse verwendet, wo der Innendurchmesser etwas größer war über die Welle und zugleich gerade über die Feder passte. Ziel: Arretierungsnase so runterdrückten das ich sie die dann mit einen kleinen Schraubendreher, den ich zwischen linkem Ritzelende und der Öse der Feder angesetzt hab, um die Feder durch das Ritzel nach links zu ziehen.
Dabei ist die Arretierungs-Nase trotz runterdrücken dann doch abgebrochen und genau wie die schon als ursprüngliche Ursache des Problems abgescheerte Positionierungs-Nase im Getriebe verschwunden. Das ist jetzt so, ich kann es nicht ändern. Ich hoffe die Mini-Blechstückchen setzen sich im Öl ab und werden nicht aufgewirbelt und führen zu Schäden. (hat auch über 10.000km nicht zu Problemen geführt.)
Dern Stabstahl hab ich vorsichtig aus der Öse gezogen. Vorsichtig, damit das Band nicht beschädigt wird. Die Öse war da aber schon größer da sie nun ja entspannt war. Mit dem Faden konnte ich die alte Feder dann sicher aus dem Getrieben holen.

Die neue Feder einzusetzen war mit den "Werkzeugen" dagegen ein Kinderspiel. Damit ist das wieder okay.
Hier der Nagel mit der eingeklemmten Feder:

Wie hab ich das gemacht? Das Ritzel hab ich ganz nach Rechts geschoben. Mit dem Nagel, in den ich einen Schlitz gesägt hatte um die Feder vorgespannt einzuklemmen, konnte ich die neue Feder so positionieren, das die abgewinkelte Nase der Feder in der Bohrung der Welle saß. Nicht vergessen: Vor dem Einsetzen der Feder wieder einen Faden an der neue Feder zu befestigen. Man weiß ja nie!
Dann hab ich eine passende Hülse von hinten auf die Welle geschoben um das Ritzel von rechts auf die Feder aufzuschieben. Als klar war, dass das Ritzel soweit auf die Feder aufgeschoben war das die Feder nicht mehr weg konnte, hab ich den Nagel abgezogen. So konnte die Feder auch ganz Sender Welle anliegen. Die Hülse hab ich auf einer Hälfte ausgeklinkt damit es beim Aufschieben des Ritzels am Ende keine Kollision mit der überstehenden Feder gibt:

Zum Schluss den Sicherungsfaden mit einem Ruck abreißen. Fertig.
Muss nicht die allerbeste Methode sein, aber bei mir hat es so funktioniert, und vielleicht hilft es dem einen oder anderen in der selben Situation.
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