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In der Winterpause und die Reifen: Wie macht ihr das? Aufbocken oder Wagen immer mal verschieben?

El Cubo

Active member
Moin zusammen,

wie macht ihr das eigentlich so in den langen Standphasen der Winterpause?

Bockt ihr den Wagen komplett auf, oder schiebt ihr den immer mal hin und her? Wenn ja wie oft? Damit die Reifen keine Standflächen bekommen. Nur mal so aus Interesse.

Bei meinem Motorrad ist es klar, das wird immer aufgebockt, aber das treibe ich etwas krasser als die Autos und da stört ein abgeflachter Reifen extrem, mal von den möglichen Gefahren abgesehen.

Den Rallye hatte ich über die letzten Winter immer in Arbeit so das er irgendwie immer unterschiedlich stand oder die Räder in der Luft waren. Da war diese Frage nicht so wichtig, aber das soll ja zukünftig hoffentlich anders werden 
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Den City hab ich dagegen auf alten Felgen stehen weil er im Moment sowieso nicht läuft wegen der noch ungelösten Motor-Absterber. Die  Altreifen können sich natürlich flach stehen wie sie wollen, wenn gefahren wird kommen die ATS wieder rauf. 

Danke für eure Meinungen/Erfahrungrn im Voraus.

Gruß

Hauke 

Es gibt nur eine dumme Frage, nämlich die, die nicht gestellt wird.
Dagegen gibt es leider unzählige dumme Antworten!
 
Ich erhöhe den Reifendruck um 0,5 Bar und stelle den Wagen auf Reifenschoner. Günstiger geht es mit 5cm dicken Styropor Platten.

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Pascal

schlüpferblau und doppelt bewebert
 
Ich pumpe die Reifen auf ca. 3 Bar auf, aber ich bewege den Wagen auch regelmäßig im Winter.

Ein mal im Monat lasse ich den Motor auf Temperatur kommen und drehe ein paar kleine Runden um die Halle.

Gruß, Ilias

* BROTKASTEN INSIDE *
 
Danke für  die Tips, das mit den Styroporplatten ist eine gute plausible Idee und zudem kostenneutral weil ich sowas noch liegen hab.

Gruß

Hauke 

Es gibt nur eine dumme Frage, nämlich die, die nicht gestellt wird.
Dagegen gibt es leider unzählige dumme Antworten!
 
Bei mir stehen die Autos immer auf alten Rädern. Mein Nachbar stellt seinen Porsche immer auf Bautenschutzmatten  vielleicht etwas besser als Styropor.

Gruß Dominik
 
Generell kanns mehr Probleme geben als nur Standplatten- die sich im übrigen nach 10km fahrt bei 20Grad meist schnell wieder verflüchtigen -nach meiner Erfahrung.

Das kann man in der Tat aber mit den guten Tipps hier oder hohem Druck schon 90% vermeiden.

Je nach Garage- mehr oder weniger feucht oder knochentrocken- kann es aber zu klebender Kupplung kommen oder Bremsen gehen fest.

Tipp: Das Auto erst final abstellen wenn mindestens 1 Woche trocken und in der Sonne gewesen, keine Feuchtigkeit mehr irgendwo in der Karosse.

Alle paar Wochen mal ohne Zündung mit eingesetzter Batterie Motor kurz drehen lassen dabei Kupplung treten/alternativ im 4/5 Gang soweit hin und her schieben dass der Motor gutes Stück dreht-

damit werden die voll geschlossenen Ventilfedern , die an einzelnen Zylindern vorkommen, abgewechselt und ermüden nicht-die sind es später die die Drehzahlgrenze runtersetzen (bei Autos

wo es ne Rolle spielt natürlich nur)

Beim "aufwecken"/1 Fahrt immer nur 1km fahren und dann Runde ums Auto ,Felgen abfühlen, eine wird heiß- eine Bremse hängt. Heim, Rad ab, Belag/Kolben paar mal hin und herbewegen im Sattel bis wieder frei.

Hat sich bei mir immer bewährt, davor hatte ich 2 mal Kupplung kleben, und zwar so dass ich ein Loch in die Glocke bohren musste und mit Schraubenzieher die Mitnehmerscheibe lösen musste. Blöd wenn das Auto außerhalb steht und man bei 5Grad drunter muss oder keine Steckdose da ist
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, mit "ruckeln" und "Gang reinhauen" war die jeweils nicht zu lösen. Bremsen Schwergang  nach 6Monaten kommt fast regelmäßig vor-zumindest bei Bremsen die nicht mal überholt wurden in den letzten 15Jahren, nicht tragisch aber backen auch mal fest, entweder Beläge im Sattel oder 1 Kolben.

Am besten immer mal fahren, wenn Sonne und kalt mal wecken und 1h Spazieren fahren-dann nie Theater
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und noch Spaß dabei
 
Hallo Olli,

danke, prima Ergänzung zum Thema.

Drehen ohne Zündung, Kuppeln usw. sind Dinge ich ich auch immer mal mache, 1x im Monat meistens. Das mache ich auch beim Motorrad, vieles mache ich da analog. Das wichtigste sind, wie Du schon sagst, die Bedingungen unter denen die Fahrzeuge eingelagert und dann gelagert werden. Wer die Winterpause mit einer Regenfahrt beginnt kann natürlich andere Probleme haben als ein Wagen der in trockenem Zustand über den Winter abgestellt wird 

Was ich aber nicht beim Auto sondern nur beim Motorrad mache ist der Teelöffel voll Öl, den ich ins Zündkerzenkloch packe. Ich hab auch noch nie rausgefunden ob das ein Mythos ist der zum Thema Wintereinlagerungen rumgeistern, beim Auto mach ich das jedenfalls nicht.

In jedem Fall mache ich vor der Pause den Tank zur Rostvermeidung immer randvoll, aber verzichte auf einen Stabilisator, nach 3-4 Monaten geht das bisher immer auch so.

Gruß

Hauke
 
Hallo Hauke,

ein Teelöffel Öl ist nie verkehrt
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.  Eine Winterpause ist ja überschaubar, ich hab auch Autos die stehen mal ein Jahr.

Opel verzeihen eh viel, ein Freund rangiert immer Kadett B in der Scheune, der macht gar nix an Vorsorge, sind auch alles Zustand 4 Autos. Aber springen eigentlich immer an,

auch nach 10Jahren, unfassbar. Immer Kondenswasser drin nach 5min wieder aus.. schlimm
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Ich fahre vor dem Abstellen auch immer extra "heiß", damit der Auspuff innen trocken ist, kann bei paar Grad dann schon mal 30-45 min dauern. Aber in 30Jahren nie ne Auspuffanlage an Rost "verloren"-daher halte Edelstahl bei Oldis zB für absolut entbehrlich, die machen ja keinen Winterdienst bei Salz.  Bei meinem Wintergolf 2 dagegen sind alle 5-10Jahre nach Salzwintern mal Töpfe fällig, kosten dann lächerliche 30Eu im Netz
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.

In eingelagerte Motoren spritz ich Fluid Film oder Caramba in die Kerzenlöcher und Wapus etc, dann mehrfach durchdrehen. Aber die stehen auch Jahre. Dann passiert denen auch nix.

Grüße,
Olli
 
Ich ziehe nach dem Winter vor dem ersten Start immer die Verteilerwelle und treibe die Ölpumpe einmal mit der Bohrmaschine an. Fahrzeug ist im Winter aufgebockt.
Gruss Andreas 
 
zum Überwintern kann auch eine Portion Bactofin im Tank nicht schaden.

Das verhindert dass der Sprit Wasser zieht und Bakterien bildet, d.h. schützt vor Gammel und Rost im Tank.

Pascal

schlüpferblau und doppelt bewebert
 
Meiner steht seit 40 Jahren immer auf den gleichen Reifen die auch im Sommer gefahren werden. Pumpe die immer auf 4 Bar auf, der wird auch nicht bewegt oder verschoben da ist noch nie was passiert.

Die laufen immer rund !

Gruß Herbert
 
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