Hey, fast 10 Jahre her, das ich den neuen Versuch aktualisiert habe und ein klein wenig ist doch in der Zwischenzeit passiert.
Inzwischen sieht er so aus:
Der Weg dahin war eigentlich nicht schwer, nur langwierig.
Manchmal bekommt man halt den Allerwertesten nicht hoch und dann gibts ja noch Frau, Kinder, ein Beruf und so.
Daher mal im schnelldurchlauf, was außer dem H Kennzeichen noch erledigt wurde.
Beim Thema H Kennzeichen, noch einmal ein herzliches Dankeschön an Günni für den passenden Katalog zu meinen Sitzen.
Der erste größere Umbau war das Projekt überholte Hinterachse hübsch zu machen.
Die Achse wurde vorher inklusive Sperre überholt, neu gelagert und die Übersetzung von 4:75 auch altersgerechte 3:89 getauscht.
Da es nur noch Optik war, gabs neuen Lack, neue Bremsen und alles in PU gelagert, das war es eigentlich auch schon.




Zwischendurch gab es im Cockpit auch noch ein Upgrade, danke Fabian, da wurde die Uhr gegen eine Öltemperaturanzeige getauscht.
Mal im Ernst, wer braucht eine Uhr im Kadett, den fährt man doch zum Abschalten vom Alltag.
Außerdem dank es einem der Motor, wenn man die Öltemperatur im Auge hat und erst gar nicht in Versuchung kommt, den Guss Klumpen unter der Motorhaube zu quälen.
Der zweite größere Umbau war die Wiederbelebung der alten Vorderachse, mit dem Umbau auf die 1000er Bleche.
Die Achsenteile habe ich vor langer Zeit Sandstrahlen lassen und anschließend mit Fertan geflutet.
Nachdem alles ordentlich abgebürstet und abgewaschen war, habe ich die Versteifungsbleche und Unterbodenschutz am Achsträger angeschweißt.
Die Querlenker haben auch noch die Versteilungsbleche bekommen, wenn man den Satz Bleche da hat, rüstet mal auch alles um.
Gequält habe ich mich mit dem rausschleifen, sägen, prügeln und fluchen, der alten Führungsbuchse aus den Querlenkern zu bekommen.
Das ist einfach eine Mistarbeit und für Menschen mit wenig Geduld wie mich, keine schöne Aufgabe.
Na ja, ich war froh das ich noch einen Satz Buchsen hatte und die austauschen konnte, die alten waren auch ziemlich fertig.
Das galt auch für die Dome am Achsträger, wo die Anschlaggummis reinkommen, da habe ich bei der Gelegenheit neue Deckel eingeschweißt.
Mehr war da auch nicht zu machen, nach vielen Flüchen und viel Unterstützung der ‘‘Grill Gruppe‘‘ und dem Forum, wurde alles wieder zusammengebaut.
Die Lenkung wurde natürlich auch grob überholt, sprich das alte Fett raus, neues rein, neue Manschetten, Traggelenke, usw.
Achsträger und Querlenker wurde mit Seil Fett konserviert, so wie auch viele andere Teile und Stellen am Unterboden.
Ist bei mir nicht notwendig, da der nur (leider wenig) bei schönem Wetter bewegt wird.
Anderseits, wenn du die so eine Mühe machst, sollte das auch locker die nächsten 40 Jahre halten.








Mit der Vorderachse habe ich auch den Federnsatz getauscht und das Keilfahrwerk ‘‘entsorgt‘‘, so gerade sieht er doch besser aus.
Mehr gab es auch nicht, zumindest nichts Größeres, aber ein paar Kleinigkeiten.
Ölabscheider hat den Einzug gefunden, da der Luftfilterkasten immer wieder vollgesifft war.
Da habe ich einen einfachen von Amazon gekauft, noch etwas modifiziert und mit ordentlichen Schläuchen versehen.

Wenn man die Öltemperatur kennt, hat das auch schon mal Nachteile, wenn man sieht wie hoch diese steigen kann.
Also kam (längst überfällig) wieder ein Ölkühler zum Einsatz.
Der musste innen verbaut werden, weil ich die Zuluft des Wasserkühlers nicht blockieren wollte und weil es mir einfach besser gefällt.
Mit der später nachgerüsteten Luftführung ist das gar kein Problem, bzw. das funktioniert im Innenraum sehr gut.


Der Wasserkühler hatte auch etwas mehr Power in Form eines E-Lüfters bekommen.
Den Vergasern habe ich auch endlich, nachdem es auch Jahre lang im Regal lag, das Hitzeschutzblech (danke Markus) verpasst.
Im Nachhinein ärger ich mich so sehr, dass ich so lange gewartet habe.
Das Blech ist einfach nur genial und hält die Vergaser immer schön kühl.
Neben Kleinigkeiten sind noch Domstreben vorne und hinten eingezogen.

Als letztes gabs den neuen Ansaugschlauch für die Vergaser, inklusive dem Ansaugtrichter.

Mehr wars eigentlich auch nicht, der Rest sich Kleinigkeiten die halt im Laufe der Zeit aufkommen.
Vielleicht noch einen Tipp für den Wechsel des Getriebeausgang Simmerrings, da habe ich mich mit dem alten echt gequält, zumal ich keine Hebebühne habe.
Hier habe ich für wenig Geld ein Werkzeug bei Amazon erworben, damit ist es ein Kinderspiel.
Die Querlenkerbuchse ist übrigens das perfekte Werkzeug um den Simmerring wieder einzubauen.
Das war im groben, irgendwelche Kleinigkeiten kommen ja immer dazu.
Vielleicht ist ja für den ein oder anderen eine Idee dabei.
Gruß, Ilias
* BROTKASTEN INSIDE *