Da ich die letzten Tage einige erfahrungen mit Fertan sammeln konnte, steuer ich auch mal was bei.
wichtig ist nach dem entrosten (Fertan nicht auf schuppenrost anwenden, sondern auf bearbeiteten rost) die Fläche zu reinigen, nicht mit Bremsenreiniger oder Mittel die erdölhaltig sind, es reicht schon Seifenwasser oder Silikonentferner.
nach dem einsauen unbedingt ach 2 Stunden mit Wasser benetzen, nicht vollsprühen, dann läufts wieder weg, und immer wieder etwas mit Wasser benetzen, umso länger wirkt es dann auch. die Verbindung die fertan dann eingeht ist recht fest und nur maschinell entfernbar, macht aber nicht soviel sinn... nur sollte es nicht aufs blanke Blech, das geht erstens dann schlecht wieder runter, weil es sich nicht so eben abwischen lässt, und dann rostet das blanke blech auch schneller, hatte nach 1 Tag schon ne menge flugrost drauf nach dem abwischen...
seitdem nutz ich das nur noch für bearbeitete rost stellen die ich nicht tauschen kann wie am Kotflügel innen und so... da bringt das meiner meinung auch was, später mit Rotbraun grundiert, lackiert, Steinschlagschutz auf Kautschukbasis und dann noch ein Wachs drauf
Fluid Film unterm Auto und in den Radkästen werd ich nicht machen, da Fett Staub bindet, und staub bindet was? Wasser!
in den Hohlräumen kann ich mir aber kaum was besseres als Mike Sanders vorstellen, da Fluid Film ja ein guter bewährter Schutz ist, der Test der Oldtimer Praxis belegt das ja, es haftet im gegensatz zum Fett vom Mike auch auf blanken Blech, und versiegelt die rostporen wo dann nix mehr weiter rostet, was bei Wachs ja der Fall ist.