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City rustikal "frischer Motor"

Hallo zusammen,

die Rücklaufleitung ist über ein T-Stück kurz vor dem Vergaser in die ZULAUFLEITUNG (nach der Benzinpumpe), angeschlosssen.

Viele Grüße

Dirk
 
Hi Dirk,

besten Dank für die Info!

Hast du eine Idee warum das für die Exportmodelle so gemacht wurde?

Gruß Nils
 
Hallo Nils,

ich hab das bei mir mal so eingebaut wie Dirk das beschrieben hat. Es ändert sich nichts, aber nun ist es wenigstens wieder so wie es ab Werk war.

Der Sinn dieser zusätzlichen Rücklaufleitung erschließt sich mir aber weiterhin überhaupt nicht.

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Gruß 

Hauke
 
Im Prinzip pumpt die Pumpe nun im Kreis. So erfährt der Kraftstoff in der Leitung eine minimale Kühlung.

Wenn jetzt das Schwimmernadelventil auf macht, kommt dann wirklich Kraftstoff und nicht erst die Dämpfe.

Man sollte aber in der Rücklaufleitung eine Engstelle anbringen die minimal kleiner ist als das Schwimmernadelventil.

Sonst kommt im Kreislauf der Vergaser zu kurz.

Das ganze weiß ich auch nur durch einen eigenen Versuch mit meiner Doppelvergaseranlage und elektrische Spritpumpe.

Da ich ein seltsames, schwer zu deutendes Problem hatte, brachte mich jemand auf diese Idee.

Habe das Umgesetzt aber mit einer längeren Rücklaufleitung um eine bessere Kühlung zu erfahren.

Für die Engstelle hab ich letzendlich einfach 8er Stangenmaterial genommen, Hohlgebohrt und auf einer Seite ein m5 gewinde geschnitten.

Da kann ich dann vom Solex PDSI diverse düsen einschrauben und so die Engstelle definieren.

MfG CJ

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Achtung! Heck schwenkt aus!
 
Hi, das ist ganz nett aber suboptimal. Der 35er Solex hat eher selten ein Dampfblasenproblem-wenn man allerdings die Schläche soo legt dann eher
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.

Übern heißen Ventildeckel in dem Fall. Schaut euch Bilder der orig Leitungsführung an- mit Abstand vorn rum im Kühluftstrom. Wenn ihr eine richtig funktionierende Ringleitung installieren wollt nutzt die Verschlußschraube unten an der Schwimmerkammer- dahinter ist ja die Hauptdüse. In diese Schraube ein Loch bohren und einen Schlauchanschluss einschrauben, 8mm oder -wie schon richtig gesagt kleiner als der 8mm Zulauf, also gern 4-6mm evtl noch mit, dann Adapter auf 8mm, wer will oder: ein einstellbares Druckhalteventil das ihr gebraucht bei ebay findet von Einspritzern.

Dann läuft immer kalter Sprit in die Schwimmerkammer, kühlt diese mit (denn da passiert beonders die Aufheizung, startet heiß schlecht) und den Gaser, und das Zuviel an Sprit geht über die Kammerschraube unten wieder zurück in die Rücklaufleitung.

So sind die Systeme bei Ford Capri etc und allen Autos aus den 70ern die Hitzeprpbleme hatten am Vergaser. Da sind die Anschlüsse natürlich schon am Vergaser dran zB beim Solex 35DDIST von Ford Capri V6. Der startet heiß nämlich selbst damit noch mieserabel weil der Solex mitten auf dem heißen Motor unter einem Riesenfiltergehäuse sitzt und zu warm wird
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, der Kadett hat das höchstens im letzten Sommer mal ab und an.

Grüße, Olli
 
Hallo Olli,

wenn Du ein originales Bild dieser ggf. nur in Schweden montierten Kadett-Vergaser-Rücklaufleitung hättest wäre das super, noch besser uns alle davon profitieren zu lassen
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. Ich hab leider keins und wusste nicht genau wie die Rücklaufleitung angeschlossen war. Durch das T-Stück kann man die Rücklaufleitung aber kaum anders führen, der Abgang ist nun mal 90°.

Allerdings kann ich sagen dass es so auch keine Verschlechterung beim Startverhalten gab, weder kalt noch warm noch heiß, auch auch beim Lauf in den verschieden Betriebszuständen gab es keine Probleme die hierauf zurückzuführen waren.

Das mit dem Kühlen ist natürlichein Argument, genau wie das von CJ mit der Querschnittreduzierung. Trotz allem wäre ein Bild der schwedischen Originalverlegung das Beste um das nachzuvollziehen, aber ich konnte dazu eben nichts finden.

Gruß

Hauke
 
Hi Hauke,

da hast Du, einfach bei Google Suche in der Einstellung das Land "Schweden" einstellen und Bilder anzeigen lassen zu "Kadett C 12S"
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.

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Gibt aber wohl nur dieses eine Bild. Also schon richtig angeschlossen soweit man erkennen kann, das war so. Bringen tuts allerdings so wenig, kühlt nur die Leitung die um den Motor rum warm würde etwas, der Gaser bleibt warm. Aber original is es
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. Das T-Stück ist vermutlich incl. einer Drossel.

Nimm ein Metall T-Stück für 8mm o-ä. und löte das abgehende Stück leicht zu, bohr dann Bohrung ins Lot 3,4/ 4mm als Drossel, dann hast Du es fast orig-Kunstoff war das offenbar nicht.

Grüße!

Olli
 
Hallo Nils,

falls Du Deinen City schwedisch erhalten willst hab ich einige Teilenummern für Dich. Ich arbeite mich an einigen Stellen durch den Kadett C-Teilekatalog, der erstaunlich viele länderspezifische Teilenummern als Varianten enthält.

Daher weiss ich nun, dass das schwedische T-Stück in der Benzinleitung bei Opel Verteiler heisst und ein ganz billiges Kunststoffteil ist. Nix mit Drossel und so. Teilenummer 820606/90027389, kostet 0,98€

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Die Unterdruckdose am Verteiler ist auch anders, anscheinend gab es für Schweden nur Bosch. Teilenummer 1211132/90019470:

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Aber der ganze Verteiler ist für Schweden auch anders gemäß Teilenumner, wo die Unterschiede sind weiss ich nicht. Zumindest ist auch der Verteilerfinger ein anderer.

Dass der HBZ speziell ist hast Du ja sich selber schon gemerkt, Nummer hab ich auch,  ist aber wohl nicht mehr zu bekommen. 

Anders sind auch die Bremszylinder an der Hinterachse, die Innenteile sind alle eigenständig bis auf die Druckfedern, die sind auch beim 1.6S und 2.0E vorhanden.

Und es gibt noch weitere Abweichungen die ich aber noch nicht gefiltert hab. Ich werde das bei meinem wohl nicht ganz authentisch machen,  aber beim Defekt von Bauteilen kann so eine Info ja mal nicht ganz unwichtig sein. Ich wusste das so jedennfalls bisher nicht .

Übrigens haben Schwedenkadett wohl auch andere (härtere) Federn, die auch in den skandinavischen Postautos im Einsatz waren. Jedenfalls laut Teilekatalog.  Sehe ich demnächst wenn ich mir meinen City vornehme, erklärt aber bei mir das unglaublich straffe Fahrwerk,  das bei mir durch die Bilstein noch etwas heftiger ist.

Auch die Verschraubung des Verlängerungsrohres an die Hinterachse ist stärker (M10 statt M8), kann aber sein dass das nzr bri den Postautos war.

Vielleicht hilft Dir das bei Deinem Schweden ja mal.

Gruß

Hauke
 
Hallo Hauke,

vielen Dank ertstmal für die Infos.

Zu der hinteren Bremse, es gab an den Ascona Modellen(1.6N) Achsen welche identische Bremsteile verbaut haben,

also 200mm Bremstrommel und 40mm breite Beläge, Ankerbleche und Radbremszylinder sind dementsprechen.

Bzgl. des Fahwerks/Federn, bei mir scheint ebenfalls eine Schlechtwegeausstattung verbaut zu sein, auf jeden Fall steht das Auto recht hoch.

Ich bin noch nicht ganz sicher wohin die Reise mit dem Schweden City geht, aber vermutlich wird es einige Umbauten geben.

Der OHV Motor wird bleiben, aber ich ziehe einen Umbau auf CIH Hinterachse, große Bremsanlage, Getrag 240 und auch Modifikationen in der Gemischaufbereitung in Betracht.

Erste Einkäufe dafür sind bereits getätigt, allerdings stehen die eigenen Projekte häufig hinten an, da es mitunter schwierig ist in der Selbstständigkeit die Zeit für solche Dinge zu finden.

Gruß Nils
 
Von den Unterdruckdosen (sog. Spätdosen) hab ich noch welche, neu und gebraucht, wer also eine brauch bitte melden ;)
 
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