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Kadett 1.2N hat Überdruck im Kurbelwellengehäuse - HILFE...

  • Ersteller Ersteller Schlakaeddi77
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S

Schlakaeddi77

Guest
Ich benötige Eure Hilfe, Euren Rat und Euer Fachwissen. Thema ist Überdruck im Kurbelgehäuse.

Es geht um meinen Kadett, einen 1200er (N), in Serienzustand (Motor). Dieser lief im Stand bereits bei meiner Übernahme nicht wirklich gut. Der Standlauf war unruhig, ungleichmäßig, teilweise kurz vor dem Absterben. Nach einigen erfolglosen „Nachstellversuchen“, habe ich mich dazu entschlossen bei Null anzufangen. Bei diesen Nachtstellarbeiten ist mir aufgefallen, dass der Schlauch der Kurbelwellengehäuseentlüftung vom Ventildeckel zum Luftfilterkasten, nur dahin geklemmt war, aber nicht am Filterkasten angeschlossen.

Es dampft dort „meiner Meinung nach“ ungewöhnlich stark raus (Ölnebel/Abgase?).
Also wieder an den Luftfilterkasten gesteckt... Der Motor hat dieses so gleich mit Absterben quittiert...!
Mit angestecktem Schlauch war es mir nicht möglich, bei den Nachstellarbeiten einen akzeptablen Leerlauf hinzubekommen.

Ich habe dann das ganze Programm gemacht. D.h. Ich habe zunächst die Bestandteile der Zündanlage überprüft. Zündspule, Unterbrecher, Schließwinkel, Kondensator, Verteilerkappe, Verteilerläufer, Unterdruckverstellung, Kerzen und Kabel. Alles ist so wie es sein soll bzw. ist dann neu gekommen und wurde eingestellt.

Ich habe das Ventilspiel eingestellt, kalt und warm.

Den Vergaser habe ich gereinigt und Grund-eingestellt. So habe ich mich dann zu nach den Angaben des WHB hingearbeitet und Vergaser und Zündung eingestellt. Der Motor lief eigentlich dann auch akzeptabel bis gut  - ABER NUR OHNE DEN SCHLAUCH DER KURBELWELLENGEHÄUSEENTLÜFTUNG!
Sobald ich den anstecken wollte, änderte sich der Leerlauf wieder und er lief wie ein Sack voll Nüsse im Stand.

Dann wollte ich das Thema eigentlich vertagen, und habe mir einen Filter für den Ventildeckel besorgt. Da es aber dort immer noch ziemlich raus-gedampft hat, konnte mich das nicht ganz beruhigen. Es gibt ja auch hier im Forum verschiedene Meinungen, wie viel Ölnebel nun normal ist... So habe ich mir nach Nachforschungen auch hier im Forum, einen einfachen ÖL Catch Tank besorgt. Das sollte so nicht die Endlösung sein, auch nicht wie es verbaut ist. Ein Provisorium halt...

Zunächst dachte ich, dass es so zumindest bis zum Saisonende funktioniert, dann ist mir der Ölmessstab raus geflogen und auch am Zündverteiler ist Öl ausgetreten. Ich habe dann alles sauber gemacht, noch mal nach Fehlern gesucht, zum Beispiel beim Catch Tank. Konnte aber so nichts feststellen. Ein Ölwechsel stand noch an. Für den Motorlauf gefühlt eine Wohlfühlkur. 20W50 habe ich auf einen Rat hin verwendet.

Letztes Wochenende habe eine längere Tour nach Fehmarn (ca.150km) zum Oldtimertreffen gewagt. Wieder angekommen, habe ich heute festgestellt – Große Ölpfütze unter dem Auto! Der Ölaustritt erfolgt über die Dichtung der Ölwanne an zwei Stellen und das nicht zu knapp, was für eine Sauerei...

Und was ich mir auch nicht mehr erklären kann – der ÖL Catchtank ist voll mit ÖL...!?!?

Mein bescheidenes Wissen sagt, die Kolbenringe könnten durch sein... Aber ist es so?

Einen Mehrverbrauch an Sprit konnte ich nicht feststellen.
Einen Mehrverbrauch an Öl auch nicht. Ausser den Offensichtlichen Ausstritt des Öl´s.
Abgase nicht sind nicht sichbar blau.
Ein Leistungsverlust ist zu merken.

Ich könnte wirklich Hilfe gebrauchen:

Was sind Eure Meinungen dazu?
Was haben wir hier für ein Problem?
Wie gehe ich damit um?
Was sind die nächsten Maßnahmen?
Gibt es überhaupt welche?

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Hallo,

mit dem gleichen Phänomen habe ich auch zu tun. Zylinderkopf neu gemacht und nach jeder Fahrt hatte ich Öl unterm Auto. Hab gefühlt auch zu viel Druck im Ventildeckel, also wenn der Öldeckel weg ist pumpt er schon ein wenig. Bei mir war es aber genau anders rum. Jetzt wo ich die Verbindung zwischen Ventildeckelschlauch und Luftfilterkastern wieder hergestellt habe läuft er sauber. Auch das gute 20W50. Allerdings kommt es mir so vor als ob am Anfang ein tick zu viel Öl drin war und es deshalb überall rausgedrückt hat (Venildeckel). Jetzt ist alles gut. Allerdings wie du sagst die Kolbenringe. Die sind es wohl bei mir auch ( Tipp aus dem Forum danke Fabi), gebrochen. Ich kann z.B. eine leicht blaue Fahne hinten raus sehen. Deshalb kommt der Motor im Winter raus und der Block gemacht.

Mal Kompression getestet?https://65833.forumromanum.com/member/forum/entry_ubb.user_65833.1127336578.1137652691.1137652691.1.ohv_12n_kompression-kadett_c_powered.html

Gruss Jan
 
So ist es. Kompression messen. Ringe gebrochen, seltener Kopfdichtung durch. Beides gut Reparabel ohne Motorausbau. Ost ja ein OHV 😉
 
Definitiv Kolbenringe, ich würde erstmal den Kopf runter nehmen und die Zylinderbohrungen begutachten, auch wenns "nur" nen OHV ist, mit riefen in den Laufbahnen kommste ums Bohren und neuen Übermaßkolben nicht rum. Wenn da alles tacko sein sollte, Kolben raus, neue Ringe drauf und Pleuellager rein, Hohnen nicht vergessen,  fertig.
 
Riefen hat er vielleicht gar nicht. Bei mir damals auch nicht. Dann tuns neue Ringe ja völlig. Also erst mal gucken,genau Aber wie so oft ist der Mann ohne Namen viell nur einmal hier gewesen 😏🤔? Huhu? Konnten die Tipps Dir die Symptomatik nun erklären? Wie schauts aus, Kopf runter? Oder erst noch Kompression messen als letzte Bestätigung?Wie ist der Plan. 
 
Moin und hallo an Alle...

Sorry, ich habe die Tage wenig Zeit gehabt und zusätzlich auch Schichtdienst.

Hinzukommt, dass Mann über Handy in dieser Variante von Forum, nicht viel machen kann (zumindest mir ist es zu figelinsch
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...), von daher geht’s ehr über Laptop/PC...

Lange Rede gar kein Sinn – Was habe ich in der Zwischenzeit gemacht:

Ich habe mir einen Kompressionstester besorgt, ein Akt in drei Aufzügen. 2x war bei Lieferung das Manometer kaputt
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, beim dritten Mal war es dann endlich in Ordnung.

Erstmal vielen Dank, die Ihr meinen Post kommentiert und Tipps gegeben habt...

Zunächst mal habe ich alles sauber gemacht, die Sauerei beseitigt und die Ölwanne abgenommen und neu Abgedichtet. Dabei habe ich natürlich auch das Öl in Augenschein genommen: Aber auch hier keine besonderen Feststellungen, keine Fremdkörper, keine Späne, auch keine Reste von Kolbenringen...
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Dann habe ich die Kompression getestet, 8 Bar, ein Bild packe drunter. Die Kompression ist augenscheinlich gleichmäßig, die Unterschiede der einzelen Zylinder sind kleiner als 1 Bar.

Aber wie sind die 8 Bar bei dem 1200er OHV zu bewerten?
Ist das nicht zu wenig, oder zumindest sehr grenzwertig??

Bin gespannt auf Eure Erfahrungen hierzu..

Die Frage ist letztlich, sollte der Motor zur Instandsetzung oder ehr nicht....

Viele Grüße, der Namenslose.... Nein, natürlich nicht, Frank...Anhang anzeigen eup-1137692823-cdfbd5a74a949226bb4911db49fd7ed4-1727441863_big.jpg
 
Schlakaeddi77:

Aber wie sind die 8 Bar bei dem 1200er OHV zu bewerten?
Ist das nicht zu wenig, oder zumindest sehr grenzwertig??
Hst Du mit geöffneter Drosselklappe gemessen? Also Vollgas geben und dann testen. Wenn die DK geschlossen ist, fällt das Messergebniss ca.2bar niedriger aus.
 
Gut gemacht Frank
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,

die Frage ist tatsächlich ob Du mit Vollgas gemessen hast. Ob das 2 bar ausmacht-Drosselklappe auf oder nicht-meine bei mir wars mal weniger. 

8 bar sind andernfalls schlecht. Er sollte um 9,5-10 haben wenn gesund.

Solltest Du noch mal messen mach gleich Folgendes. Nach der ersten Runde spritz Öl durchs Kerzenloch, was da ist, WD40 besser aber 2-3ccm Motoröl mit Spritze. Wenn danach die Werte 2-3bar höher sind (das Öl dichtet die Ringe ab) sinds die Kolbenringe die schlecht dichten-daher der Überdruck (was jetzt schon recht sicher anzunehmen ist nach Deiner Beschreibung-Öl aus Entlüftung..)

Zuviel Öl ist aber nicht im Motor? Peilstab nicht über max? Hast Du Druckluftanschluss da (vermt nicht) wg Druckverlustprüfung? Kann man auch noch machen aber wenn 8 bar und Öl oben raus sinds an sich eh die Ringe.

Instandsetzen lassen ist teuer und lohnt idR nicht da (meist) gute N überall gebraucht zu haben sind um 250-350 Euro und damit kommst Du nie aus beim Instandsetzer...

Warum nicht selber machen? Wie sind die Fähigkeiten
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? Hörst Dich ja nicht ganz ahnungslos an
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. Ölwanne hattest schon runter, Kopf ab und Ringe neu wäre nur ein Schritt mehr. 3-4 Tage gemütlich. Viell noch gleich Ventile einschleifen im Kopf (1-2 Tage gemütlich), dann ist er wie neu und hat 11bar wie ab Werk. Der Winter ist ja lang.

Vg,Olli
 
yellowstorm racing:

Schlakaeddi77:

Aber wie sind die 8 Bar bei dem 1200er OHV zu bewerten?
Ist das nicht zu wenig, oder zumindest sehr grenzwertig??
Hst Du mit geöffneter Drosselklappe gemessen? Also Vollgas geben und dann testen. Wenn die DK geschlossen ist, fällt das Messergebniss ca.2bar niedriger aus.

Hi!

Wie habe ich die Kompressionsprüfung gemacht?

Die Batterie ist voll geladen gewesen.
Habe den Motor betriebswarm laufen lassen, Temperaturanzeige war ca. bei 70 Grad.
Zündkerzen alle raus.
Zündspule abgeklemmt.
Gaspedal bei Vollgas fixiert (Drosselklappe voll geöffnet).
Prüfung durchgeführt mittels Kompressionsprüfer/Manometer zum einschrauben (deutsches Fabrikat, max. 2% Abweichung), bei allen Zylindern.
Dabei gute 20sec. je Zyinderprüfung den Motor drehen lassen.

Das Ergebnis ist ja bekannt...

Denke das ist soweit richtig, oder!?

Ich bin kein Motorenprofi, aber ich versuche immer so viel wie möglich zu erlernen...
 
OlliCsi:

Gut gemacht Frank
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,

die Frage ist tatsächlich ob Du mit Vollgas gemessen hast. Ob das 2 bar ausmacht-Drosselklappe auf oder nicht-meine bei mir wars mal weniger. 

8 bar sind andernfalls schlecht. Er sollte um 9,5-10 haben wenn gesund.

Solltest Du noch mal messen mach gleich Folgendes. Nach der ersten Runde spritz Öl durchs Kerzenloch, was da ist, WD40 besser aber 2-3ccm Motoröl mit Spritze. Wenn danach die Werte 2-3bar höher sind (das Öl dichtet die Ringe ab) sinds die Kolbenringe die schlecht dichten-daher der Überdruck (was jetzt schon recht sicher anzunehmen ist nach Deiner Beschreibung-Öl aus Entlüftung..)

Zuviel Öl ist aber nicht im Motor? Peilstab nicht über max? Hast Du Druckluftanschluss da (vermt nicht) wg Druckverlustprüfung? Kann man auch noch machen aber wenn 8 bar und Öl oben raus sinds an sich eh die Ringe.

Instandsetzen lassen ist teuer und lohnt idR nicht da (meist) gute N überall gebraucht zu haben sind um 250-350 Euro und damit kommst Du nie aus beim Instandsetzer...

Warum nicht selber machen? Wie sind die Fähigkeiten
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? Hörst Dich ja nicht ganz ahnungslos an
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. Ölwanne hattest schon runter, Kopf ab und Ringe neu wäre nur ein Schritt mehr. 3-4 Tage gemütlich. Viell noch gleich Ventile einschleifen im Kopf (1-2 Tage gemütlich), dann ist er wie neu und hat 11bar wie ab Werk. Der Winter ist ja lang.

Vg,Olli

Hey Olli,

Die Prüfung habe ich wie oben beschrieben durchgeführt, die Drosselklappe war dabei berücksichtigt = Vollgas durchgängig während der ganzen Prüfung.

Das 8 Bar erst mal ernüchternd sind, habe ich auch gleich gedacht. Zwischen 9,5 und 11 Bar, so ist auch mein Kenntnisstand, hätten es bei einem „gesunden“ Motor auch sein dürfen, oder liege ich falsch? Ich habe mal etwas gelesen, dass die Kompression des 1,2N zum 1,2S tatsächlich geringer ausfallen soll – aber 8 Bar?? Das glaube ich kaum.
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Die Prüfung (unter gleichen Bedingungen) noch mal zu wiederholen und dabei etwas Öl in die Zündkerzenöffnung zu geben, ist ein guter Tipp. Das tut nicht weh, kostet nicht viel Zeit und kann auch noch aussagekräftig sein – Tipp gerne angenommen, dass werde ich noch mal machen
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...

Zuviel Öl ist definitiv nicht drinnen... Diesen Fehler habe ich in meiner Schrauberkarriere nämlich auch schon einnmal gemacht und seit dem achte ich peinlich genau darauf...
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Einen Druckluftanschluss habe ich bei mir, eine Druckverlustprüfung könnte Mann in Erwägung ziehen. Ob sie notwendig ist, weiß ich nicht recht, da die Symptome meiner Meinung nach schon sehr eindeutig sind.

Das ist nun die Frage... klar selber machen ist immer eine schöne Sache. Aber diese Art von Arbeiten am offenen Herzen... - da habe ich Respekt vor. Ich bin, wie viele, Hobbyschrauber seit Jahren, habe aber kein Kfz-Handwerk gelernt. Ich bin ehrgeizig, wissbegierig und ich lerne gerne. Am „offenen“ Motor habe ich aber tatsächlich noch nicht gearbeitet... Aber Hexerei ist es sicherlich nicht. Das was du beschreibst, ist machbar - aber... "übersieht Mann dabei nicht ggf. noch weitergehende Verschleißerscheinungen/ Schäden...?!?

Die Motorinstandsetzung machen lassen, kostet vor allem Geld, dass weiß ich...
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Viele Grüße, Frank
 
Schlakaeddi77:

aber... "übersieht Mann dabei nicht ggf. noch weitergehende Verschleißerscheinungen/ Schäden...?!?

Die Motorinstandsetzung machen lassen, kostet vor allem Geld, dass weiß ich...
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Das ist die Frage. Sind die Bohrungen noch rund? Oder schon zur Druckseite ausgewaschen? Nur einfach mal durchhonen? Wenn Du den Verschleisszustand falsch einschätzt, stehst du im halben Jahr wieder vor dem Problem. 
Revidieren lassen ist beim OHV quasi genau so teuer wie beim CIH oder anderen 4-Zylinder Motoren. Gut, man kann gleich auf "S" umbauen. Zieht aber auch wieder weitere Umbauten nach sich (Vergaser, Krümmer, Abgasanlage.)
Wahrscheinlich ist es am sinnvollsten, sich nach einem guten gebrauchten um zu schauen.
 
8 bar sind der Grund ,ja denke ich auch. Da offenbar keine Ringe gebrochen sind -dann wären 1-2 Zylinder bei 3-5 bar- ist der Motor vermtl. alt und hat viele km.

Da wäre ein Tauschmotor wirklich sehr einfach und ist auch gut zu bekommen, das Risiko bei im Schnitt 250-350 sehr gering.

S sind sehr viel seltener zu kriegen, vor allem in der Nähe. Ich hab vor Jahren einen geholt für 350.- der sich als gut erwiesen hat mal wieder, 11bar kalt mit Anlasser auf allen Pötten.

Fahr doch zweigleisig. Motor eingebaut etwas auseinander bauen und nach einem N gucken gebraucht in der Nähe. Ich trau Dir das locker zu, an keinem Motor ist so einfach arbeiten wie am OHV, die wurden nicht umsonst in Berufsschulen als Übungsobjekte genommen
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Bau den Koopf runter, WHB hast Du. Ist wirklich einfach alles, man kann nichts falsch machen. Dann kannst Du die Zylinder grob beurteilen, optisch, von Hand Kante oben fühlen etc,viell sogar messen, wir helfen Dir. Dto die Ventile. Alles sehr einfach. Sollten die Zylinder nicht ausnahmweise völlig hinüber sein wie der Jörg sagt gehts weiter, Wanne noch mal ab, Pleuschrauben lösen, Kolben nach oben rausschieben. Wenn ok Satz neue Ringe drauf, Lager dabei gucken, evtl die Schalen auch neu reinlegen-wieder zusammenschrauben. WHB sagt im Detail wie oder wir hier. Selbst wenn die Zylinder schon ausser Maß des WHB sind lohnt sich das evtl locker- niemand fährt heute damit noch 20tsd im Jahr- eher 1200km im Jahr. Wenn der nur 30tsd hält wieder bis Kompression wieder sinkt- ob Du das Auto dann noch hast, in jedem Fall vieele Jahre. Es muss nicht alles neu und 100% werden, nur wieder gut laufen, sag ich oft.

Guck mal bei youtube, ein Niederländer hat das an seiner grünen Limo auch gemacht, schön zu sehen wie simpel.

Wenn man sorgfätig arbeitet läuft er hinterher wie neu, schief gehen kann wenig bis nichts, bissl wie Lego
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. Sollte Dir ein guter N in der Nähe zusagen,holen, hinlegen, Reserve. Den Motor haben wir früher Samstags gewechselt, losgeschraubt vom Getriebe, Kühler raus- Haube abschrauben, Tücher auf Kotflügel, kurze Holzleiter drüber gelegt, Motor dran gebunden und mit 2 Mann hoch und rausheben
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. Reservemotor so rein, ruckel ruckel auf die Getriebewelle, drin.

Kleiner Motor. Alles easy dran. Keine Angst, die sind einfach und robust, erklärt sich quasi mit WHB alles von selber, Drehmomentschlüssel wirste haben oder wo leihen können für Kopf und Lager. Sätze Dichtungen für Zusammenbau gibts für paar Euro, KolbenRinge und Lager auch.

Kann richtig Spaß machen
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Moin und hallo...

ich wollte mal berichten was ich in der Zwischenzeit gemacht habe.

Nach langem überlegen und dem Auswerten eurer Hilfestellungen, Tipps und Anregungen habe ich entschieden den Motor auszubauen und zu zerlegen. Ich wollte es nun einmal richtig machen, da dass Fehlerbild einfach nicht eindeutig genug war. Und wie ihr auch geschrieben habt, möchte ich nicht nur Symptomreparaturen durchführen und am Ende der kommenden Sommersaison wieder mit defekten dastehen.

Aber, auch durch Olli motiviert
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, möchte ich trotzdem so viel wie möglich selber machen.

So, dann... Kardanwelle und Getriebe raus, Motor raus...

Eine Waschwanne, Benzin zum reinigen besorgt und den Motor zerlegt.

Nach dem Zerlegen und reinigen alle Teile in Augenschein genommen... und auch den Fehler gefunden:

Gleich mehrere Ventile haben in ihrem Sitz nicht geschlossen. Keinerlei Sitzspuren an den betreffenden Ventilen zu sehen, so etwas habe ich auch noch nicht gehabt. Schlussfolgerung: Nachdem das Auto in meinem Besitz kam, habe ich nur einmal das Ventilspiel im „Motor aus Verfahren“ geprüft und nachgestellt. Vermutlich war ich hier nicht sorgfältig genug, bzw. hätte ich es vermutlich bei warmen, laufenden Motor machen sollen...

Aber so ist nun auch der Überdruck im Kurbelwellengehäuse zu erklären. Ein wunder das ich durch einstellen (völlig verstellen
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) des Vergasers die Fuhre überhaupt noch einigermaßen am laufen bekommen habe.

Die Zylinderkopfdichtung zwischen dem 2. und dritten Zylinder sah auch aus, als wenn die dort durch war. Die Zylinderlaufbahnen sahen meiner Meinung nach gut aus... aber lange Rede kurzer Sinn, bevor ich angefangen habe den Motor zu zerlegen, habe ich mit einem Motorbauer ganz in der Nähe Kontakt aufgenommen.

So ging der zerlegte Motor darauf hin zum Instansetzer. Der hat sich die Teile angeschaut, vermessen und dann folgendes gemacht:

Der Block wurde gehohnt und geplant.

Die Kurbelwelle wurde poliert.

Dazu gibt es neue Haupt- und Pleuellager für Übermaß 0,50mm

Die Kolben hatten bereits das erste Übermaß, kein Verschleiß festzustellen, aber die Kolbenringe kamen neu. Die Kolben sind übrigens schon vom 1.2S...

Der Zylinderkopf wurde auf mehr Verdichtung wurde geplant.

Die Ventile wurden gereinigt und an ihrem Sitz geschliffen.

Die Ventilsitze wurden bearbeitet.

Ergo, der Motor ist sonst sehr gut beisammen und war laut Aussage des Instandsetzers schon mal bei einem Motorbauer.

Parallel habe ich bei Krause Rennsporttechnik eine Großbestellung zusammen gestellt mit lauter Dichtungen, Lager, Kleinteile u.s.w...

Leider habe ich vom Zerlegen keine Bilder gemacht. Erstmal ist das eine ölige Angelegenheit, schlecht dann mit dem Handy rumzumachen
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, dann war ich alleine und es ging alles recht schnell. Die Teile waren noch Weihnachten Dezember beim Motorbauer.

Mittlerweile habe ich alles zurück, die Bestellungen trudeln alle ein und dann kann es demnächst an den „Legobaukasten“ für Erwachsene gehen... ich freue mich darauf und hoffe das ich weiter mit eurem Support rechnen kann, wenn ich fragen habe...!

Neue Farbe hat der Motorblock schon...

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Ich schraube "Oldschool"....
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Wird Zeit das Sommer wird...
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Naja, mit nicht schließenden Ventilen baut sich aber kein Druck im Kurbelgehäuse auf. Das ist nicht der Grund. Das war bestimmt wegen der Kolbenringe. 
 
Das mit dem Kopf etwas mehr Planen für mehr Leistung kenn ich noch aus den 90igern und meinem 12S. Der hatte mir das dann mit einem Pleuellagerschaden quittiert, als ich ihn auf der Autobahn mal härter bewegt hatte...

Deshalb jetzt CIH und Serie ;o)
 
limo76:

Hallo,

mit dem gleichen Phänomen habe ich auch zu tun. Zylinderkopf neu gemacht und nach jeder Fahrt hatte ich Öl unterm Auto. Hab gefühlt auch zu viel Druck im Ventildeckel, also wenn der Öldeckel weg ist pumpt er schon ein wenig. Bei mir war es aber genau anders rum. Jetzt wo ich die Verbindung zwischen Ventildeckelschlauch und Luftfilterkastern wieder hergestellt habe läuft er sauber. Auch das gute 20W50. Allerdings kommt es mir so vor als ob am Anfang ein tick zu viel Öl drin war und es deshalb überall rausgedrückt hat (Venildeckel). Jetzt ist alles gut. Allerdings wie du sagst die Kolbenringe. Die sind es wohl bei mir auch ( Tipp aus dem Forum danke Fabi), gebrochen. Ich kann z.B. eine leicht blaue Fahne hinten raus sehen. Deshalb kommt der Motor im Winter raus und der Block gemacht.

Mal Kompression getestet?https://65833.forumromanum.com/member/forum/entry_ubb.user_65833.1127336578.1137652691.1137652691.1.ohv_12n_kompression-kadett_c_powered.html

Gruss Jan
Hallo Jan

Deine Vermutung mit zu viel Öl im Motor hättest du anders - schmerzhaft - gemerkt. Bei zuviel Öl in der Wanne würde die KW das Öl schaumig schlagen. Dann würde die Ölpumpe kein Öl mehr ansaugen sondern "Ölschaum"  - also Öl mit vielen Luftblasen. Dann hättest du ne gefährlich Mischung in allen Lagern. Und bald danach einen Motor der sich nicht mehr dreht. Ich war Zeuge auf dem Beifahrersitz. Vor Jahrzehnten hatte mein Kumpel einen Motor neu aufgebaut. Wohl aus Unachtsamkeit zu viel Öl reingeleert und nicht kontrolliert. Nach einigen km ... klackklackklack .... in der Hofeinfahrt ging der CIH aus und nicht mehr an

Gruß Bernhard

2 Takt oder 4 Takt ???
Beides - aber Old-School
Kadett C Coupe 2.2E Rallye
Hercules K50RL
 
bayermicha:

Das mit dem Kopf etwas mehr Planen für mehr Leistung kenn ich noch aus den 90igern und meinem 12S. Der hatte mir das dann mit einem Pleuellagerschaden quittiert, als ich ihn auf der Autobahn mal härter bewegt hatte...

Deshalb jetzt CIH und Serie ;o)

Schön Micha, ist aber nicht so
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. AB Vollgas kann immer den Motor killen-bei Dir sicher wg zuviel Frühzündung oder oder. Garantiert nicht wg 3 Zehntel Kopf planen.Ich fahr seit 36Jahren (wie viele auch) 2-3mm! geplant bei OHV oder 1,7mm CIH-mit Doppelvergaser beide- noch nie Lagerschaden gehabt. Also Vermutung falsch
Serie CIH E ist ok, Register Vergaser ist öde. Mach was draus
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a.gif
Hi Frank, Glückwunsch zum Fortschritt und fast neuen Motor!

An den Ventilen lag der Druck nicht aber der schlechte Lauf bis zum absterben-er wäre vermt ,wenn die Ventile dicht gewesen wären, auch mit dem etwas erhöhten Dampf gelaufen wie an sich alle. So waren es eben die Ventile.

Ich hoffe der jetzige Motorenbauer war besser als der Letzte.. man darf da immer Zweifel haben. Poliert hat er die Lager nicht, er hat sie offenbar geschliffen auf Untermass. Mag alles ok sein-an Deiner Stelle würde ich ALLES nachmessen und mit dem WHB die zulässigen Einbauspiele prüfen, incl Kolben und Zylinder... und sich an die Montagevorgaben halten, nicht weils so einfach scheint so zusammenbauen..
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Kolbenringe müssen richtige Stoßspiel haben und versetzt eingebaut werden etc etc. Kopfschrauben und Lager Drehmomente .Steht ja alles im blau weißen WHB

Was ist sehe sind teils seehr tief sitzende Einlassventile jetzt, vermtl hat er einfach die Sitze nach gefräst ohne sich um die Soll-Maße zu scheren. Das funktioniert, ja. Für die Leistung ist es leider nicht von Vorteil. Aber als Gebrauchsmotor kann man das so machen. Dichtprüfen kannst Du die Ventile durch reinpusten in die Kanäle, Lippen auf Ring aus Daumen und Zeigefinger. Oder etwas Benzin, Diesel in die Kanäle gießen,Kopf auf der Seite liegend bzw plan. Ganz wenig feucht darfs werden ums Ventil aber nicht auslaufen.

Bei Fragen immer melden hier , viel Spaß beim Zusammenbau.

VG,Olli
 
Jetzt ist natürlich ein 2,0E mit Einspritzung verbaut.Im heutigen Cruisemodus und regelmäßiger Pflege sollte der mich überleben.
OlliCsi:

bayermicha:

Das mit dem Kopf etwas mehr Planen für mehr Leistung kenn ich noch aus den 90igern und meinem 12S. Der hatte mir das dann mit einem Pleuellagerschaden quittiert, als ich ihn auf der Autobahn mal härter bewegt hatte...

Deshalb jetzt CIH und Serie ;o)

Schön Micha, ist aber nicht so
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. AB Vollgas kann immer den Motor killen-bei Dir sicher wg zuviel Frühzündung oder oder. Garantiert nicht wg 3 Zehntel Kopf planen.Ich fahr seit 36Jahren (wie viele auch) 2-3mm! geplant bei OHV oder 1,7mm CIH-mit Doppelvergaser beide- noch nie Lagerschaden gehabt. Also Vermutung falsch
Serie CIH E ist ok, Register Vergaser ist öde. Mach was draus
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Ich war jung und wild ;o) Kumpel mit dem gleichen Motor hatte ein Dauerabo mit den Motoren. Da war ich harmlos. Aber trotz Defekt bin ich immer noch auf eigener Achse nach Hause gekommen.
Opel,der zuverlässige ;o)
 
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