sehr schön erklährt, aber immer drauf achten - einstellen bei betriebswarmen Motor mit Einlass 0,20und Auslass mit 0,25.
Opel hat bei diesen Motoren vorgeschrieben , bei laufenden Motor einzustellen!
Ich weiß, hier gibt es unendliche Diskussionen drüber. Entstehend aus Gründen wie "ich versaue mit den ganzen Motorraum mit herumschleudernden ÖL" - stimmt nicht, ein Stück Pappe an der richtigen Stelle und kein Tropfen geht daneben.
Und ein ganz entscheidender Grund für das Einstellen bei laufenden Motoren ist folgender. Die Blechkipphebel sind mittig mit einer Kugelpfanne gelagert. Gut auch zu sehen in dem Film, als der die Kipphebel des ersten Zylinders mit der Hand hin und her bewegt hat.
Hier kann ein Ungeübter bei der Einstellung mit stehenden Motor den Kipphebel verkannten und somit ein falsches Ergebnis erziehlen. Bei laufenden Motor ist das nicht möglich!!
Und zur Grundeinstellung der Ventile zB nach einer Revision, wo es nicht auf das absolut genaue Maß ankommt (man stellt ja später eben richtig ein) braucht man nicht die ganzten Überschneidungsprozeduren mit drehen der Kurbelwelle mehrmals machen - da gibt es was einfacheres.
Erster Zylinder auf Zündung stellen , OT Markierung und Verteilerfinger auf Kerbe - jetzt von vorne gesehen Ventile 1,2,3 und 5 einstellen.
Jetzt eine Kurbelwellenumdrehung weiter, unten wieder auf OT und der Verteilerfinger soll jetzt gegebüber der Einkerbung stehen - Ventile von hinten gesehen Ventil 8,7,6 und 4 einstellen-fertig.
Geht aber nur bei einer Serien Nockenwelle, da in diesen Stellungen kein Ventil angehoben ist.
Bin mal wieder gespannt auf die vieln aaaabbber!
Günni
......bin alt, ich darf das !