wenn mal was passiert - das ist so ne sache. wenn du schuld bist zahlt deine versicherung dem unfallgegner den schaden, du bleibst auf deinem schaden sitzen. aber das ist immer so egal bei welchem versicherer und bei egal welcher versicherungsart ( haftpflicht, teilkasko mit/ohne sb, vollkasko oder oldietarif ).
anders ists bei einem unverschuldeten crash. da zahlt der gegner. nur ists ja so, versicherungen sind nur aus einem grund so groß und vermögend, weil sie mit zahlungen sehr zurückhaltend sind. und das ist das problem. die versicherung desjenigen, der dich gecrasht hat, kennt deine kiste nicht. sie weiß also nicht, daß du beispielsweise für dein orig. 50tkm-auto 3500,- bezahlt hast, ein fahrwerk für 1000,- montiert hast, deine räder 2000,- gekostet haben und der effektlack mit 3500,- ein schnäppchen war. also hätte dich dein auto 10.000,- gekostet. jetzt bist du damit ein jahr glücklich unterwegs und dann kommt einer und schießt dich dermassen ab, daß am ende nur der vorderwagen und eine felge heil bleibt. der rest ist schrott - also totalschaden. da der andere offensichtlich schuld ist hoffst du auf deine kohle ( 10.000,- ) . die erfahren aber von ihrem versicherungsnehmer ( dein unfallgegner ) nur deine fahrzeugdaten. kadett-c bj 77 - gut erhalten - ende. dann bekommst du einen scheck über 1500,- und beschwerst dich telefonisch. die versicherung schickt dir einen gutachter, der schaut sich den klumpen an und erkennt denn wert vor dem unfall - 6500,- mehr nicht, denn die kiste hat vor 24 jahren nur 8500,- gekostet. und autos verlieren nun mal an wert. jetzt bist du immernoch nicht zufrieden - klar - aber jetzt ists zu spät bzw. gibts nur noch das gericht. und versicherungen haben gute anwälte und vor allem mehr geld für sowas.
also merke, wenn die schuld des anderen eindeutig feststeht ( er gestehts vor zeugen, unterschreibt ein schuldeingeständnis oder gibt großzügig seine versicherungsnummer ), gibts nur eins, zu einem guten, anerkannten kfz-sachverständigen auch als gutachter bekannt, zu gehen. wichtig ist anerkannt, gut ist auch kfz-meister oder ingeneur im titel. das gutachten wird mit der gegnerischen versicherung direkt abgerechnt ( für dich keine kosten ) und du hast den vorteil, dem gutachter noch von deinen stundenlangen umbauten was vorheulen zu können. diese freien gutachter stehen nicht unter dem druck einer versicherung und machen ehrliche bis großzügige gutachten . es wird bis in die kleinste schraube, alle reperaturen/ kosten beschrieben und du bekommst ne kopie davon - auch die versicherung. so kommt man fast immer zu seiner kohle, denn gegen anerkannte sachverständige/gutachter ein gegengutachten , durch den versicherungseigenen gutachter,zu erstellen, lohnt bei fzg bis 20.000,- nicht - eher bei nem porsche.
also, wenn der andere eindeutig schuld ist, sofort zum freien gutachter bevor die versicherung einen schickt.
ach, und das mit "oldie-versicherung ab 25 jahre" ist normal. wie gesagt, versicherungen zahlen nicht gern, deshalb wollen die keine versicherungsnehmer in der sogenannten " risikogruppe" 18-25, um den teuren oldiebereich nicht unnötig noch teurer zu machen. das hat aber wieder was mit statistiken und unfallhäufigkeiten zu tun - ist aber nicht gefragt.
ein eigenes gutachten erstellen zu lassen, für den fall der fälle, kostet einiges ( ab 1000,- aufwärts ) und ist nach ein paar jahren ungültig/verjährt.
sollte wirklich mal was passieren und du weißt nicht was zu tun ist, frag jemand dems schon paar mal passiert ist ( z.b. mich )