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Nach 22 Jahren Abstinenz wieder rückfällig

  • Ersteller Ersteller Krapotke
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Da hast Du natürlich nicht ganz unrecht. Allerdings ist das in diesem Falle kein Ding der Unmöglichkeit. 
zum ersten ist da die Gnade des frühen Baujahrs. Kein Nachweis der EG Bremse erforderlich, keine negativen Einflüsse auf Fahrdynamische Sicherheitssysteme (weil nicht vorhanden) nachvollziebar vergleichbare Achsgeometrie, kein Flexen oder Schweißen an radführenden Bauteilen, keine wesentlichen Änderungen der statischen und dynamischen Belastunssituationen. Verwendung überdimensionierter Komponenten. Jedes einzene Teil ist nachvollziehbar in nahezu identischer konstruktiver Anordnung bei Fahrzeugen mit deutlich größeren Achslasten serienerprobt. Und sämtliche Änderungen werden nach den sogenannten anerkannten Regeln der Technik durchgeführt. 
und Schlussendlich ist Sachverständiger nicht gleich Sachverständiger ☝️..... also wenn alles so läuft wie ich das plane bekomme ich das auch eingetragen. Wenn irgendwas im Laufe des Umbauens auftritt, was sich nicht sauber nachweisen lässt dann muss ich das lassen 🤷‍♂️
 
Es ist halt wichtig, die nötigen Nachweis erbringen zu können. Wie diese Nachweise zu erbringen sind hängt sehr von der Erstzulassung des entsprechenden Fahrzeuges ab. Je neuer desto schwieriger.....

es gibt natürlich no-goes. .... Schweißen an Querlenkern würde ich z.B. nicht (auch wenn das häufig gemacht wird) das darf und wird der TÜV nicht durchwinken, Verwendung minderwertiger Schrauben an Lenkungs- und Achsteilen geht auch nicht. Ich würde auch nie ein Gewinde auf eine Spurstange schneiden...... usw. 

wie gesagt, man muss ein bisschen wissen was geht und was nicht geht. Wenn gar nichts ginge, dann dürfte kein einziger Hot Rod legal in Deutschland rumfahren. Aber auch das geht unter Umständen.

ich hab aber auch schon echt schlimme Sachen gesehen, die auch rumfahren. Da werden Führungslenker durch den Einbau völlig ungeeigneter Federbeine mal kurzerhand zu Traglenkern umgewidmet, Kugelgelenke, die auf Zugbelastung ausgelegt sind auf Druck belastet, Achslenker nach belieben verlängert oder gekürzt, Gewinde auf Panhardstäbe geschnitten und und und..... mit sowas werde ich natürlich keinem Prüfer die Zeit stehlen 😉
 
Im übrigen kann ich mich mittlerweile des Eindrucks nicht erwähren, dass bei der Entwicklung des MX 5 in den 80ern die GM T-Car Plattform doch ein bisschen Pate stehen musste. So nach dem Motto: "wir wollen ein Auto was schnell um die Ecken fährt " und dann hat vielleicht mal jemand von Mazda einen Rallye Kadett in Aktion gesehen.....  da dennkt sich der Japaner doch "Dann bauen wir das auch so!"  Im Prinzip nix anderes machen die Chinesen heute....
 
Ich staune. Das kann eigentlich nicht sein. Ja per Einzelabnahme und Dauertest aufm Ring für 30 tsd geht das, so kenn ich das. Das wäre ein Nachweis weil es ja sonst keine gibt für diesen Umbau. Den Opel Umrüstkatalog völlig ignorierend Achsen und Motor von Fremdfabrikat rein.. äh ja. Kein Abgasgutachten,Ewg Fahrzyklus war schon Vorschrift beim C, wie verhält sich der Fremdmotor im C, welche Fahrewerte und Abgas werden erreicht etc.. 🤪😌. Ich staune das das so einfach sein soll. Hotrod vor 11/ 67 sicher, da gabs keine Abgasgesetze... Bei C schon. Da bin ich echt gespannt Steffen. Wo wir schon ohne Gutachten Probleme haben 5 PS einzutragen mit Fächerkrümmer 
 
Ja ..... ich entschuldige mich erstmal vorab, für den Fall, dass ich euch langweile. 
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Das könnte jetzt etwas mehr Text werden. Richtig, natürlich geht das nur per Einzelabnahme. Das heißt eine Begutachtung zur Erlangung einer Einzelbetriebserlaubnis durch einen aaS oder aaS(mT) an einer Technischen Prüfstelle. Hierbei wird zunächst einmal festgestellt, welche Paragraphen und Einzelrichtlinien von den vorgenommenen Änderungen bertroffen sind und wie die erforderlichen Nachweise erbracht werden können und was bei dem entsprechenden Baujahr des Fahrzeugs überhaupt erbrachtwerden muß. Da gelten erstmal nur die Forderungen der STVZO und die im Anhang der StVZO,zum Zeitpunkt der Erstzulassung genannten Technischen Anforderungen.

Da schwebt erst einmal über Allem der §30 der StVZO (Bau und Beschaffenheit von Fahrzeugen) Dort steht erst einmal, dass Kraftfahrzeuge so gebaut und beschaffen sein müssen, dass andere Verkehrsteilnehmer nicht über das unvermeidbare Maß hinaus gefährdet oder belästigt werden dürfen.

Ein ziemlicher Gummiparagraph ..... Nähme man das wörtlich, dann dürfte ein SUV mit einem Leergewicht von 2,6 Tonnen und einer Motorleistung von 400 kW niemals eine Betriebserlaubnis oder Typgenehmigung erhalten. Ebenso verhält es sich mit einem Klappenauspuff ..... eine Vermeidbare Belästigung! Punkt, aus, vorbei!  .... eigentlich..... Wir brauchen uns nur umzuschauen und dann sehen wir die Realität. Ähnlich schwammig waren und sind teilweise auch heute noch die Anforderungen bezüglich der Betriebsfestigkeit von Bauteilen und Baugruppen.

Beispiel Sonderräder für Kraftfahrzeuge und deren Anhänger. Dort gibt es seit 1981 eine Richtlinie, wie die zu prüfen sind. Die aktuelle Fassung ist von 1999. Dort sind exakt Prüfverfahren festgelegt mit den entsprechenden Lastgrößen und Lastspielzahlen. Vor 1981 haben Hersteller von Sonderrädern auch schon zulässige Radlasten angegeben und mussten natürlich im Zweifel dafür geradestehen. Allerdings hat ihnen niemand vorgeschrieben, wie sie das zu prüfen haben. Gebot der Stunde waren da oft Erfahrungswerte und Überdimensionierung. Genau das ist es, was bei meiner Achse Anwendung finden wird, Erfahrungswerte und Überdimensionierung. Wie schon gesagt. Großserienerprobte Bauteile in identischer Belastungssituation mit geringeren Krafteinwirkungen als bei dem Spenderfahrzeug. Das Ergebnis des entsprechenden Prüfprotokolls kann dann lauten: „Negative Einflüsse auf Betriebsfestigkeit der Baugruppe sind nicht zu erwarten“ Die STVZO und Das VDTÜV Merkblatt für Bauliche Veränderungen fordert ja erst einmal nur, dass Technische Einheiten den üblichen Betriebsbelastungen standhalten müssen.

Das wäre der der Fall, wenn ich noch ein Passendes Traggelenk aus der Großserie finde. Das mit den nachgewiesenen Testkilometern auf der Rennstrecke wäre als Betriebsfestigkeitsnachweis erforderlich z.B. für Karosserien, wenn die Motorleistung mehr als 40% gesteigert werden soll oder z.B. komplette Neukonstruktionen an Radführenden Teilen eingebaut werden sollen.

Thema Abgas:

Du sagtes, das geht bei einem HotRod von 11/67 ohne Abgasnachweis im Fahrzyklus. Richtig. Das ist so. das Geht sogar noch länger. Bei Genehmigten Typen (ABE-Fahrzeugen) muss ein Nachweis des Abgasverhaltens bei verschiedenen Betriebszuständen (also Fahrzyklus auf der Rolle) erst ab Erstzulassung 01.10.1970 erbracht werden. Bei einzelgenehmigten Fahrzeugen erst ab 20.04.1973.

Aber auch da bin ich raus. Außerdem baue ich mit keinen „modernen“ Motor ein um dann später im Fahrzeugschein Schlüsselnummer 0088 (Emissionsverhalten nicht bekannt) stehen zu haben. Das wäre steuerlich ein Fiasko und über eine Oldtimerzulassung brauchen wir bei diesem Fahrzeug nicht zu reden.

Also Nachweis des Abgasverhaltens erforderlich! Punkt Aus!.... nur wie?

Abgasgutachten in einer Abgasprüfstelle? ja, wenn ich im Lotto gewinne würde ich das spaßeshalber mal machen.

Glücklicherweise sieht der § 47 die Ausweitung einer einmal erteilten Abgasgenehmigung auf andere Typen grundsätzlich schon vor. Auch Änderungen an Motoren sind möglich wenn die Wesentlichen Baumerkmale identisch bleiben (das genau zu beschreiben würde wirklich zu weit gehen). davon wurde früher rege Gebrauch gemacht. (Thema Hubraumerweiterung / Aufbohren)

In meinem Fall kommt mir das ebenfalls zugute. Es darf nämlich das Abgasverhalten des Mazda unter gewissen Umständen auf den Kadett übertragen werden. Hieße dann 0425 (Euro2)

Dazu muss die Bezugsmassenklasse des neuen Fahrzeugs passen. dh. entweder leichter oder maximal eine Bezugsmassenklasse schwerer.

Die Gesamtübersetzungsverhältnisse des Antriebs (Getriebeübersetzung, Achsübersetzung.... inklusive etwaiger Änderung des Reifenumfangs dürfen in jeder einzelnen Übersetzungsstufe (ausgenommen Rückwärtsgang) nicht mehr als +- 8% von den, bei der Abgasprüfung zugrunde gelegten Übersetzungen abweichen.

Die Gesamte Motorperipherie muss übernommen werden Motormanagement, Abgaskrümmer, Katalysator, ggf. OBD System, Aktivkohlefilter (ab Euro2), Rohrlänge zwischen Krümmer und Kat muss bleiben. Dahinter ist Eigenbau Auspuff angesagt.... Natürlich ist eine Fahr- und Standgeräuschmessung bei dem Umbau ohnehin obligatorisch.

Also es geht. Das Problem mit den 3 Sachverständigen mit 5 Meinungen besteht natürlich zweifelsohne. Aber es gibt Möglichkeiten und auch nach wie vor Sachverständige, die bereit sind, diese zu nutzen.          

 
 
😁👍, ja, viel Text aber das ist eben so, komplex lässt sich nicht, wie gern versucht- in drei Sätzen erklären. Danke für diese ganzen Infos, da wird ja oft und gern drüber diskutiert. Hier steht jetz als Link die bisher wohl schlüssigste und umfassende Erläuterung zum Thema. Einiges kannte ich grob aber viel im Detail nicht, super 👍. Mich wundert dass die Bezugsmasse reicht, der Cw wert aber egal ist. In jedem Fall sind ja die den TÜV so interessierenden Fahrwerte noch zu ermitteln, akso Höchstgeschwindigkeit und wie Du richtig sagst Geräusch. Normal kostet das alles einen Haufen Geld 🙈+ Zeit.. das alles für gleiche Leistung und Verbrauch wie ein problemloser und TÜV fähiger 2,0E 😉, Zuverlässig und Alltagstauglichkeit sind ja legendär auch bei dem. Du suchst echt die Herausforderung 🙂👍
 
Genau 😊..... ich mag auch die Herausforderung.....

Ja , der cw Wert ist egal. Abgasprüfung wird ja auch nur auf der Rolle gemacht und nicht im Windkanal. Das mit der Höchstgeschwindigkeit ist nicht so dramatisch. Ich habe mir für meinen Roten die Mühe gemacht und die theotetische Höchstgeschwindigkeit ausgerechnet. Mit cw Wert Angriffsfläche und Motorleistung. Bin ich mit 92kW auf 192 gekommen. Dann habe ich erfahren dass es dafür auch eine Näherungsrechnung gibt, die auch der TüV benutzt. da wird aus der Alten Motorleistung und der alten Höchstgeschwindigkeit mit der neuen,höheren Motorleistung die neue Höchstgeschwindigkeit ermittelt. Aber auch das ist nicht nötig. Es gibt im Opel Umrüstkatalog Diagramme für die verschiedenen Karosserieformen die Fahrwiderstanslinien drin sind. da liest man die Höchstgeschwindigkeit zu der entsprechenden Motorleistung einfach ab. Und siehe da! Was kommt raus für die Kadett Limo bei 92 KW?...... 192km/h

schafft er übrigens auch. Ermittelt haben ich als absolute Topspeed mit GPS sagenhafte 202 km/h

vermutlich ist der CWWert doch etwas besser als 0,43 oder die Tieferlegung veringert den Luftwiderstand oder der Motot streut Leistungsmäßig etwas nach oben.
 
Mal was anderes. Ich habe lange hin und her überlegt und bin zu einer Entscheidung gekommeneup-1137677532-5718b0474118d1664b764752401de213-1723221600_big.png.

wie hat Josef Ratzinger damals so schön gesagt "Ich bin zu alt für diesen Scheiß!"

Ich hab jetzt bei dem Roten die 60er KAW Federn gegen 40er Van-den-Berg Federn getauscht. Windungszahl, Drahtstärke und ungespannte Länge sind be den Federn exakt gleich. Sind nur offensichtlich härter. Ich fahre sie weiterhin mit den kurzen Konis und hab‘s nicht bereut. 
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Hallo Zusammen.....

hier mal ein kleines Update zum Mazda Projekt. 
Ich habe natürlich wenig Zeit aber ab und zu bastel ich doch mal am Kadett.

bin gerade dabei, den Mazda Kabelbaum reinzustricken. Die Anordnungen passen ja prinzipiell vom Mx5 prima in einen C Kadett. Die Mazda Lenksäule kann man sogar mehr oder weniger unverändert in den Katett schrauben .... kaum zu glauben 🤪....

das Kombiinstrument wird auch eingebaut. Ich habe es so gut es ging mit der Kadett Taucherbrille verheiratet. Ich muss jetzt nur Tank - und Temperaturanzeige vom Mazda in 52 mm Zusatzinstrumentengehäuse basteln und dann in die Mittelkonsole wandern lassen. Das Radio muss auch woanders hin. Wahrs muss ich ne Mittelkonsole selbst bauen. Im Radioschacht sitzt jetzt fie Heizungsbedienung Vom Mx5. 

Das Thema Mazda Achse ist vermutlich gestorben. Da müssten fie unteren Querlenker verlängert werden und der Stab will auch nicht so passen wie ich das gerne hätte. Kommt wohl ne CIH Achse mit GSI Bremse rein.

hier mal ein paar Bilder 

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Ich vermute dem einen oder anderen dreht sich bei dem Anblick der Magen um 😉.... 

ich finde: das hat schon was 😁
 
😁 das stimmt. Hat was. Und zum Magenumdrehen ist eh tu spät 😉. Die Amis swappen ja gern und viel alles Mögliche. Wenn auch eher zurück von Spritze auf Vergaser 😏. Aber scheint erstaunlich gut zu gelingen- na gut bis auf HA aber mit CIH ist dafür doch erheblich einfacher und fahren tut das auch ausgezeichnet, auf Ansprechen und Federkomfort kommts hier ja vermutlich eher nicht an
 
eup-1137728788-ce00154137414a97836c91658ea31a19-1737920489_big.jpgSo langsam sortiert sich fas Ganze Mazda Zeugs unter das Kadett Armaturenbrett 

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So...... der Mazda Motor läuft... Jetzt geht‘s an Blech 🙈🙈🙈 wenn die Front fertig geschweißt ist kommt der Motor wieder raus und der Motorraum wird Lackiert. Wird aber noch dauern 🙈

 sieht alles schlimmer aus al es ist. Eigentlich nur das übliche. Und der große Vorteil ist: ich bin der Erste, der an dem Auto nennenswerte Karosseriearbeiten vornimmt 

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Hallo zusammen. 
ich habe heute mal wieder etwas Zeit in den grünen Mazda Kadett investieren können. Es ist schon eine ziemliche Rostlaube. Aber jetzt wird das durchgezogen 😉

die Bleche hab ich größtenteils günstig per Kleinanzeigen zusammgesammelt oder selbst gedengelt. Auf der anderen Seite steht mir das Spiel auch noch bevor. Außenschweller Radläufe und Kofferraumboden re und li müssen auch noch neu. Naja..... hat ja keine Eile. 
 
Respekt. Tolle Blecharbeiten. Wenn ich sowas sehe werde ich immer neidisch weil  ich selber gar kein Händchen dafür habe. 

Gruß Dirk 
 
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