Hallo,
Ein paar Worte noch zu den Fensterschachtdichtungen. Innen ist ein Blechstreifen aus Aluminium einvulkanisiert, also muss man beim Ausbau sehr feinfühlig vorgehen, um die Dichtungen nicht zu verbiegen. Verbogene Dichtungen kann man fast immer wegschmeißen, man bekommmt sie nicht mehr fest.
Außerdem sind im Original von unten Metallkrampen auf die Schachtdichtungen geklemmt, die Dichtungen sind auf die Blechfalze des Scheibenschachtes gesteckt und mit ihrer Unterseite in eine am Falz angeschweißte Blechrinne geschoben, so das die Metallkrampen ein Hochrutschen der Dichtungen verhindern.
Diese Befestigungsart sorgt bei älteren Türen für festgerostete Dichtungen. Wenn man dann die Dichtungen mit Gewalt losreißt, verbiegt man sie und bei fortgeschrittenem Rostbefall reißt der Türfalz und die schon angesprochene Rinne ab. Also am besten alles vorher reichlich mit Rostlöser einsprühen und dann versuchen die Dichtungen langsam und gleichmäßig mit einem breiten Kunststoffspachtel nach oben zu schieben. Wenn man die Dichtungen beim Wiedereinbau mit dauerplastischer Fensterdichtmasse in ihre Rinnen drückt, kann man auf die Metallkrampen verzichten und vermeidet eine Sollroststelle.
Mfg Bernd
sehr Krampen und als Folge davon der Blechfalz auf dem die Dichtungund die dahinter liegenden Rinnen, in die Dichtungen eingesteckt werden die