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Vorstellung: Zwei auf einen Streich

Altes Forum, 25 Apr. 2021 22:12

Hey Carsten,

ich hatte eigentlicht auch keine Bedenken, weil der neue Motor ja einen, wie soll ich sagen, "seriennahen" Leerlauf hat. Der Prüfer muss ja nicht unbedingt merken das etwas mehr als die 110 PS in Bewegung sind. Das Wetter war auch gut, also bin ich mal hingefahren. Eigentlich wollte ich das erst kommendes Wochenende machen. Freitag war ich noch los weil die Achse vermessen werden musste, nun ist alles gut und ich hoffe das der Rallye jetzt ohne Fisematenten das Jahr über läuft. Wobei, die meisten Gründe für irgendwelche Schraubereien sind ja zugegebenermaßen ursächlich in meinem Kopf entstanden sind und nicht durch die Opel-Technik verursacht worden .

Zumindest stehen seit Samstag schon mal 6000 km auf der Uhr, mal sehen wieviel ich dies Jahr schaffe.

Jetzt muss ich nur mal mit dem City anfangen, der steht schon 2 Jahre rum und ich hab noch keine echte neue Idee. Ich werde ihn aufbocken damit ich bei drehenden Rädern testen kann ob bzw. unter welchen Bedingungen er ausgeht. Im Stand im Leerlauf läuft er ja immer problemlos, nur im Fahren hab ich, das er immer verreckt. Aber ich hab nie richtige Lust weil ich eben keine echte Idee zur Lösung hab wo ich noch ansetzen soll.

Ich mache unterwegs auch irgendwie keine Fotos, entweder hab ich kein Handy mit, oder es gibt keine schönen Motive.
Gruß
Hauke
 
Altes Forum, Abenteuer Kupplung, 09 May. 2021 19:05

Wie konnte ich nur glauben: ".... jetzt diese Saison einfach nur fahren."

Wollte heute mal wieder der Bereifung auf den Zahn fühlen und bin an Minden vorbei in Weserbergland. Vom Motorrad her kenne ich im Bereich Vlotho, Lemgo, Rinteln und Extertal einige Kurvenstrecken bis hin zu rasch aufeinander folgenden Spitzkehren. Eingerahmt von Bikern voraus und hinter mir konnte ich gut mithalten, ohne hinter mir die Fahrer aufzuhalten. Die Belohnung waren die "Daumen hoch" der Moppedfahrer, als sie abgebogen sind.

Mit den 175/70er Reifen werde ich aber noch nicht richtig warm.

Aber bei der Hatz hab ich schon gemerkt das irgendwas nicht stimmt, das Schalten wurde irgendwie immer hakeliger.

Aber erst auf der Rückfahrt und nach 240 km Strecke bekam ich hinter Minden an der Ampel keinen Gang mehr rein. Also Motor aus, Ersten rein, Kuppeln, dann starten, dann ging es wieder. Aber der innere Alarm war an.

Zum Glück kam dann erstmal durchgängige Bundesstasse ohne Ampeln.

Erst 40 km vor der rettenden Garage musste ich vor einer Ampel auf der Rechtsabbiegespur halten, da ging nix mehr. Viele gucken nur, erst musste ein Golffahrer vorbeikommen der gehalten und Hilfe angeboten hat, so das wir den Wagen auf den Grünstreifen schieben konnten. Zum Glück war ja alles trocken. Ein Blick unter den Wagen zeigte schnell, das die Kontermutter der Einstellschraube für den Kupplungshebel fehlte. Die Einstellschraube hatte sich dadurch extrem verstellt, so dass die Grundeinstellung überhaupt nicht mehr stimmte: Statt 120mm nur noch 85mm. Der Golffahrer hat mich zu einer hilfsbereiten ARAL-Tanke gebracht.

Hier konnte ich mir einen 8er, 11er, 12er und 19er Schlüssel leihen, und eine M12er Mutter. Aber klar, an der Schraube ist mal wieder ein Sondergewinde. Warum wundert mich das jetzt nicht? Ich hab dann den Pedalweg so verstellt sodass der Dritte wieder reinging und der Motorangelassen werden konnte. Die nächste 25 km waren wieder Ampelfrei, mussten aber im 3. Gang gemeistert werden. Im Dritten kann man aber im Notfall überraschend gut anfahren.

Dann musste ich noch 3 Ampeln überstehen ohne zu halten. Hat knapp geklappt, dann kamen wieder im 3. Gang noch 10 km Autobahn, die aber auf 100 limitiert ist.

Dann hatte ich nach der Abfahrt nur noch eine Ampel. Da bin ich im Kreisel davor 2x in der Runde bis sie Grün war.

Gerettet.

Zum Glück hatte ich noch so eine Mutter, nun wieder alles korrekt eingestellt und alles okay. Die Mutter hab ich wieder mit Loctite gesichert.

Die letzte war auch so gesichert. Warum ich die Mutter heute verloren hab ist mir ein Rätsel. Aber ab jetzt ich werde mir wieder ein paar Maulschlüssel mitnehmen, ich hab der Zuverlässigkeit zu stark vertraut und kein Zusatzwerkzeug dabei. Aber ohne die korrekte Mutter hätte mit das auch nicht geholfen.

Immer was los also, doch wenn es am Ende gut ausgeht so wie dieses mal hier, dann kann man über dieses Aberteuer ja wieder lachen.

Toi Toi Toi allen anderen in dieser Saison.
Gruß
Hauke
 
Altes Forum, 15 Apr. 2022 15:18

Saison eröffnet indem ich erstmal wieder den originalen Motor eingebaut gab. In meiner Corona-Arrestphase war ich lange positiv, konnte aber trotz Dauererschöpfung nach 2 Wochen nicht länger gar nichts tun und war die dritte Coronawoche in der Garage. Nun bin ich auch ein paar Tage wieder negativ, da kann man wieder raus.

Heute Testfahrt und alles ist gut, endlich mal fahren ohne Kühlflüssigkeit zu verlieren. Aber man merkt schon das nur 110 Pferde ziehen.

Kommendes Wochenende fahre ich mit dem anderen Motor zu Peter, mal sehen ob wir was finden wo das Abgas ins Kühlmittel kommt.

Ich hab dann vorhin nochmal das Endrohr von 80 auf 63 mm reduziert, das große Endrohr war doch etwas übertrieben. Und da ich den Dämpfer mit kleinerem Rohr im Keller liegen hatte war der Tausch ja eine 5-Minutensache ohne Geldinvestition.
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Auf geht es ;)
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Altes Forum, Antwort von „Alex86“, 15 Apr. 2022 18:53

Endrohr um 60mm und scharfkanntig liegt nun offiziell im Forumstrend. Sieht auch deutlich besser aus. Schöner Wagen. Finde die ATS zwar etwas besser, aber Füchse gehen immer. Schade, dass es die nur umgebaut in breit gibt.
 
Altes Forum, 15 Apr. 2022 19:06

Hallo Alex,

die 7J-ATS hatte ich ja lange drauf, aber mit 185/60/13. Die fuhren sich super, aber der Durchmesser war kleiner, und ich bin in meiner Garage immer aufgesetzt. Das ist mir den originalen Füchsen und den 175/70/13 weg. Ich hab auch noch 6J-ATS liegen, aber das sieht nicht so spektalulär aus.

Ja, das mit dem Endrohr wollte ich schon lange machen, aber die Motorproblene waren dann doch mehr im Fokus. Aber ist schon so, das 63er-Rohr passt schon stilistisch viel besser zum Kadett und sieht nicht so prollig aus.
 
Altes Forum, 30 Apr. 2022 11:38

So, der alte Motor hat seine Probe der Standfestigkeit bestanden, nun sind bei 5 Touren mit jeweils ca. 200 km im Stück keine Probleme aufgetreten, und ich bin 2x 190 km reine Autobahn zur Arbrit gefahren (120-150 km/h), alles super. Wasser und Öl sauber und kein Verbrauch, Spritverbrauch im Mittel unter 7,5l/100km. Alleine die Reifen könnten etwas besser gewuchtet sein, ab 120 km/h merkt man das.

Den neuen Motor konnte ich bisher nicht zu Peter bringen weil ich letzten Freitag am Tag bevor ich zu ihm wollte, meinen Wagen geschrottet hab.
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Riesenglück. Nur Blechschäden, zum Glück ist weder dem, dem ich draufgenagelt bin, noch mir was körperliches passiert. Sicherheitstechnik sei dank. Nach 35 Jahren ohne verursachte Unfälle und 600.00km zzgl. privater Fahrten in den letzten 10 Jahren war das statistisch wohl irgendwie fällig.

Da man neue Wagen zur Zeit nicht von heute auf morgen bekommt muss ich nun aber etwas warten, bis das mit der Ursachensuche für dem Abgas im Kühlwasser nachgeholt werden kann. Heißt diese Saison bleibt der 110PS-Motor drin, im Herbst sollte das dann nachgeholt werden können.
Gruß
Hauke
 
Altes Forum, 05 Jun. 2022 16:35

So, nachdem letztes Jahr ja nichts lief kommen dieses Jahr dank Ersatzmotor wieder ein paar Kilometer zusammen.
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Aber einige Fahrten im Wiehengebirge und im Deister zeigen, dass ich dringend an der Bremse was machen muss. Beim Anbremsen pulsiert sie was man am Lenkrad merkt, wenn man fest Zutritt ist das wieder weg. Aber auch die Bremsleisung an sich könnte deutlich besser sein. Die Brems-Performance passt nicht zum Original-Fahrwerk des Rallye, das grundsätzlich recht kurventauglich ist, und das trotz der Füchse, die im Handling mit den 175/70 langsamer sind als die früher montierten ATS mit 185/60.

Muss ich mal mit der Messuhr prüfen ob eine Scheibe einen Seitenschlag hat.
Die Beläge waren neu, daran kann es eigentlich nicht liegen. Da bei mir aber die Rekordbremsen mit innenbelüfteten Scheiben eingetragen sind kann ich da auch nicht weg. Aber ich denke ich Wechsel auf Ferodo, die haben ja auch Beläge gemäß StVO .

Schöne Restpfingsten.
 
Altes Forum, Antwort von „Olli“, 05 Jun. 2022 18:24

Hi Hauke,

wie lange sind die Beläge (nur vorn neu?) jetzt drin? Tragen die denn schon 100%? Dauert bei gebrauchten Scheiben oft sehr lange. Und hinten 100% eingestellt dass die Trommeln bei leisem antippen des Pedals schon gebremst werden?

Ich hab noch die Serienanlage drin im CIH (neurdings jetzt mit den geschlitzen/gelochten Sandler Scheiben-die allerdings "rattern" (Geräusch hörbar) dank der Löcher beim bremsen, die NICHT entgratet waren,hab ich zwar gemacht aber viell dauerts noch..) und Konnte/kann nicht klagen- trotz teils mal heftigem Einsatzes auf Feldwegen etc. Früher hab ich auch mal ferodo drin gefahren, aber mach ich nicht mehr, merkte da keinen großen Unterschied.. allein die Preise sind ein Witz mittlerweile. Aber Versuch macht kluch wenns sonst noch nicht so stoppt wie man gern hätte, bei Timms gibts ne Menge Sorten , auch 1-2 mit ABE

LG,Olli
 
Altes Forum, 05 Jun. 2022 18:48

Hallo Olli,

die Scheiben waren auch neu, ich hab die Bremsen beim Aufbau komplett erneuert, also Scheibrn neu, Trommeln neu und alle Beläge. Inzwischen sind sie natürlich nicht mehr ganz neu sondern haben die gleiche Lsufleisung wie der Wagen, also heute 8.200 km. Die HA-Bremse hab ich eingestellt, läuft also gerade frei. Letzten Winter sah das Tragbild der vorderen Beläge ganz gut aus, auch die Scheiben. Das pulsieren hab ich eigentlich schon immer, aber in der Stadt und bei mir in der Gegrnd ist das nicht so dramatisch aufgefallen Bzw. ich hab das ignorier. Doch wenn man mal Hügel und richtige Kurven hat und etwas Spaß haben will wird das kritisch. Vielleicht ist die Wirkung auch korrekt für die Zeit als die Anlage konzipiert wurde, der TÜV hat ja nie genörgelt. Das Pulsieren kann aber nicht richtig sein. Ist mit einer Messuhr ja schnell geprüft.
 
Altes Forum, Antwort von „Olli“, 05 Jun. 2022 19:25

Ja das stimmt. Kann sein die haben schon anfangs einen leichten Schlag gehabt-oder bekommen. Ich meine auch dass es durchaus schon Unterschiede im Reibwert geben kann je nach Material/Hersteller sowohl von Belägen als auch Scheiben, wenn die nen deutlichen Schlag haben hast Du ja noch mal die Chance auf Test eines anderen Fabrikates , viell tut sich was.

Diese greenStuff Beläge sollen ja zB. sehr gut sein, mit ABE und bissiger als Serie. Früher haben wir ID46? gefahren, die waren ok aber auch schon teuer, am Ende lohnte es für die Straße nicht, 10tkm bremst man "normal" und 2tkm "sportlicher"-dann waren sie auch wieder weg,die wirklich härteren hatten wieder andere Nachteile bei Nässe und Scheibenverschleiß, im Sport kein Thema, Straße-hmm.. , seither also wieder Serie. Falls Du was findest was spürbar besser "beißt" sag aber mal Bescheid

Grüße;Olli
 
Altes Forum, Antwort von „Puzzle-Coupé“, 07 Jun. 2022 13:25

Hy Ihr zwei....

ja das mit dem Bremsverhalten. Ich hab auch das Gefühl dass mein Kadett nicht so verzögert wie ich es will. Habe ebenfalls die 2,2 vom Rekord verbaut, allerdings kann ich nicht sagen wie alt die Beläge /Scheiben sind. Vorbesitzer hatte die mal gewechselt und sieht nicht alt oder abgefahren aus da er kaum gefahren ist. Junior meinte die Werte sind ok aber durch tägl. fahren mit etwas neueren Autos kommts mir so vor.

Ich habe auch das Gefühl da könnte mehr bums beim Bremsen sein...

In meinem Meriva habe ich vor ca 3 Jahren neue Scheiben vo. reingemacht und die pulsieren jetzt auch beim abbremsen. Da ich keine Autobahn fahren muss geht das aber. Mein Junior meint halt weil ich die billigsten gekauft habe (für Tüv) ist das eiern normal. Da ist halt doch so dass der Preis auch die Qualität ausmacht - aber für den ollen Meriva reicht mir das.

Gruß Carsten
 
Altes Forum, Antwort von „Olli“, 07 Jun. 2022 13:54

Hey Carsten- vielleicht seid ihr in der Tat einfach die bissigen weil stark unterstützenden BKV´s der modernen Kisten gewöhnt . Wenn man so direkt umsteigt ist das schon heftig.

Das ist dann aber nur subjektiv weil die halt beim antippen schon wie irre losbremsen. Ich hab hier nur den Tiguan meiner Frau zum Vergleich (fahre ich aber nie,igitt), kann mich aber erinnern mein 96er MG/F biss auch so zu,sonst fahr ich nur Oldis. Und mein Golf 2 von 89 ist da im Grunde auch eher zahm, bremst aber super (schon 4 Scheiben, GT Special).

Letzlich zählt ja wie sie es auf die Straße bringen, mit feste treten ist da bei meinen diversen Altblechen auch jederzeit blockieren drin,alles bremsen eigentlich sehr gut. Trotzdem muss man ja sagen sind zb 52m (Test AMS) beim Kadett C 1,6S nicht sooo prickelnd gegenüber üblichen ca. 36m heute. Wobei ich denke dass die 52m ja mit den aus heutiger Sicht üblen und steinharten SR Reifen in 175mm erzielt wurden UND mit blockierbremsen -womit heute ja kein Kleinwagen mehr fährt.

Ich vermute mit inzwischen ja üblichen Reifen und bei uns ja meist ab 175 sind die Kadetts auch im Bereich unter 45m möglich dabei,man versucht auch ja blockieren zu vermeiden so ala Fußmanuell-ABS.

Oft sind in der Tat die Beläge (Schönwetter- und Seltenfahrer , sind dann 12 Jahre die selben Beläge drin) hart, verglast, no name. Bei euch werden ja kaum die Schläuche innen zugeqollen sein, ist vermutlich alles neu gewesen.

Wenn genug Unterdruck über den Schlauch am BKV ankommt müssten sie eigentlich ok sein. Man könnte auch einen größeren BKV verbauen aber wer macht das schon. Die alten Porsche haben gar keinen BKV und bremsen- wenn man hinlangt- sehr gut mit ihren 4 Scheiben, man muss halt reintreten (wurde damals bemängelt, wäre Frauen nicht zuzumuten, meine Frau kommt aber gut klar mit ihrem 68er 912)

LG,Olli
 
Altes Forum, 19 Jun. 2022 17:22

So, ich hab nun Scheiben und Beläge getauscht. Die Scheiben sind wieder ATE, die Beläge von Ferodo. Das Flattern beim Anbremsen ist nun weg, aber die Ursache habe ich nicht gefunden. Der mit Uhr gemessene Seitenschlag war innerhalb der Toleranzangaben. Die Montageflächen von Naben und Scheiben waren auch sauber, aber das hätte sich ja im Seitenschlag niedergeschlagen:

Tragbilder der Scheiben sind ja nicht so schlecht, die Fettfinger-Tappsen kommen von der Demontage ,-)
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Die Naben-Kontaktflächen waren ja auch sauber:
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Und auch die Kontaktfläche der Bremsscheiben waren gut finde ich. Den Kontaktbereich hab ich sogar den Lack abgemacht, die echte Notwendigkeitet stelle ich selber mal in Frage, aber schlechter wird es dadurch nicht.
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Hol‘s der Teufel, ich werde es nicht herausbekommen was das Flattern verursacht hat.

Nach der ersten Einbremsrunde von 150 km kann ich schon mal sagen dass die Bremswiekung erheblich besser geworden ist. Aber das wird sich richtig ja erst zeigen wenn 300 km rum sind.
Leider kann ich nicht genau sagen was davon der Hersteller Ferodo beigetragen hat. ich kann heute kein Foto hochladen, hole das aber morgen nach. Dann schaut euch mal an wie groß der Unterschied der Bremsflächen zwischen ATE ( bisher verbaut) und Ferodo ist, mindesten 1/3 hab ich nun mehr tragende Belagfläche. Da muss man sich ja irgendwie nicht wundern. Warum hat ATE das so gemacht???

@Carsten: Das solltest Du Due auch mal bei Dir ansehen!

Hätte ich schon mal viel früher angehen sollen.... Nun kann es bald wieder in die Hügel gehen, diesmal aber mit gutem Gefühl....
 
Altes Forum, 21 Jun. 2022 07:38

So, hier noch das Bild mit dem Vergleich der Bremsbeläge. Die ATE (rechts) haben zu den Vorder- und Rückkanten einen großen Radius mit der Folge das die Kontaktfläche der Beläge drastisch kleiner ist. Schlitze haben beide Beläge.
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Altes Forum, 04 Sep. 2022 18:46

Letzten und diesen Sonntag jeweils eine Tour so um etwas über 400km gemacht, mal mit etwas Belastung. Der Tank reicht dafür, im Mittel schluckt der Wagen bis 8 Liter, ich bin positiv überrascht denn es war keine langweilige Hudelei.

Die 400 km hab ich letzte Woche nicht und heute nur kurz für 3 Fotostopps unterbrochen, testen wie der Wagen das wegsteckt. Gut würde ich sagen. Und ich? Naja. Es ist warm trotz Fenster auf, dafür dann vom Wind laut. Wie hab ich das früher nur ausgehalten ohne das mir das als laut aufgefallen ist? Ein Foto vom letzten Sonntag kommt noch per Post . Ich denke aber nach Tacho kein Punkt, maximal einer.

ich nähere mich den 10.000 km, die sollen bis Oktober fallen. Schönen Sonntag noch.
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Altes Forum, Antwort von „Günni“, 05 Sep. 2022 09:47

Möchte hier meine Erfahrungen mit der Bremse im Rallyesport und auch im normalen Betrieb mitteilen.

Da ich in der Gruppe G (kadett C GTE) gefahren bin, durfte an den Bremsen außer der Flüssigkeit und den Belägen nichts verändert werden. Hatte festgestellt, das spätestens bei einer Wasserdurchfahrt die Scheiben aus dem Zubehör danach einen Schlag hatten wegen der plötzlichen Abkühlung - bei original Opel Scheiben war das sehr viel weniger ausgeprägt. Folglich gibt es da warscheinlich Unterschiede im Metallgefüge.

Worauf ich auch immer achte, das auf den Anlageflächen zwischen Felge und Nabe keine oder nur hauchdünn Farbe aufgetragen wird, Pulvern ist in dem Bereich sicher auch nicht gut - habe da auch schon flattern gehabt wegen zu viel Farbe in diesem Bereich.

Persönlich bin ich davon überzeugt das eine Schwimmsattelbremse nie das Optimum sein kann. Auch wenn alles richtig gängig ist, bewegt sich die kolbenseite als erstes zur Scheibe und holt dann den Schlitten nach. Gibt es in dem Bereich kleine Unterschiede im "Ansprchverhalten" ist häufig ein unterschiedlicher Verschleiß an den beiden Klötzen zu beobachten, was meiner Ansicht nach auch ein flattern/pulsieren der Bremse bewirken kann. Der Einsatz von Schwimmsätteln kann ja auch nur den Grund der Ersparnis bei der Herstellung haben, ansonsten macht so eine Konstruktion für mich keinen Sinn.

Sicher gibt es da andere Meinungen zu, aber ich persönlich würde nie eine Schwimmsattel bei einem alt-Opel verwenden.
Günni
 
Altes Forum, 05 Sep. 2022 10:48

Hallo Günni,

das mit dem Schwimmsattel ist so eine Sache, da gebe ich Dir recht. Bei mir ist er vom holländischen Vorbesitzer so eingetragen, daher habe ich das so gelassen. Ich hab dann noch eine nagelneue Schwimmsattelbremse inkl. Führung gehabt und verbaut. Die ist extrem leichtgängig. Eine neue originale Cih-Festsattelbremse hat dann den Weg in meinen OHV-City gefunden.

Ich hab mir das damals mal beim Bremsen im Stand genau angesehen, ein Kumpel hat dazu gebremst. Der Sattel kommt sehr schnell beim Bremsen rangezogen so das dann auch beide Bremsbeläge eingreifen, das ist schon beim Anbremsen der Fall. Das dürfte meiner Meinung nach gar nicht so viel ausmachen. Ist aber nur mein subjektiver Eindruck. Käme mal auf einen echten Vergleichsversuch an. Müsste dann nur verbreiterte feste Sättel haben und mit beiden zum Vergelich auf einen Teststand. Nur so wird man das messbar rausbekommen. Das ist aber Aufwand, das Bremssystem muss ja auch geöffnet und wiederneu befüllt/entlüftet werden etc. Zumal ich keine verbreiterten Festsattel hab.

Ich hatte mir das mit dem Festsattel ehrlicherweise auch schon überlegt darauf zu wechseln. Die Bremswirkung ist jetzt mit dem Schwimmsattel zwar durch die neuen Beläge deutlich besser geworden, aber immer noch nicht so gut wie ich mir das wünschen würde. Hab ich gestern mal wieder gemerkt. Die Räder haben hinten durch das Zurückschalten schon kurz blockiert, bevor ich der Meinung war das sich durch die Bremse vor einer harten Kurve ausreichend Bremswirklung entfaltet hat.

Vielleicht kommt es aber auch durch die DOT 05-Bremsflüssigkeit. Obwohl ich die Anlage schon 2 mal entlüftet hab, wobei jedoch gar keine Luft auffindbar war. DOT 05 hat ja aber auch den Nachteil das sich Wasser (aus Luftfeuchtigkeit oder so) in die Flüssigkeit gelang, zu den Bremszylindern runtersackt weil es schwerer ist als die Bremsflüssigkeit, es mischt sich aber nicht wie bei dem üblichen DOT 04. Das hätte natürlich fatale Auswirkungen. Da man aber nicht einfach zwischen DOT 05 und 04 wechseln kann werde ich das nicht ausprobieren.

Leider weiß ich immer noch nicht ob mein Anspruch durch die neuen Autos so überzogen ist an den Kadett, jedenfalls kann sogar das bei mir verbaute Fahrwerk (nagelneue originale Federn Vo/Hi vom Rallye und neue Bilsten B6, nix tiefer oder härter) mehr Kurvengeschwindigkeit zulassen als die Bremse. Die setzt bei scharfen Kurven, in die man sich reinbremsen muss, absolut das Limit. Oder man muss vorher erheblich langsamer werden was dann den Spaß vermindert. Bei Kurven die man un- oder nur wenig angebremst am Limit des Fahrwerks gut durchfahren kann auch wenn man sie nicht genau eisehen kann (ist wie beim Motorrad dann eher eine Gefühls-/Glückssache wie sie wohl verlaufen wird ) kann ich zumindest an Motorrädern drambleiben oder sie zumindest nicht aufhalten. Aber wehe die Kurven nehmen einen Winkel über 70° ein und man muss Bremsen, dann wird es eng ....
 
Altes Forum, 23 Sep. 2022 20:13

2 Tage nur Kadett: Gestern von Delmenhorst nur über Land nach Ahrweiler und heute zurück, hin über 500 km, zurück etwas weniger.

Kurz vor Wallau an der Lahn kam mir ein Gelb-Weisser GTE (?) entgegen, einer von hier?

Wie auch immer. Start gestern bei 9622 km.
Am Endes des Tages stand gestern fast das auf der Uhr. Fast? Jup, hab ich erst beim Loshahren heute Morgen geknipst.
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Leider habe ich im entscheidenden Augenblick wegen spannender und zugleich freier Strecke runter zum Edersee den entschiedenen Moment haargenau um 5 km verpasst:
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Heute Abend stand dann das auf der Uhr. Ergebnis 997 km in 2 Tagen.
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Gibt es nur Tachobilder?
Fast, denn Fahren und nicht Posen steht im Vordergrund. Aber 2-3 Bilder gibt es denn doch von der Landstrassen-Hatz:
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Das die Bremsen schon hinter der Abfahrt nach Altenbeken gut zu tun hatten sieht man am Bremsstaub vorne. Auch wenn er alt ist muss er nicht denken das er sich nur Ausruhen kann, bloß weil ich im flachen Norden mit ausschließlich quasi geraden Strecken wohne.

Und wie finde ich diese Strecken? Wenn ich die vom Motorradfahren nicht eh schon kenne, mit "Kurviger.de". Ist eigentlich ein Routenplaner fürs Motorrad, aber wenn man nicht die kurvigste Einstellung nimmt geht es auch für den Kadett :
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Und egal wie schmal die Strassen sind, solange sie nur gute Kurven haben ist zweifellos SO:
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ist in jedem Fall schöner als SO:
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oder SO:
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Den Rest der Tour ab Hagen musste ich über die A1 inkl. Stau, denn ich musste mir in Münster was abholen:
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Für Reiseproviant hab ich übrigens diesen Beutel:
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Altes Forum, Antwort von „Olli“, 24 Sep. 2022 10:38

Moin Hauke,

schöne Bilder, Klasse Fahrt. Ewig her dass ich so lange Touren gemacht hab mit einem Kadett,Neid .

Und Schotterstraße, was gäb ich mal für ne Schotterpiste und schön quer.. ,leider prasseln da auch immer die Steinchen heftig gegen alles was hinten ist alá Sandstrahl

Kommst jetzt mit Deinen Bremsen besser klar?Müssten ja gut eingefahren sein inzwischen Ich hab ja bei meinen nie den Eindruck sie seien zu schwach, deswegen wunderte mich das. Bis an die Blockiergrenze geht doch jederzeit beim Anbremsen, sogar beim OHV

VG;Olli
 
Altes Forum, 24 Sep. 2022 11:10

Na ja, das mit dem Schotter war nur eine ganz kurze Abkürzung. Sieht also auf dem Bild spektakulärer aus als es war. Trotzdem, etwas Schlupf war auch dabei . Und auch nicht ganz mit 80 km/h. So hart muss es nicht für den Lack und vor allem die Scheiben kommen . Die getönten krieg ichvhs nicht wieder. Hab vergessen das ich mir besser noch einen Reservesatz oder mindestens eine Windschutzscheibe mitkaufe. Gab auch keine Schäden....

Nee, Bremsen ist besser aber völliger Mist. Das wird ein Thema im Winter. Das kann nicht alleine am DOT 05 liegen. Es blockiert schon irgendwann wenn man das provoziert, aber zu spät sozusagen. Bei hohen Rollgeschwindigkeiten setzt die Wirkung nur richtig schleichend ein, zu schwach einfach. Das Pedal federt aber nicht und man kann sich nicht nachdrucken/komprimieren wie das bei Luft im System ist. Der Nachteil von DIT95 ist ja das es eventuelle Feuchtigkeit noch aufnimmt sondern Wasser wegen der größeren Dicht nach unten in den Bremszylinder sackt. Muss ich also nochmal duchrdrücken und nachfülle. Hsb ich ja do ein Druckgeröt für, da kann man das super alleine recht schnell machen.
Gruss
Hauke
 
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