Die Spannungen kommen nicht durch das Strahlen ins Blech sondern die sind schon vom Walzen und eventuellen Vergütungsprozessen drin. Sie lösen sich aber teilweise durch das Strahlen. Man weiß ja vorher nie welche Eigenspannugen in den Bleche vom Walzen und den Nachbehandlungen grundsätzlich vorhanden ist. Die Lösen sich gerne beim Schweißen zusätzlich zum Schweißverzug und Schweißschrumpfungen, und wenn man dann strahlt beulen plötzlich auch noch Belche die vorher, auch nach dem Schweißen, noch glatt waren. Das haben wir hier in der Firma auch bei dünnen Blechen bis 4 und 5 mm. Selbst Sickenbleche aus 2 mm beulen plötzlich total aus wenn wir nicht verstärken, sogar entgegen der Strahlrichtung. Anders als beim Autoblech können wir aber immer noch einen Flammrichter holen wenn es zu arg ist.
Das schlimmster sind jetzt ja die nach außen gehenden Beulen um Deine eingeschweißten Lüftungsöffnungen. Das ist wie Carsten schon sagt echt viel Spachtelarbeit. Oder Du dengelst die Beulen vor den Spachtelarbeiten erst noch nach innen. Wenn man das gut macht wird das Spachteln aufkleiner Flächen beschränkt als vergleichbare Außenbeulen anzugleichen. Dann gibt es auch einer größere Gefaht von Anruissen im Spachtel, erst Recht bei wenig steifen größeren Blechbereichen wire hier an der Motorhaube. Das Rückbeulen könnte aber zu einer Verschlimmbesserung führen.
Gruß
Hauke