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Feder ausbauen an der Vorderachse

seni

New member
Hallo,

ich möchte gerne teile der Vorderachse austauschen und habe auch schon ein paar Teile bestellt.

Dafür muss ich aber die Federn ausbauen, ich kenne die Problematik z.b. auch beim Rekord A, die Achse dort habe ich auch überholt und es war ein Krampf die Federn auszubauen, vor allem weil auch kein Federspanner wirklich passt.
Ich dachte ich Frage Mal in die Runde wie ihr das so macht?

Mfg Christian
 
Hi Christian, sind denn originale oder Tieferlegungsfedern verbaut?
Ich habe das ,wenn kein Federspanner verfügbar war, mit zwei gegenüber positionierten Spanngurten gemacht. Einfach so viele Windungen wie möglich mit einem Spanngurt greifen und den Gurt ein wenig spannen. Das selbe auf der gegenüberliegenden Seite. Wenn du abwechselnd so vorgehst nimmst du der Feder schon einiges an Spannung. Anschließend das untere Teaggelenk lösen. Wenn du den unteren Querlenker nun nach unten drückst fällt die Feder einfach heraus.
Wenn du auch die Federn aufhübschen willst einfach die Spanngurte abwechselnd immer ein Stück weiter entspannen.
Habe das schon häufiger so praktiziert. Das funktioniert super. Klar sollte sein das man trotz aller Vorsicht nicht mit den Fngern zwischen den Wicklungen rumfummeln sollte. Aber aus deinem Vorstellungs- Thread entnehme ist das du genügend Schraubererfahrung hast.
Gruß Dirk
 
Hab ich auch mit Spanngurten gemacht, aber mit drei Gurten, weil ich die Erfahrung hatte das bei zwei Gurten die Feder irgendwann einen Bogen machen kann, wenn die Gurte nicht gut gegenüber platziert sind.
Gruß
Hauke
 
Ich würde sagen das Originale Federn verbaut sind, das mit den Spanngurten habe ich damals so ähnlich auch gemacht, aber war doch immer sehr grenzwertig.
Dirk: wie genau meinst du das mit entspannen? Bei meinen Spanngurten kann ich nur einmal öffnen und dann sind sie wieder komplett entspannt, oder meinst du erst einen entspannen und dann den anderen?

Ich bin am überlegen ob ich eine Tieferlegung einbaue! Habe eine von TA technix gefunden mit 40mm ,das würde mir reichen.
Die Frage ist, bekomme ich die ohne spannen rein, also z.b. Wagenheber unten ansetzen und nach oben drücken wenn die Vorderachse eingebaut ist?
 
Wenn die Achse noch im Auto ist würde ich aufbocken, Rangierwagenheber unter den unteren Lenker, Traggelenk lösen und kontrolliert ablassen.
Grüße Andreas
 
Einbauen ist gar kein Problem. Einfach Lenker hochdrücken mit dem Wagenheber. Die Fummelei mit den Gurten dauert 3x so lange und ist auch nicht so ganz ohne.
 
Hi Christian. Natürlich hast du recht das sich der Spanngurt komplett entspannt. Als Backup hast du ja noch den zweiten, ggf einen dritten. Die kann man ja auch Willich nachspannen falls nötig.
Wenn du es machst wie Andreas schreibt passiert auch nichts. Wenn die Feder mit einem Spanngurt gesichert ist kann sie ja nicht unkontrolliert durch die Garage fliegen.
Wenn du dezent Tieferlegung möchtest nimm nichts von TA Taugtnichts sondern was altbewährtes was auch H- fähig ist.
Gibt es z.B bei Leidinger Tuning.
Gruß Dirk
 
Vielen Dank für die Tipps,

Das mit dem Wagenheber wäre auch meine Idee gewesen, aber es hätte ja sein können das jemand schon Erfahrungen damit gemacht hat und es so nicht geht.

Okay dann werde ich Mal weiter schauen nach einer Tieferlegung.

Welche Firmen bieten denn noch 40mm an? 60mm ist mir zu tief.

Gruß Christian
 
Mal kleiner Zwischenstand, Federn sind raus.

Aber ich denke wieder rein wird mit Wagenheber nicht ganz so einfach.
 
Bei Serienfedern wird es beim Einbau mit Wagenheber kaum gehen. Irgendwann wird die Federkraft so groß, das man den Wagen eher von den Böcken kippt bevor man sie soweit komprimiert hat das die Traggelenke bei den unteren Lenkern so greifen das die Federn nicht mehr weg können. Spätestens zum Einbau braucht man passende Federspanner, was aber nicht so einfach ist. Ich hab 3, keiner funktioniert bei den Vorderfedern des Kadett C. Deswegen hab ich angefangen das mit Spanngurten zu machen. Mit 3 oder 4 geht das recht sicher.
 
Bei Serienfedern wird es beim Einbau mit Wagenheber kaum gehen. Irgendwann wird die Federkraft so groß, das man den Wagen eher von den Böcken kippt bevor man sie soweit komprimiert hat das die Traggelenke bei den unteren Lenkern so greifen das die Federn nicht mehr weg können. Spätestens zum Einbau braucht man passende Federspanner, was aber nicht so einfach ist. Ich hab 3, keiner funktioniert bei den Vorderfedern des Kadett C. Deswegen hab ich angefangen das mit Spanngurten zu machen. Mit 3 oder 4 geht das recht sicher.
Ich habe die Serienfedern wieder ohne Spanngurte eingebaut. Mit dem wagenheber unten drunter hebt man schnell den ganzen Wagen mit hoch - ich habe einen stabielen Balken in den Motorraum gestellt und gegen die Garagendecke abgestützt - klappt gut!
Günni
 
Ich habe jetzt von Leidinger 40mm Tieferlegung gefunden.

Dort kann man ja noch mit den normalen Dämpfer fahren? Oder empfiehlt es sich andere zu holen?
 
Bei 40er Tieferlegung reichen die original Dämpfer. Bei mehr als 40er Tieferlegung brauchst du auch kürzere Dämpfer. Wenn das aber schon Luftpumpen sind würde ich ein komplettes Fahrwerk verbauen.
 
Ich habe die Serienfedern wieder ohne Spanngurte eingebaut. Mit dem wagenheber unten drunter hebt man schnell den ganzen Wagen mit hoch - ich habe einen stabielen Balken in den Motorraum gestellt und gegen die Garagendecke abgestützt - klappt gut!
Günni
Hallo Günni,
ja, das ist genau was ich meinte. Wenn man wie Du ein Widerlager hat um den Wagen gegen das Anheben nierderzuhalten geht das natürlich mit dem Wagenheber. Ich wollte ja nur sagen das es mit dem Heber alleine nicht geht, zumindest nicht mit den langen originalen Federn.
Gruß
Hauke
 
Ich werde Vorderachse und Hinterachse einmal neu machen, würde dann halt nur normale Dämpfer nehmen wenn die für die 40mm gehen.

Habe leider festgestellt das beim Vorderachskörper die Anschlagpuffer gerostet sind und die Gummipuffer schon hineingedrückt wurden. Jetzt bin ich am überlegen ob ich das schweiße , falls das überhaupt Sinn macht oder nach einer neuen Achse Ausschau halten?!
 
An den Anschlagdomen kann man eigentlich gut schweißen. Sehen kann nan im eingebauten Zustand auch nicht mehr viel davon.
Je nach Tieferlegung wird auch empfohlen die Anschlaggumnis zu kürzen um noch genügend Federweg zu haben. Jetzt könntest du direkt die Dome kürzen und die Gummis auf originaler Länge belassen.
 
Ich denke das werde ich so machen, die Dome soweit kürzen wo noch Gutes blech ist und dann ordentlich verschweißen. Dann die originalen Gummis rein und gut ist.

Vielen Dank an alle für die Info und Hilfe
 
das kürzen hab ich an meinem Manta damals so gemacht, am Kadett steht es mir noch bevor... falls es dir hilft, mit bildern.. ging in eingebauten Zustand (mit Bühne) sehr gut... is ja quasi das gleiche am Kadett....

vorher war das so, wie gesagt, am Manta, aber wegen der Vorgehensweise, da ich alles auch ausgemessen hab wegen der Dämpfer:
mit den 60er apex, hatte der dom ohne anschlaggummi, und original federgummi noch 1cm luft zum querlenker unten...unfahrbar....

den dom hab ich nun 25mm gekürzt, eine kleine platte mit mutter druntergeschweißt, und nen gummi 2cm montiert
wenn das ganze nun am querlenker unten anliegt (OHNE FEDERN), hat der koni noch gut "8mm luft zum atmen" bis zum anschlag...

dann hab ich vorne einen 25mm gummi unterlegt, wo der herkommt weiß ich nicht, war vorher an der hinterachse drin, passte aber ganz gut...
nun hab ich ca 3,5cm Restfederweg - und der Koni kann nicht anschlagen... 2,5cm sollten denke ich minimum schon sein...
 

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