S
Schlakaeddi77
Guest
Ich benötige Eure Hilfe, Euren Rat und Euer Fachwissen. Thema ist Überdruck im Kurbelgehäuse.
Es geht um meinen Kadett, einen 1200er (N), in Serienzustand (Motor). Dieser lief im Stand bereits bei meiner Übernahme nicht wirklich gut. Der Standlauf war unruhig, ungleichmäßig, teilweise kurz vor dem Absterben. Nach einigen erfolglosen „Nachstellversuchen“, habe ich mich dazu entschlossen bei Null anzufangen. Bei diesen Nachtstellarbeiten ist mir aufgefallen, dass der Schlauch der Kurbelwellengehäuseentlüftung vom Ventildeckel zum Luftfilterkasten, nur dahin geklemmt war, aber nicht am Filterkasten angeschlossen.
Es dampft dort „meiner Meinung nach“ ungewöhnlich stark raus (Ölnebel/Abgase?).
Also wieder an den Luftfilterkasten gesteckt... Der Motor hat dieses so gleich mit Absterben quittiert...!
Mit angestecktem Schlauch war es mir nicht möglich, bei den Nachstellarbeiten einen akzeptablen Leerlauf hinzubekommen.
Ich habe dann das ganze Programm gemacht. D.h. Ich habe zunächst die Bestandteile der Zündanlage überprüft. Zündspule, Unterbrecher, Schließwinkel, Kondensator, Verteilerkappe, Verteilerläufer, Unterdruckverstellung, Kerzen und Kabel. Alles ist so wie es sein soll bzw. ist dann neu gekommen und wurde eingestellt.
Ich habe das Ventilspiel eingestellt, kalt und warm.
Den Vergaser habe ich gereinigt und Grund-eingestellt. So habe ich mich dann zu nach den Angaben des WHB hingearbeitet und Vergaser und Zündung eingestellt. Der Motor lief eigentlich dann auch akzeptabel bis gut - ABER NUR OHNE DEN SCHLAUCH DER KURBELWELLENGEHÄUSEENTLÜFTUNG!
Sobald ich den anstecken wollte, änderte sich der Leerlauf wieder und er lief wie ein Sack voll Nüsse im Stand.
Dann wollte ich das Thema eigentlich vertagen, und habe mir einen Filter für den Ventildeckel besorgt. Da es aber dort immer noch ziemlich raus-gedampft hat, konnte mich das nicht ganz beruhigen. Es gibt ja auch hier im Forum verschiedene Meinungen, wie viel Ölnebel nun normal ist... So habe ich mir nach Nachforschungen auch hier im Forum, einen einfachen ÖL Catch Tank besorgt. Das sollte so nicht die Endlösung sein, auch nicht wie es verbaut ist. Ein Provisorium halt...
Zunächst dachte ich, dass es so zumindest bis zum Saisonende funktioniert, dann ist mir der Ölmessstab raus geflogen und auch am Zündverteiler ist Öl ausgetreten. Ich habe dann alles sauber gemacht, noch mal nach Fehlern gesucht, zum Beispiel beim Catch Tank. Konnte aber so nichts feststellen. Ein Ölwechsel stand noch an. Für den Motorlauf gefühlt eine Wohlfühlkur. 20W50 habe ich auf einen Rat hin verwendet.
Letztes Wochenende habe eine längere Tour nach Fehmarn (ca.150km) zum Oldtimertreffen gewagt. Wieder angekommen, habe ich heute festgestellt – Große Ölpfütze unter dem Auto! Der Ölaustritt erfolgt über die Dichtung der Ölwanne an zwei Stellen und das nicht zu knapp, was für eine Sauerei...
Und was ich mir auch nicht mehr erklären kann – der ÖL Catchtank ist voll mit ÖL...!?!?
Mein bescheidenes Wissen sagt, die Kolbenringe könnten durch sein... Aber ist es so?
Einen Mehrverbrauch an Sprit konnte ich nicht feststellen.
Einen Mehrverbrauch an Öl auch nicht. Ausser den Offensichtlichen Ausstritt des Öl´s.
Abgase nicht sind nicht sichbar blau.
Ein Leistungsverlust ist zu merken.
Ich könnte wirklich Hilfe gebrauchen:
Was sind Eure Meinungen dazu?
Was haben wir hier für ein Problem?
Wie gehe ich damit um?
Was sind die nächsten Maßnahmen?
Gibt es überhaupt welche?

Es geht um meinen Kadett, einen 1200er (N), in Serienzustand (Motor). Dieser lief im Stand bereits bei meiner Übernahme nicht wirklich gut. Der Standlauf war unruhig, ungleichmäßig, teilweise kurz vor dem Absterben. Nach einigen erfolglosen „Nachstellversuchen“, habe ich mich dazu entschlossen bei Null anzufangen. Bei diesen Nachtstellarbeiten ist mir aufgefallen, dass der Schlauch der Kurbelwellengehäuseentlüftung vom Ventildeckel zum Luftfilterkasten, nur dahin geklemmt war, aber nicht am Filterkasten angeschlossen.
Es dampft dort „meiner Meinung nach“ ungewöhnlich stark raus (Ölnebel/Abgase?).
Also wieder an den Luftfilterkasten gesteckt... Der Motor hat dieses so gleich mit Absterben quittiert...!
Mit angestecktem Schlauch war es mir nicht möglich, bei den Nachstellarbeiten einen akzeptablen Leerlauf hinzubekommen.
Ich habe dann das ganze Programm gemacht. D.h. Ich habe zunächst die Bestandteile der Zündanlage überprüft. Zündspule, Unterbrecher, Schließwinkel, Kondensator, Verteilerkappe, Verteilerläufer, Unterdruckverstellung, Kerzen und Kabel. Alles ist so wie es sein soll bzw. ist dann neu gekommen und wurde eingestellt.
Ich habe das Ventilspiel eingestellt, kalt und warm.
Den Vergaser habe ich gereinigt und Grund-eingestellt. So habe ich mich dann zu nach den Angaben des WHB hingearbeitet und Vergaser und Zündung eingestellt. Der Motor lief eigentlich dann auch akzeptabel bis gut - ABER NUR OHNE DEN SCHLAUCH DER KURBELWELLENGEHÄUSEENTLÜFTUNG!
Sobald ich den anstecken wollte, änderte sich der Leerlauf wieder und er lief wie ein Sack voll Nüsse im Stand.
Dann wollte ich das Thema eigentlich vertagen, und habe mir einen Filter für den Ventildeckel besorgt. Da es aber dort immer noch ziemlich raus-gedampft hat, konnte mich das nicht ganz beruhigen. Es gibt ja auch hier im Forum verschiedene Meinungen, wie viel Ölnebel nun normal ist... So habe ich mir nach Nachforschungen auch hier im Forum, einen einfachen ÖL Catch Tank besorgt. Das sollte so nicht die Endlösung sein, auch nicht wie es verbaut ist. Ein Provisorium halt...
Zunächst dachte ich, dass es so zumindest bis zum Saisonende funktioniert, dann ist mir der Ölmessstab raus geflogen und auch am Zündverteiler ist Öl ausgetreten. Ich habe dann alles sauber gemacht, noch mal nach Fehlern gesucht, zum Beispiel beim Catch Tank. Konnte aber so nichts feststellen. Ein Ölwechsel stand noch an. Für den Motorlauf gefühlt eine Wohlfühlkur. 20W50 habe ich auf einen Rat hin verwendet.
Letztes Wochenende habe eine längere Tour nach Fehmarn (ca.150km) zum Oldtimertreffen gewagt. Wieder angekommen, habe ich heute festgestellt – Große Ölpfütze unter dem Auto! Der Ölaustritt erfolgt über die Dichtung der Ölwanne an zwei Stellen und das nicht zu knapp, was für eine Sauerei...
Und was ich mir auch nicht mehr erklären kann – der ÖL Catchtank ist voll mit ÖL...!?!?
Mein bescheidenes Wissen sagt, die Kolbenringe könnten durch sein... Aber ist es so?
Einen Mehrverbrauch an Sprit konnte ich nicht feststellen.
Einen Mehrverbrauch an Öl auch nicht. Ausser den Offensichtlichen Ausstritt des Öl´s.
Abgase nicht sind nicht sichbar blau.
Ein Leistungsverlust ist zu merken.
Ich könnte wirklich Hilfe gebrauchen:
Was sind Eure Meinungen dazu?
Was haben wir hier für ein Problem?
Wie gehe ich damit um?
Was sind die nächsten Maßnahmen?
Gibt es überhaupt welche?





