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Tacho auf NULL

Moin Kadett Gemeinde

Da ich aktuell auf meine HA warte, habe ich Zeit für andere Ideen
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Ich will meinen komplett restaurierten Kadett mit Tachostand NULL auf die Straße bringen. Ist eh nicht das originale Tacho.

Hab in Schemml‘s Bericht von 2012 gelesen, dass er tagelang mit einem Dönerspieß
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den Tacho auf 0 gedreht hat. Hab mal spasshalber den Akkuschrauber mit der Tachowelle verbunden .... bis auf 0 hab ich einen Rollator 
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Der Kollege "m.m-tuner" hat   ....einfach.....   die Steckwelle gezogen und die Zahlenrolle wieder mit 0 eingebaut. Hab das bei einem Tacho vom OHV probiert - und kapituliert. Hat das mal jemand gemacht? Nach links oder rechts rausziehen?

Gruß Bernhard

2 Takt oder 4 Takt ???
Beides - aber Old-School
Kadett C Coupe 2.2E Rallye
Hercules K50RL
 
Ich mach das immer so, Ritzel abheben, kurzes passendes Stück Schlauch auf die Welle und ins andere Ende nen holzspies und dann abends vor der glotze zwirbeln. Geht vorwärts wie rückwärts 
 
Ich hab den Tacho hinten geöffnet, das Ritzel entfernt und die Rädchen einzeln auf Null gedreht. Ich weiß nicht mehr ob man die wegen der Verzahnung dazu rausheben musste. Dazu gab es hier oder im Netz eine Beschreibung, ich hab das jedenfalls nicht einfach auf Verdacht gemacht. War eine Sache von sowas um 10 Minuten, und kein technisches Hexenwerk.

Oder irgendwas machen damit das Antriebszahnrad von den Anzeigerädchen entkoppelt wird. Jedenfalls was es am geöffneten Tacho, schnell und ohne Bohrmaschine.
Gruss

Hauke
 
Moin. Hab hier nix gefunden. Aber bei Youtube gibts ne gute Anleitung für Audis.

Die Welle abends stundenlang drehen ? Das endet mit ner Sehnenscheidenentzündung
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Die Rollen einfach mal so drehen - dann leidet die Verzahnung bis zum Zahnausfall
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Hab folgendes gemacht.

Weisses Ritzel anziehen sowie die Tachonadel. An meinem Versuchstacho war die seeehr beratungsresistent - hab mit Pinzette begonnen und mit ner Gabel weiter gemacht. Nix 
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. Mit ner Spitzzange weiter gemacht. Abgerutscht und die Nadel war ab - aber etwas deformiert. 

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Hab dann mit nem Dremel auf niedrigster Drehzahl die Welle gedreht. Noch zu schnell - das könnte bei dem alten Kunststoff Zahnausfall geben.

Also die Welle gezogen an den kleinen grauen Ritzeln. Die ist links / rechts gesichert. Flachgedrückt und leicht gewinkelt. Also geduldig die Welle nach rechts rausgezogen / gedreht.

Hab dann die Rollen auf 0 gestellt und links / rechts am Gehäuse die 0-Stellung markiert. Tachoblatt drüber zum Abgleich. Die Rollen mit Tesa gesichert.

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Dann die Welle mit den Ritzeln bissl angedrückt und die Ritzel von rechts nach links einrasten lassen. Dabei drauf achten, dass es halbe und ganze Zähne gibt

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Wenn die nicht alle in der richtigen Linie da stehen, gibts in der Anzeige 1/2 Zahlen. Die Welle wieder vorsichtig mit ner Zange zurück schieben bis sie einrastet. Alle Ritzel / Rollen müssen etwas locker sein. Wenn etwas richtig fest sitzt / klemmt, Komando zurück. Sonst gibts nachher bei der Ausfahrt warscheinlich ein Problem mit dem Tacho 
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Und das ist das Ergebnis

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Jetzt ist der "große" Tacho dran

Gruß Bernhard

2 Takt oder 4 Takt ???
Beides - aber Old-School
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Das Risiko die Tachnadel zu beschädigen ist dabei schon hoch.

Ich habe einfach die Achse, welche die grauen Zahnrädchen hält nur soweit zu einer Seite gezogen und etwas schräg nach oben gehalten, das die Rollen mit den Anzeigen frei liegen, also nicht mehr eingerastet sind.

Ich gebe zu, das man da am liebsten mehr als 5 Finger haben möchte, aber es geht.

Alles so drehen und darauf achten das die grauen Rädchen auch an der richtigen Stelle einrasten. Achse wieder einschieben und mit Zange oder Seitenschneider etwas "verunstalten" so das sie gesichert ist.

Günni

......bin alt, ich darf das !
 
Hi,

Ich habe das Tacho immer ausgebaut und dann hinten mit einem passenden Schraubndreher vorsichtig die Ritzel geknippt. Ging ganz einfach

Gruss Tobias
 
Ich habe nicht das Herz, 45 Jahre alte kleine Ritzel aus Kunststoff unter Spannung "springen" zu lassen. Aber vielleicht habe ich auch nur zu wenig Ersatztachos
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Wie Günni schon geschrieben hat, genügt es natürlich die Welle nur so weit zu ziehen bis sie rechts "frei" ist. Ich musste da hart arbeiten - und dann lagen die Ritzel im Wohnzimmer
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Upgrade:

Der "große" Tacho war jetzt schon einfacher. Schutz aus Pappe, Gabel und ....

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nix passiert. Wichtig sind 2 Schritte.

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Tachonadel vorsichtig über den Anschlag heben. Die läuft dann ca. 1 cm gegen den UZS. Und beim Abhebeln stößt man nirgens an. Die schwarze Kappe ist unten hohl. Deswegen unbedingt die Gabel nur an der Verstärung ansetzen

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Gabel nicht unter Druck vor schieben. Sonst ist die Welle krum. Sachte anheben, Gabel nachschieben, anheben ..... Nadel ist ganz
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Wen die 100er Stelle am Tacho nicht stört, kann auf die Demontage vom weissen Ritzel verzichten. Meine 100er Rolle steht zufällig fast auf 0. Und man muß 1 Rolle winiger fixieren

Gruß Bernhard

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