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Ventilspiel Seriennockenwelle

QP/E78

Active member
Hallo,

wie viel Ventielspiel gibt man einer Seriennockenwelle (CIH) mit mechanischen Stößeln, auch 0,30 mm?

Danke und Gruß,

Ilias

* BROTKASTEN INSIDE *
 
Ja
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Nix iss mir so lieb , wie der Heckantrieb. (OO)=[][]=(OO)
 
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wozu viele Worte, wenn man sich versteht (Y)

MfG Jörg
 
Ich muss das Thema noch mal rauf holen, ist schon alles eine Ewigkeit her...

Also wie stellt ihr das Spiel bei starren Stößeln ein?

Bei den Hydro‘s gibt es ja unzälige Wege, die nach Rom führen....

Ich habe die jetzt im kalten Zustand auf 0,40 eingestellt, wollte den Motor dann warm fahren und dann die 0,30 einstellen.

Macht ihr das im Stand oder bei laufenden Motor?

Ich kenne das eigentlich nur bei laufenden Motor, aber auch hier gibt es Unterschiedliche Meinungen.

Noch mal zur Sicherheit, es sind starre Stößel verbaut, keine Hydro‘s.

Danke und Gruß,

Ilias

* BROTKASTEN INSIDE *
 
abweichend vom WHB: Motor kalt im Stand 0,3mm
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. Nach WHB macht man, wenn man alles "einsauen" möchte.

MfG Jörg
 
yellowstorm racing:

abweichend vom WHB: Motor kalt im Stand 0,3mm
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. Nach WHB macht man, wenn man alles "einsauen" möchte.

MfG Jörg
Hallo Jörg

Ich widerspreche dir nur ungern, aber das ist nicht ganz richtig.

Eingesaut wird da gar nichts, wenn man die richtige Abdeckkappe für die Kette hat und den Kopf an beiden seiten mit langen Lappen schützt, da geht kein Tropfen Öl daneben.

Drehzahl sollte natürlich nicht so hoch sein.

Da die Blechkipphebel in der Kugelpfanne "kippeln" wird bei einer Einstellung im Stand häufig der Kipphebel etwas verkantet und dadurch ein falsche Spiel vorgegaukelt.

Die Grundeinstellung wird natürlich in Stand gemacht.

Ich behaupte, das es nicht nur schneller geht bei laufenden Motor, sondern auch genauer wird, vorausgesetzt man entwickelt das richtige Gefühl dafür - nicht umsonst hat Opel den Motorlauf beim Einstellen vorgeschrieben.

Gruß Günni

......bin alt, ich darf das !
 

Ich widerspreche dir nur ungern,

das ist nett, das Du das wenigstens ungerne tust
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An meiner Ausführung ist nichts falsch. Das Kippeln den Hebels simuliert man per Hand. Die Angaben des WHB basieren nicht immer auf logischen Konsequenzen, sondern sind der Einheitlichkei der Vorgehensweise geschuldet, ähnlich der Montagevorschriften von CIH Köpfen in der für Opel neuen OHC Ära. Ist mir persönlich aber auch egal, wer es wie im WHB machen möchte, soll das gerne tun. Jede Wette, der Ihlias folgt meinem Rat
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yellowstorm racing:
Das Kippeln den Hebels simuliert man per Hand...... Jede Wette, der Ihlias folgt meinem Rat
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So habe ich es gemacht, bin ja nur etwas aus der Übung, nicht ganz weg vom Thema.

Ich habe zwar ein original Nachbau des Kettenspritzschutzes in der Halle, aber der Kadett steht in meiner Garage und ich hatte keine Lust das auf die alte (richtige) Art zu machen.

Bei den Hydro‘s würde ich das auch nur im laufen machen, aber bei den starren Stößeln....

Tja Jörg, die Wette hast du gewonnen.
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Ansonsten gebe ich dir Recht Günni, das wäre vermutlich schneller bei laufenden Motor erledigt gewesen.

Wichtig ist, das man die Zündkerzen noch raus nimmt, sonst dreht man sich einen Wolf.....

* BROTKASTEN INSIDE *
 
Das der Ilias das so macht wie du es beschrieben hast glaube ich dir gerne!

Ein Spritzer Öl im Motorraum ist ja für manch einen eine Katastrophe.

Ich bleibe dabei (aus Erfahrung) das man natürlich das Kippeln der Hebel auch per Hand simulieren kann - und für einen Leihen - und das sind die meisten hier, sonst würden solche Fragen ja nicht gestellt - stellt das den schwierigeren Part dar.

Bei den meisten "Leihen" ist die Vorstellung der Einstellung am laufenden Motor theoretisch schwieriger, aber das Gegenteil ist der Fall.

Und für uns beide gilt natürlich - wir können es so und auch so, aber darum geht es hier nicht.

Habe schon viele Opelaner bei der Hand genommen und ihnen die Angst genommen die Einstellung bei laufenden Motor vorzunehmen, mit dem Ergebniss "ist ja gar nicht so schwer.

Abschließend möchte ich noch eines bemerken - diese Diskussionen gibt es schon über Jahre.

Ich will hier , um Gottes Willen niemanden dazu zwingen es so zu machen wie ich es für richtig halte. Ich akzeptiere auch die "andere" Variante, aber dabei sollte man immer auf den Umstand der Verkantung hinweisen - und das hast du leider nicht gemacht.

Also, nicht vergessen wer in den meisten Fällen nachfragt, ist kein Profi.

Das war meine Kritik an deinen Ausführungen!

Günni

......bin alt, ich darf das !
 
Mal drüber nachdenken! das Ventilspiel soll dem längen der Ventile  durch die Wärme entgegenwirken.

da muss man sich auch dann überlegen, was habe ich verbaut.

der Hersteller gibt Hilfestellungen, die aber nicht unbedingt passen müssen bei eigenenen  Konstrukten.

Also wenn man von Serie ausgeht, kann man beide Versionen machen (meine Meinung) bei starren Stösseln.

bei Hydros muss man noch bedenken,sind es ausgelulleerte Stössel oder neue (zerlegt gereinigt)3/4tel VS ganze Umdrehung--- da geh ich jetzt nicht weiter drauf ein.

Hat man Sportventile drin, die z. Bsp verjüngt sind; spielt mit rein, das die von der Wärmeabgabe schon länger werden können ,wie Serie.

auf der sicheren Seite ist man dann wenn man die 030 grosszügig einstellt.

das würde ich dann kalt machen oder zumindest  in der ersten Phase zum Betriebswarm;;es macht ja wenig Sinn, wenn die  Auslassventile heiss sind und ich stell dann noch 030 dazu, dann wäre es ja zu viel.

wenn die Ventile arg abgedreht sind muss man  dann 035 geben; lange Steuerzeiten/Abgastemperatur.. 040 (meist aber dann vom Hersteller schon angegegeben)

dazu muss man sich dann noch seine Zutaten zum Motor dazu denken.....

Im Einlass muss man  nicht so Grosszügig sein, weil die durch das Gemisch gekühlt werden

Und zu stramme Vetile schliessen nicht komplett, Sitz und Ventil werden heiss, verziehen sich und können abreissen.

zu weites Ventilspiel kostet Leistung und geht bis zum schlechten Motorlauf ;das man dann bei  einer Drossel pro Zyl spürbar ist

Also über alles ein wenig Gedanken machen und üben dann wird das schon.

gr armin
 
Die Diskussion ist woh müssig. Ich hatte versich eine leichte Humoristik ein zu bauen. Also bei Motoren mit verstärkten Ventilfedern und starren Stösseln ist das Einstellen bei laufendem Motor grundsätzlich FALSCH. Die Fühlerlehre wird quasi punktuellmit der Federkraft belastet und das Material der Fühlerlehre gestaucht. Diesen Umstand kann das WHB nicht berücksichtigen. Selbst in der Einbauanleitung der IKA555 von Irmscher wurde darauf hingewiesen.

Dies Ganze bei Hydrostösseln durch zu führen entbehrt jegichen Sinn. Ob ich nun im Stand auf ca.54% Längenausdehnung stelle oder bei laufendem Motor auf auf 50% @ Günni, mich würde mal interessieren, wie Du das Ventilspiel an einem neu aufgebauten Motor vor Erstlauf einstellst..........

MfG Jörg
 
Jörg - ich hatte doch geschrieben das ich beides kann !

Was den Ilias betrifft - der hat eindeutig von einer Serienwelle geschrieben und über nichts anderes habe ich meinen Senf dazu gegeben.

Und bei einer Serienwelle gehe ich davon aus, das keine verstärkten Ventilfedern verbaut sind.

Günni

......bin alt, ich darf das !
 
Hi Günni,

da wir beide "alt sind", dürfen wir beide beides
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, alles ist gut
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MfG Jörg
 
Hallo.

Ha ha ha.

Das finde ich voll lustig die gleichen Diskussionen hatten wie schon vor 30 Jahren.

Soll doch jeder es so machen wie er es für richtig erachtet.

Als ich noch Hydros drin hatte habe ich sie Pi mal Daumen eingestellt, ich meine ob 40% oder 60% ist doch egal die gleichen das schon aus Du kannst mit den Dingern eh nicht über 7000 drehen (sollte man jedenfalls nicht).

Mit festen Stösseln habe ich sie beim Laufen  auf 0,25 eingestellt, weil mein Motor 9000 gedreht hat und sonst geklingelt hat über 7500.

Gruß Thilo.
 
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