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Wieviel Kadett City Jet gab es?

SvenD (Webmaster)

Administrator
Teammitglied
2 Fragen am Ende des Themas

Heute in der Post etwas komisches. Und zwar heißt es immer, das es von City Jet nur 50 Stück gab. Das liegt auch daran, das es einen Zeitungsartikel aus einer Opelzeitung gibt wo das so drin steht (hier mal von Thomas Seite geklaut weil selbst noch nicht eingescannt,). Auch das es eine Aktion von Opel Schäfer in Hanau war. Käufer des City Jets bekamen einen Rundflug in einer Boing dazu, da diese sich City Jet genannt wurde. Jetzt hatte ich dieses Prospektblatt gekauft, weil ich bisher nur eins im schlechten Zustand hatte. Komischerweise steht dort aber exklusiv bei Dechent drauf. Ich zweifel also gerade daran, ob es wirklich nur 50 Stück gab.

Hier mal die Bilder:

Zunächst das was ich mir gerade gekauft hatte. Man sieht das auf der Vorderseite Dechent steht. Ebenso auf der Rückseite.

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Dann der Bericht aus der Zeitschrift "Der Opel Händler", hier steht, dass es eine Aktion von Opel Schäfer in Hanau war:

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Dann in Prospektblatt was Dino mal Thomas für seine Seite zur Verfügung gestellt hat. Händlerstempel aus Kassel. Dieses Prospektblatt hat auf der Vorder- und Rückseite aber keine Nennung des Händler wie meins.

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Jetzt wird es aber noch spannender. Und zwar hat (oder hatte?) Dirk auch mal einen. Dieser war Blinker oben. Thomas hat noch ein Bild mit Blinker oben und ich habe mal als 16-jähriger auch einen gesehen der auch Blinker oben war:

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Stellen sich also die Fragen:

1. Gab es mehr wie 50 Stück?

2. Gab es überhaupt welche mit Blinker unten wie auf dem Bild zu sehen?

Kann irgendjemand was dazu sagen? Hat jemand Bilder von einem City Jet mit Blinker unten?

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Es wird wohl mehr als 50 Stück gegeben haben. Hier das Prospekt eines weiteren Händlers und ein Foto eines City Jet mit Blinker unten.

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Gruß Dino
 
Danke für die Info Dino. Aber generell ein interessantes Thema. Ich bin wie Du früher auch davon ausgegange, dass es nur 50 gab. Eben auch wegen dem Bericht aus der Opel Händler und weil es ja andere Kleinserien bei den Händlern gab wie den City Spatz aus Ulm.

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interessant wäre vieleicht noch das jeweilige Datum der Prospekte und der Opel Zeitung.

Klar ist, das damals die Händler in Eigenregie Sonderserien in ihr Autohaus gebracht haben. Vermutlich war das so ein Erfolg, das im Nachhinein nochmal einige Händler auf den Zug aufgesprungen sind und ebenfals ein paar Jet "lackiert haben.

Letztendlcih konnte man ja den Wagen so bestellen wie er als City Jet ausgestattet war und auch mit der blauen Außenlackierung. Lediglich der gelbe Streifen mußte da  auflackiert werden.

Aber auch meine Erklärungen sind ja nur Vermutungen und nicht belegt - gibt es denn noch diese Autohäuser, und wenn ja, nach ganz alten Mitarbeiter fragen!

Günni

......bin alt, ich darf das !
 
Etwas Offtopic, aber aufs Bild bezogen: Interessant wäre es auch, ob es vielleicht alte Filmaufnahmen der "Hell Drivers" mit den Kadetten zu finden gibt. So alt kann das Foto ja nicht sein, wenn neben den C Kadetts auch E aufgeladen sind und im Hintergrund sogar ein Twingo(?) zu sehen ist..und sowas wurde ja gern aufgenommen.

Die Helldriver scheinen generell gern auf Opel zurück gegriffen zu haben. Etwas Bildmaterial: https://abandowest.wordpress.com/2016/04/08/hell-drivers-i-varberg-1969-del-2/
 
@rallyegünni:

Datum der Opel-Zeitung muss ich noch mal raussuchen. Die Prospekte haben leider kein Druckdatum. Mittlerweile glaube ich, das es eher eine Aktion von Opel war. Schließlich konnten ja nicht die anderen Autohäuser das Prospekt einfach kopieren. Sprich ich glaube die Bilder wurden von Opel zur Verfügung gestellt. Auch die Lackierung, es muss ja genaue Vorlagen gegeben haben. Wahrscheinlich sind nur nicht alle Käufer mit ner Boing geflogen. Das Autohaus in Kassel ist bereits abgerissen, bei Dechent warte ich auf Antwort, Schäfer Hanau gibt es so nicht mehr. Ein Autohaus wo ich dachte es wäre der Nachfolger hat mir heute geantwortet, leider Sackgasse. Ein anderes warte ich noch auf Antwort. Autohaus Burr in Bremen 2007 Insolvenz. Habe eben einen ehemaligen Mitarbeiter angeschrieben und hoffe auf neue Erkenntnisse.

Aber ich muss auch sagen, ich habe Ende letzten Jahres über 100 Opel-Autohäuser angeschrieben. Davon haben 10-15 geantwortet, nur ein Autohaus schickte mir Bilder: kadettc.de/hanser_leiber.html Dieses Autohaus hatte obendrein eine Sonderserie die es glaube nur von denen gab.

@Alex: 

Es gab mal eine Homepage wo noch viel mehr von den Helldrivers drauf war. Ich kann mich nicht mehr genau dran erinnern, ich glaube um 2000 haben die Schluß gemacht. Das Bild hier habe ich selbst gemacht auf einem Parkplatz bei uns im Ort. Ich fuhr zufällig mit dem Fahrrad vorbei. Es war mit 15 oder 16, also so um 1993.

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war der gelbe Streifen denn überhaupt lackiert?

Ich meine das bei den Swinger Sondermodellen das Design geklebt war, oder irre ich mich da?

Günni

......bin alt, ich darf das !
 
Das ist eine gute Frage, auf dem Prospekt steht ja mit Sonderlackierung drauf. Ich frage Dirk wie es bei seinem ist und melde mich dann.

Beim Swinger sind es definitv Aufkleber, das weiß ich zu 100%. Diese wurden auch nicht bei Opel aufgeklebt, sondern erst bei den Händlern. Die meisten Kunden wollten diese Aufkleber übrigens nicht auf Ihrem Auto haben.

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danke für die Antwort bezüglich der Swinger!

Sollte der Jet auch mit Aufklebern bestückt worden sein, wäre die Sache mit ganz anderen Augen zu betrachten. Aber dazu möchte ich erst was sagen wenn  gesichert ist, ob lackiert oder geklebt!

Günni

......bin alt, ich darf das !
 
Habe heute sehr viel interessante Infos von einem ehemaligen Mitarbeiter der Firma Burr erhalten die ich Euch nicht vorenthalten möchte:

Zitat:

"Meines Wissens war diese Aktion mit dem City-Jet eine Serie des Techno-Händler- Verbundes, dem nur bestimmte Opel-Händler angehörten.( www.technoeinkauf.de )

Diese bekamen die Fahrzeuge von Opel in der Lackierung.( Lufthansablau )

Aber die gelben Zierstreifen von Techno als Lackierfolien von 3M.( Sogenannte Maskierfolien ) Die wurden auf das Fahrzeug aufgeklebt und zugeschnitten. Anschließend überlackiert und die Zwischenräume wieder abgezogen. Daraus ergaben sich auch durch den Modellwechsel ( Blinker Unten, Blinker Oben ) auch verschiedene Varianten. Wie viele Fahrzeuge verkauft wurden kann ich Ihnen nicht sagen, weil jeder Händler nach eigenem Ermessen Fahrzeuge bestellen konnte. Aber hier in Bremen und Umgebung fuhren einige in der Ausführung. ( damalige Händlerdichte )"Ich denke hiermit sind viele Fragen geklärt worden. Die erwähnten Firmen habe ich heute übrigens angeschrieben und hoffe, dass sie eventuell auch noch was im Archiv haben.

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Hallo Sven, 

das sind ja wirklich tolle Informationen. Ich hatte mir schon sowas ähnliches gedacht. Es konnte ja nur eine Initiative von mehreren Händlern sein. Schön das da was bei rausgekommen ist.

Gruß Dino
 
Hallo Sven

Super und vielen Dank für die neuen Infos!!

Die Frage ob es da mehr als 50 Stück gegeben hat ist ja damit wohl geklärt, es waren tatsächlich eben mehr.

Was mich etwas iritiert ist die Aussage des ehemaligen Mitarbeiters. Mir ist schon klar was eine "Maskierfolie" ist, die lässt eben die Stellen frei die mit einer anderen Farbe lackiert werden sollen. Die restliche Erklährung ist mir aber etwas unklar, zB die Maskierfolie wurde auf das Fahrzeug aufgeklebt und dann zugeschnitten. Das ist eigentlich nicht üblich das da noch was "zugeschnitten werden muß"! Es wäre auch extrem schwierig die "ausgesparrten" Stellen am Fahrzeug zuzuschneiden und dann eben beim lackieren ein gleichmäßiges Design zu ereichen.

Ich glaube, das der ehemaligen Mitarbeiter etwas durcheinander bringt mit dem Modellwechsel von Blinker unten und oben. Der gelbe Steifen ist bei beiden Modellen absolut gleich, bis auf die Länge im vorderen Kotflügelbereich. Da mußte man sicher beim Wechsel von Bilinker unten auf oben ein wenig von der Lange im vorderen Bereich etwas "zuschneiden", das gleube ich was er da nach diesen vielen Jahren meint. !

Ist ja nur meine Vermutung, aber anders kann ich mir das nicht vorstellen.

Aber , wenn es da noch ein Original gibt, wo erwiesen ist das das lackiert wurde, nehme ich alles zurück!

Günni

......bin alt, ich darf das !
 
rallyeguenni:
Was mich etwas iritiert ist die Aussage des ehemaligen Mitarbeiters. Mir ist schon klar was eine "Maskierfolie" ist, die lässt eben die Stellen frei die mit einer anderen Farbe lackiert werden sollen. Die restliche Erklährung ist mir aber etwas unklar, zB die Maskierfolie wurde auf das Fahrzeug aufgeklebt und dann zugeschnitten. Das ist eigentlich nicht üblich das da noch was "zugeschnitten werden muß"! Es wäre auch extrem schwierig die "ausgesparrten" Stellen am Fahrzeug zuzuschneiden und dann eben beim lackieren ein gleichmäßiges Design zu ereichen.
Zumindest im Fahrzeugbau war früher für Werbebeschriftung folgende Methode üblich: komplette Folie aufkleben, darauf eine Schablone legen und die Umrisse markieren (oder frei Hand zeichnen); dann eben die entsprechende Form zuschneiden und abknibbeln, was lackiert werden soll.

Ich habe das auch nur bei LKW in Anwendung gesehen. Aber da Schneidplotter seinerzeit nicht so verbreitet waren wie sie es heute sind, kann ich mir vorstellen, dass das bei Kleinserien auch bei PKW so gehandhabt wurde. Bei Einzelstücken würde man so ein Muster von Hand abkleben, ein Großserienhersteller kann sich fertige Aufkleber leisten; also scheint mir das ein pausibler Kompromiss aus Reproduzierbarkeit und Kostenreduktion.
 
Servus

Kann die Ausagen hier nur bestätigen! Der Jet wurde an die Händler in Lufthansablau ausgeliefert und mit einer

Lackierschablone wurde der Gelbe Streifen auflackiert. Mein Opelhändler sagte mir das damals und das die Lackierung immer so gut war wie sich der Händler bemüht hatte! War wohl auch ein erhöhter Aufwand für diese.Ob der Schriftzug auf der Nackenstütze von Opel oder auch von 

den Händlern aufgetragen wurde weiss ich nicht. Mein Cityjet wurde auch vom Autohaus Dechent ausgeliefert, habe noch beide

Scheckhefte wo dies belegen.Meiner ist übrigens auch ein Blinker Oben mit 12s Motor und Automatik!

Gruss Torsten
 
Übrigens hat das Archiv von der Lufthansa leider nix dazu.

Auch interessant. Bei den Werbeflyern stehen die Fahrzeuge ja vor der Boing. Diese Aufnahmen wurden im Gegensatz zu dem wo die Stewardess auf der Motorhaube sitzt nicht in Frankfurt sondern auf dem Gelände des Flughafen Saarbrücken gemacht.

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Stellt Euch vor, Ihr wollt noch mal versuchen mehr rauszufinden über dieses Sondermodell. Die Lufthansa selbst hat nichts dazu. Also findet man eine Facebook-Gruppe mit über 5.000 registrierten Lufthansa-Senioren. Bei der Beitrittsanfrage schreibt Ihr, dass Ihr kein ehemaliger Lufthansa-Mitarbeiter seit, aber eine Anfrage zur Lufthansa-Geschichte habt. Eure Beitrittsanfrage wird genehmigt. Ihr postet ein Bild von dem Werbeblatt, fragt ob es Zeitzeugen gibt und es folgen die ersten Likes. Dann fliegt Ihr aus der Gruppe. Nachfrage ergibt, es wäre ein Versehen gewesen Dich freizuschalten. Ihr fragt nach, ob es denn möglich wäre von einem Admin einen vorgefertigten Text zu posten mit Eurer Email-Adresse um Zeitzeugen zu finden. Auch das wird abgelehnt, angeblich habe es schon genug Unmut über Euer Posting gegeben. Dann werdet Ihr geblockt.

Tja, so ging es mir gerade und ich frage mich, warum pensionierte Lufthansa-Piloten so verbittert und nicht hilfsbereit sind.

Schade, eine Möglichkeit weniger mehr Infos herauszufinden.

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....unglaublich, aber die sind jetzt in der Pandemie warscheinlich nur noch mit sich selbst beschäftigt !

Scheinbar wollen die unter sich bleiben und keine "dummen Opelfahrer" in ihren Reihen dulden.

Günni

......bin alt, ich darf das !
 
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