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Vorstellung: Zwei auf einen Streich

Hallo Günni,

danke für die Info mit dem Pumpenrelais, dann ist das bei mir im Ablauf schon mal richtig. Sowie beim Anlassen die Klappe im LMM rumklappert schaltet auch das Relais und die Pumpe läuft. 

Ja, inzwischen denke ich das auch das eine Verlagerung bessergewesen wäre.. Zuerst war mir aber nicht klar dass es zu einem längeren Problem ausartet und war nur als informatives Updat gedacht. Wenn es mit den nächsten Maßnahmen, die mir Ralf vorgeschlagen hat, und dem Tausch der Teile die nach Prüfliste fehlerhaft sein sollen nicht behoben wird, dann  verlagere ich das Problem tatsächlich mal. Kann ja auch für andere später mal interesant sein. 

Natürlich auch vielen Dank für das Lob.

Übirgens, hab ich von Dir mal die Opelaufkleber für Batterie usw. über Ebay gekauft? Bei mir kleben Sie noch immer ohne Probleme
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. Da meintest Du damals  ja sie würden nicht halten und ich hab dann einige umsonst dazu bekommen. Allerdings sind sie dann etwas ausgeblichen, doch das sieht man kaum. So siehst Du zumnidest was daraus geworden ist.

Gruß

Hauke
 
Hallo Ralf,

der Verteiler scheint in Ordnung, zumindest ist er federbelastet wenn man ihn von Hand verdreht (das geht ja nur in eine Richtung, versuche mich zu erinnern: Ich glaube im Uhrzeigersinn) und geht in seine Stellung zurück. Das Lagerspiel der Verteilerachse ist sehr gering, kann ich aber nicht messen da ich die Kappe nicht abbekomme. Den Sprengring hatte ich ab, und auch die Schraube in der Hohlachse unter dem Filz. Aber die Kappe ließ sich nicht ganz abheben, auch nicht mit etwas hebeln. Zuviel Kraft wollte ich aber auch nicht einsetzen. Ist da noch eine zusätzliche Sicherung drin? Die Stellung der Welle, in der die Kappe abgehoben werden kann, müsste ja egal sein. Und wofür ist das Filz? Bei mir ist es trocken, soll das nur Staubschutz sein für die Schraube?

Bei Anlasserdrehzahl (ohne Kerzen drin) ist die Kerbe auf dem Riemenrad beim Anblitzen mit dem Stroboskop doch scharf und die Einstellung ist erstmal gut. Trotzdem springt der Motor nicht mehr an. Ist immer nur kurz vorm kommen wenn man lange genug drehen lässt, aber dann erhält er sich nicht selber. Sprit ist aber da. Die Kerzen sind ja auch neu, Wärmewert stimmt (das ist ja aber im kalten Zustand auch egal).

Obwohl ich relativ sicher wusste das es daran nicht mehr liegen kann hab ich jetzt alle Komponenten getauscht (LMM, Bezinpumpenreialis, Steuergerät). Interssant ist dass mein erster LMM tatsächlich defekt sein muss, denn meine 3 andern haben alle für den letzten einen identische Widerstandswerte bei 2250 bis 2300. Da glaube ich eher im WHB ist ein Fehler als dass mehrere LMM den selben Fehler haben.

Jetzt ist das letzte was noch kommt ein Tausch der Düsen. Das mache ich kommendes Wochenende. Ich habe noch 2 komplette Sätze. Testen kann ich die aber nicht richtig, nur mal außen anschließen und sehen ob die einheitlich spritzen und nicht tropfen. Vielleicht kann man den Moror von Hand drehen und dann sehen ob sie zum richtigen Zeitpunkt einsprizten. Weiß nicht ob das geht. Eigentlich müsste man sich einen Prüfstand bauen mit Pumpe, einer alten Bezingalerie und Haltern für die Düsen mit jeweils einem Messdefäß. Dann könnte man bei Dauerdruck zumindest das Spritzbild und die Gleichmäßigkeit der Spritmenge bei den Düsen im Vergleich feststellen. Das ist mir im Moment aber zu aufwendig. 

Dann bin also fast ich am Ende meines Latains und ich suche dann eine Werkstatt. Alles was ich so testen und mit Logik nachvollziehen konnte hab ich jetzt durch (bis auf die Düsen). Da ich nun kein Motorfreak bin und mir dann auch die weiterführenden Geräte fehlen, kann ich da nur mehr kaputtmachen als heile bzw. ab Jetzt nur noch im Nebel stochern und auf Verdacht überall rumspielen, das bringt ja auch nicht wirklich was glaube ich. Bloß jetzt eine passende Werkstatt finden die das mit Sachverstand macht ist ja auch nicht so einfach vermute ich, selbst in Bremen.   

Fortsetzung folgt, zumindest Info wenn rausgekommen ist woran es lag. Ich bin mal gespannt.

Jetzt ist erstmal der City dran, der läuft nämlich auch nicht richtig, die Frage packe ich aber diesmal gleich in den Technikbereich :-)

Viele Grüße

Hauke
 
Hallo Hauke,

habe deinen Bericht, bzw den Part der Diagnose jetzt nur grob überflogen.

Hast du eine komplette Prüfung der Stellglieder/Sensorik vorgenommen? Im speziellem würde ich den Thermozeitschalter, Temp.fühler und den Zusatzluftschieber nochmal checken!

Evt die beiden Stecker vom Zusatzluftschieber und Thermozeitschalter vertauscht? Also mittels Durchgangsprüfung und abgezogenem Steuergerätestecker die beiden vorderen Stecker eindeutig zuordnen!

Es gibt 2 unterschiedliche Temp.fühler für L und für LE Jetronic(Endnummern hab ich leider aber grade nicht parat)

Ist die Co Schraube im LMM noch verplombt?

Wie sieht es mit einer Grundeinstellung der Drosselklappe aus? Reagiert er auf die Bypassschraube?

Funktion und Einstellung des Drosselklappenschalters ist gegeben? Also nicht nur akustisch geprüft , sondern auch gemessen?

Gruß Nils
 
Hallo Nils,

ich hab insgesamt 4 LLM (alle 006) ausprobiert, 2 davon mit noch verplomter Co-Schraube. Im Moment glaube ich nicht das es an dan LLM liegt (das mache ich aber jetzt nur an den elektrischen Messwerten fest).

Den Zusatzluftschieber habe ich inzwischen gewechselt. Der zu Beginn verbaute war der nach Nummer einer vom GTE1. Nun habe ich den richtigen drin, der auch korrekt reagiert wenn man ihn zum Test an 12V anschließt. Ob der vom GTE1 ganz anders reagiert hat weiss ich nicht, aber der Spalt  sah beim durchschauen anders (kleiner) aus. Mit dem Tausch hat sich aber nichts verändert.

Der Drosselklappenschalter arbeitet und ist auch richtig angeschlossen. Das hab ich mit dem Ohm-Meter gemessen bei  voll durchgetretenem Gaspedal und ohne Gas. Danach ist das korrekt und auch am richtigen Stecker. Aber das sieht man ja auch an den Steckerfarben.

Temperaturfühler muss ich nochmal nachsehen. Ich hab noch je eine komplette LE und  L liegen, anhand dessen kann ich ja schnell die Numner feststellen. Zum tauschen und testen hab ich 3 Thermoschaltet einzeln, es kann sein das ich da mal was vertauscht hab. Das die unterschiedlich sind wusste ich nicht und hab da gar nicht drauf geachtet.  Das Kabel jedenfalls an sich ist okay und der am Stecker vom Steuergerät gemessene Widerstand (kalter Motor-Zustand) waren korrekt. 

Ich wechsel jetzt noch die Düsen und werde Deiner Idee  mit der Bypass-Schraube nachgehen und die Nummer des Thermoschalters checken. Das hab ich noch nicht geprüft.

Danke für die neuen Tips. Mal sehen ob ggf. die Ursache bei ist 🤔

Gruss

Hauke
 
Hallo Nils,

ich hab mal nachgesehen, alle meine Temperaturfühler sind alle gleich mit der Endnummer 026. Das sind für die L-Jetronic die richtgen. Mein aktuell verbauter hat kalt (20°C) 2500 Ohm, das ist ein richtiger Wert.

Ein Thermozeitschalter hab ich ja gar nicht ist mir heute eingefallen, den hab ich ha nur in meiner nicht verbauten LE-Jetronic weil nur da ja auch das Kaltstartventil drin ist. Bin ich wieder doof, kenne meine eigene Anlage nicht genau. Daran kann es aldo auch nicht liegen.

Drosselklappe ist gut und spielfrei gelagert. Spalte zwischen Klappe und Staurohr hab ich auch nicht. Die Bypass-Schraube (die dient ja der Leerlaufeinstellung meine ich) hab ich bisher noch nicht angefasst, das mach ich wenn der Motor erstmal richtig an ist und der Leerlsuf dann nicht im richtigen Drehzahlbereich ist.

Nachher mal mit neuen Düsen ein neuer Startversuch.

Irgendwann muss er ja mal 🤔

Gruss

Hauke
 
Hallo zusammen,

ein Erfolg: Der Motor geht sofort an und läuft stabil bei 1100 U/min. Es werden wohl die Düsen gewesen sein.

Nun aber zeigt meine Öldruckanzeige nichts an, die Warnlampe ist aber aus. Mal die Anzeigen tauschen, zum Glück besitze ich noch zwei 4er-Anzeigen in Reserve. Ich hoffe es ist was elektrisches bzw. liegt an der Anzeige. Der Geber ist nagelneu.

Ob die Pumpe fördert sehe ich ja, wenn ich wieder den Deckel abnehme um die Hydrostössel einzustellen. Um mir nicht alles einzuölen muss ich mir jetzt aber erstmal eine Abdeckung für den vorderen Bereich bauen, die Kette schleudert ja doch einiges an Öl raus, das hab ich ja schon bei den ersten Tests nur mit Anlasser und ohne Zündkerzen gesehen.

Da ich kein Youtube-Freak bin weil ich nicht gerne unkontrollert was ins Netz werfe, kann ich jetzt leider mein 18-Sekunden-Film vom ersten Starten hier nicht einstellen. Aber nochmal allen meinen Dank die sich mit mir Gedanken genacht haben wo meine Probleme liegen könnten und mit Tips zur Seite standen🤗

Ich bin nun wieder einen Schritt weiter. Nun Einstellarbeiten am Motor, und dann bis Ende August warten bis ich meine Hinterachse vom Andree König zurückbekomme.

Dann kriege ich den Grünen dies Jahr vielleicht  doch noch auf die Strasse.

Aber jetzt, bevor ich wieder den richtigen Moment verpasse: Jetzt ein Besinnungs- und "Man,-freu-ich-mich"-Bier. Zwar kein KöPi (siehe oben), aber was ähnliches....

Hurra!
 
So, nochmal ein Nachtrag. Das Einstellen der Hydrostößel ist ja auch erfolgt. Ich hab den Motorraum schön abgedeckt, eine Blechhaube hingedengelt und über der Steuerkette montiert. Kurz warmlaufen lassen und dann die Stößel eingestellt. Ein Foto hab ich schnell noch nach dem Einstellen des ersten Stößels gemacht:eup-1136390136-8c60beccb5d1dce06a11a118c4b69179-1531822136_big.jpg

Nach dem Einstellen aller Stößel sah es deutlich schlimmer aus, da hatte ich auch keine Lust mehr ein Foto zu machen. Öl war am Motor. Öl unter dem Wagen, Öl an der Vorderachse. Ach, Öl war einfach überall. Zum Glück muss man sowas nicht regelmäßig machen. Oben rum war dank der Abdeckungen glücklicher Weise nicht soviel zwischen allen Kabeln und Bauteilen. Also erstmal sauber machen. Unter dem Wagen war dann doch nicht soviel dass man Panik haben musste, ist ja eine Garage, und es war sauberes Öl. Der Bequemlichkeit halber hab ich den Wagen an der Vorderachte schön hoch aufgebockt.

Es gab dann ein leicht schepperndes Geräusch. Aber nichts dass ich mit meinte Sorgen machen zu müssen, liegt ja Werkzeug rum und sowas wird es wohl gewesen sein dachte ich. Daher hab ich erstmal was anders gemacht.

Als ich danach wieder unter den Wagen sah war da ein riesiger Ölfleck! Hä?? Hatte ich mich vorher so versehen? Genauer nachgesehen. Rotes Öl!
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Wo gibt es das? Getriebe! Super!
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. Der Teufel weiß wieso, aber die Kardanwelle ist mir von der Getreibewelle gerutscht. Weil meine neue Hinterachse noch nicht da ist hab ich die Welle hinten nicht befestigt und sie liegt lose im Tunnel auf der Traverse und dem Handbremssseil. Klar, die Feder in der Hohlwelle am vorderen Ende der Kardranwelle drückt ordentlich, und meine Kardanwelle ist auch schön leichtgängig auf der Getriebeausgangswelle, aber damit hätte ich nie gerechnet. Aber mit dem Rausrutschen der Kardanwelle ist keine Dichtung mehr gegeben und Öl läuft aus. Und durch das vorne Aufbocken umso mehr, ich glaube fast die Hälfte des Getriebeöls ist ausgelaufen. Sehe ich ja später beim Wiederauffüllen. Schade, war neues Öl mit 0 km Laufleistung.

Tja, wie ihr seht, habt ihr es mit einem echten Experten zu tun...
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Servus Hauke!

War schon länger jetzt nicht mehr da. Habe paarmal geschaut, ob du wo anders einen Thread aufmachst, wie der Günni gesagt hat. Aber bist ja schon weiter gekommen, hab ich gesehen... Dann Glückwunsch, dass er läuft!

Zum Einspritzventile Testen hast recht, eigentlich wäre das fast ein Prüfstand, was man bauen müsste. Aber man kann kurz mit einem Kabel, direkt von der Batterie, an die Kontakte tupfen. Das halten die auf jeden fall aus, auch wenn sie im Betrieb die Vorwiederstände dran haben. Beim Antippen muss man dann ein deutliches Klacken hören. Dann machen sie auf. Sonst sind sie einfach verklebt. Bei meinem Kumpel war es so. Nicht richtig angesprungen, zwei verklebt, durch paarmal anfunken wieder gelöst und die Kiste ist gelaufen. Wenn die Ventile 10 Jahre rumliegen kann das schon sein. Ist erstmal ein Grobtest, dann, wie schon gesagt, am Motor mal raus und Spritzbild anschauen... Mit Motor von Hand drehen ist leider nicht. Das Signal zum Öffnen gibt da das Steuergerät nicht.

Zum Verteiler nochmal. Mit Kappe meinst wohl die Blende? Die Blechscheibe mit den 4 Aussparungen denke ich.

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Den Sprengring und die Schraube in der Hohlwelle gleichzeitig lösen, war nicht gut. Gott sei Dank hast wirklich nicht viel Kraft aufgewendet und aufgehört. Vielleicht erkennst am Bild, wie es innen aussieht. Zum Wellenspiel messen hättest eigentlich gar nix zerlegen müssen. Nur Verteilerfinger runter und Messuhr auf die Welle und versuchen zu wackeln. Mindestens zwei Richtungen probieren (90 Grad versetzt).

Fallst mal einen zerlegen willst, erst den Sprengring entfernen und die Blechblende runterhebeln. Da hab ich hier schonmal irgendwo Bilder rein, wollt schon mal jemand wissen. Da musst mit zwei Schraubendrehern, von links und rechts durch die Blendenöffnung, und gleichmässig hochhebeln. Vorher mal vielleicht paar Tropfen Rostlöser oben drauf, sitzen meistens sehr stramm. Aufpassen, dass Du mit den Schraubendrehern nicht unter den unteren Sprengring kommst sondern nur unter den Stahlring der Blende. Die Blende sitzt oben und unten zwischen den gleichen Sprengringen.

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Wenn Du die Schraube in der Mitte der Hohlwelle löst, kannst die kleine Fliehkraftwelle demontieren. Da musst aber vorher die gesamte Platte mit dem Hallgeber und den blauen Stecker nach aussen rausbauen. Da hast Du also dagegengehebelt, als Du es versucht hast... 

Auch aufpassen beim Demontieren, die Blende ist gegen Verdrehen mit einem mini Passstift gesichert. Der ist glaub ich 2,3 mal 4 Millimeter. Der fällt raus, wennst sie hochhebelst...

Und der Filz ist kein Staubschutz
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Sorry, wenns grad lustig ist. Auch wenn das Ding bei Dir staubtrocken war, sollte es eigentlich ein Schmierfilz sein
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. Irgendwo in irgendeiner Anleitung steht, alle paar Tausend KM einen Tropfen Motoröl drauf tun. Da oben wird nämlich die Fliehkraftwelle an sich geschmiert. Die Welle hast ja bewegen können und sie ist ja wieder von alleine zurück. Also noch alles gängig. Würde den Filz nochmal raus tun, einen Tropfen Öl rein, Filz rein und den auchnochmal mit zwei Tropfen durchfeuchten...

Wennst aber denkst, er hat wenig Spiel, oder mal messen kannst, hast kein weiteres Problem mit dem Verteiler. Wenn er irgendwann mal ausgelutscht ist, kann ich weiterhelfen.

Zum Ventile (Stößel) Einstellen habe ich schon länger mal einen ünrigen Blechdeckel aufgeschnitten. Nur in der Mitte nach rechts (also zur Einspritzung hin) die Hälfte rausgeflext. Bis kurz über die Dichtung.  Vorne bei der Steuerkette zu gelassen. Den montiere ich immer zum Einstellen, und da braucht man höchstens einen Lappen über Einspritzventile und Krümmer legen und nix wird mehr eingesaut.

Also bis denne!

Grüße Ralf
 
Hallo Ralf,

ja, das eigentliche Motorproblem scheint  gelöst. Daher hatte ich dafür dann kein eigenes Thema mehr aufgemacht. Die Entwicklung bis zum ersten Fahren lasse ich hier, spezielle  Fragen sondere ich nun aus.

Ja, wenn ich nicht genau weiß wie etwas montiert ist verlasse ich mich auf mein Gefühl ob etwas nur klemmt oder fest sitzt. Bei der Blende hab ich mich sofort für "sitzt fest" entscheiden und das abgebrochen. Ich dachte man kann das ggf. so zulegen dass man die Welle mit einer Mikrometerschraube und die Führung mit einem Passdorn vermessen kann, dann hätte ich das exakte Spiel. Aber ich hab es dann tatsächlich so gemacht wie Du gesagt hast. Das Spiel war 1-2 Zehntel am oberen Ende der Welle glaube ich. Das ist ja mehr als das Spiel weiter unten am Lager, und darum fand ich das okay. Jedenfalls läuft der Motor nun schön rund. Warm gleichmässig bei 950 U/min, kalt etwas über 1000.

Falls ich dann mal wirklich was am Verteiler machen muss helfen mir Deine Bilder in jedem Fall, besten Dank dafür. Und ich weiß in Dir ja nun einen Experten auf dem Gebiet den ich fragen kann.

Das mit dem Filz hatte ich erst schon gedacht, weil ja in dem Verteiler eigentlich kein Dreck in grossem Ausmaß  kommt, aber sooooo trocken wie das Filz bei mir war hätte ich nicht gedacht das da je Öl dran war. In dieser Vermutung hatte ich die Frage gestellt. Da hört sich die Frage natürlich lustig an und darüber darf auch geschmunzelt werden, ohne dafür "sorry" zu sagen. Ein wenig Humor natürlich darf bei sowas  nicht fehlen, das vertrage ich schon 
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.

Aber dann mach ich da mal ein wenig Öi dran.

Für das Einstellen der Hydrostössel werde ich mir mal bei Gelegenheit einen Schrottdeckel zum Aufschneiden besorgen. Für‘s Erste muss ich das ja nicht mehr machen.

Gruss

Hauke.
 
Eine weitere Etappe ist geschafft, der letzte Schritt steht bevor: Die Hinterachse. Davor kommt jetzt das Warten das ich sie bekomme

Diesen Samstag hatte ich schon mal genutzt um meine alte Achse auszubauen:

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Ordnung am Arbeitsplatz sieht natürlich anders aus
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Das Gehäuse der Achse sieht viel besser aus als ich dachte, keine Durchrostungen an den Federtöpfen oder an der Panhardstabaufnahme. Daher werde ich den Achsskörper stahlen und pulvern zum Einsatz bringen und vorbereiten, falls mir mal eine kürzere Übersetzung oder Sperre für gutes Geld in die Hände fällt. Da hab ich ja keinen konkreten Druck.

Zuvor muss dann aber erstmal die Felge runter, sonst ist da ja nichts mit aufarbeiten und Steckachsen ziehen. Die Felge könnte ich gut für den City gebrauchen als Reserverad. Für den Rallye hab ich ja schon eine neue Felge.

Aber da war ja was! ich hatte es ja schon in meinem ersten Bericht geschrieben dass ich diese Felge nicht abbekomme. Das Felgenschoss scheint ohne Dremoment mit 2m-Verlängerung und Kettenzug angezogen worden zu sein, ggf noch mit Sekundenkleber verklebt. Sicher ist sicher.
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Bei meinen ersten Versuchen sind die drei Löcher vom Felgenschloss ausgenudelt und in der dazugehörenden Schlüssel-Nuss ein Pin abgebrochen. Zuvor war die Nuss schon gerissen, zur Stabilisierung hab ich eine Schlauchschelle montiert.

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Weiterer Hebelarm=Kraft hat mir bisher nicht geholfen und man merkt ob etwas kommt oder nicht. Auch Silikonspray usw. zur Verringerung der Haftreibung zwischen Felge und Felgenschloss hat nichts geholfen. Nun kommt noch ein Versuch mit Schlagschrauber und Wärme. Ich hab auch keine genaue Ahnung was das für ein Felgenschlosssystem ist, ggf. kann ich mir ja auch eine neue passende Nuss kaufen.

Danach ist bald reine Gewalt angesagt, wobei ich noch keine genaue Idee dazu hab wie das aussehen kann 
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hast du ein Schweißgerät? Ich hatte ein ähnliches Problem und habe einfach einen Radbolzen auf die Mutter geschweißt und mit diesem die Mutter abschrauben können.
 
Jup, das ist noch eine Idee. Ich muss dann nur den mitdrehenden Ring entfernen, der ist ALU. Die Schlossmutter ist Stahl. Nein, leider hab ich keins, aber in der Firma gibts es genug. Wenn der Schlagschrauber das nicht bringt dann nehme ich die Achse mal mit.

Ich frag mich nur was der Vorbesitzer bei einer Reifenpanne gemacht hätte mit dem kurzen Schlüssel im Bordwerkzeug. Die andern Schlossmuttern waren auch schon extrem fest, lei hätte er unterwegs auch niemals lösen können. Und die waren nicht mal soooo wie diese letzte. Bestimmt bei der Montage einen langen Schlüssel genommen, noch eine Verlängerung drauf, und dann noch ordentlich mit dem Fuß drauftreten dass die Muttern ordenlich fest sind. Manomann.

Ich hatte noch mehr solcher Schrauben am Wagen gehabt. Jedesmal ein Kampf. Selten wegen Rost, meistens weil die Schrauben über alle Maßen angeballert waren. Dabei, ein Drehmomentschlüssel kostet doch heutzutagen nicht mehr die Welt, falls man kein Gefühl für "Fest" hat. Ach, ich ärgere mich schon wieder tierisch über den Vorbesitzer.
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Ich hab auch nicht die meiste Ahnung oder das übermäßige Können, aber viel kann man mit Lesen im WHB und entsprechendem Werkzeug ausgleichen, oder lässt es lieber wenn man es nicht kann.
 
Hi.

Bei dem Felgenschloss hilft nur Gewalt.Versuche den mitdrehenden Aluring zu entfernen.Es gibt Stecknüsse die eine Verzahnung wie ein Ringschlüssel haben schlag soeine mit 1500gr. Hammer auf das Felgenschloss.Die Nuss sollte nur knapp nicht darüber passen.Sitzt die Nuss 2/3 über dem Schloss sollte sich dieses lösen lassen.Platzt die Nuss bleibt wohl nur die Methode mie dem Schweißen.

MFG.

Rostplus
 
Hej,

die Mutter an einer Stelle mit einem Schleifer so weit anschleifen bis sie aufknackt... Dann sollte man sie runterschrauben können, solange kein Sekundenkleber dran ist :-)
 
Update zur Radmutter.

Hab lange nichts konkretes bzw. berichteswertes gemacht außer Detailarbeiten. ich warte ja immer nach auf die fertige Achse. Immer noch, aber da hat auch eine Verkettung unglücklicher Umstände und Verletzungspech dazu geführt. Jetzt soll es nun endlich weitergehen. Ist aber anderes Thema.

Rabmutter: Schleifer ansetzen und Mutter auftrennen war unmöglich ohne die Felge zu beschädigen. Dafür war sie mir dann doch zu gut. Am Ende haben wir eine Schraube aufgeschweißt, dann ging das Schloss endlich ab. Aber der Schagschrauber musste sich schon ganz schön mühen. Der Achskörper ist seht gut, lohnt sich zu pulvern, lagere ich dann mal ein. 

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Daneben mache ich mir einen Vorderachskörper fertig den ich noch hatte, den sieht man im Hintergrund. Erstmal für das Lager, austausch später mal. Gebe ich demnächst mit zum Pulvern wenn der City aufgearbetiet wird. Da fallen wohl genug Teile zum  Pulvern an, da kommt es auch einen Achskörper mehr oder weniger auch nicht mehr an:

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Hallo Leute,

für mich steht ein spannendes Wochenende bevor! Ich habe kurztfristig eine Hinterachse mit 3,67 und Sperre bekommen. Die Sperre ist keine ZF sondern Torson, aber das war mir egal, ich fahre nicht bei Schnee und kein Wettbewerb. Die Achse habe ich Komplettiert mit Achsverlängerung, Gewicht, Zugstreben, Bremsanlage etc. Die Bilder sind vom letzten Wochenende.

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Inzwischen ist die Achse montiert und Handbremsseil und Trommeln schon drauf. Räder kommen nach den letzten Farbausbesserungen dran, Samstag befülle ich die Bremsanlage.

Im letzten Moment hat Volker (Immeropel) mich überzeugt auf Dot 5.0 umzusteigen. Da die komplette Bremsanlage von vorne bis hinten komplett neu ist (das heißt auch wirklich alle Teile sind Neuteile) werde ich ja nie wieder eine so einfache Gelegenheit haben von herkömmlichen Dot 4.0 auf Silikon umzusteigen. Nach Abwägung der Vor- und Nachteile werde ich das jetzt machen 

Wenn Sonntag alles gut geht, kann die erste Fahr mit Eigenantreib erfolgen. Exakt 2 Jahre und 1 Tag seit er zum letzten mal mit eigeren Kraft bewegt wurde. Weil ich damals ja mal eben die Alarmanlage ausbauen wollte
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.
 
Hallo Kadett-Freunde,

Das Finale! Das sieht nach Erfolg aus!

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Gestern nochmal den Panhardstab getauscht da die Achse trotz Verwendung eines originalen Stabs 10 mm zu weit links stand. Ich hatte aber noch einen gekürzten, da hat es gepasst. 

Heute Bremsflüssigkeit aufgefüllt. Eine versehentlich offene Entlüftungsschraube führte zu einer kleinen Sauerei. Aber zum Glück hab ich auf Volker (Immeropel) gehört und auf Dot 5.0 umgestellt, das löst keinen Lack an.

Das Zeug muss allerdings am besten nach einiger Zeit nochmal entlüftet werden. Morgen. Dann kleine Tour zum Feststellen von Nacharbeitsbedarf.

Aber an die Strasse durfte er schon mal fahren:

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Hinten etwas hoch. Hab noch alte Federn, ggf. noch mal tauschen. Wie man sieht ist er inzwischen auch inzwischen auch schon angemeldet, das Kennzeichen total kreativ 😉

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An dieser Stelle mal einen grossen Dank an Volker mit seinen Aufklebern im Motorraum für die Kühl- und Bremsflüssigkeit. Die Batterie wird später noch gegen eine auffüllbare Batterie mit schönen Opel Aufklebern getauscht. 

Was ist in den letzten Wochen noch neu gekommen? Ich hatte keine Lust wegen jeder Neuerung einen neuen Kommentar zu schreiben, das bringt zwar mehr Zugriffe  aber mir ist das nicht so wichtig.

Also, originale Recaros, vor dem Beifahrersitz ein Feuerlöscher von 1978, den ich aber nie benutzen werde. Pulverlöscher sind genauso schlimm wie der Brand selber. Und eine neue Kofferraummatte. Den Tip wo ich die Klammern zur Befestigung an der Benzinpumpenabdeckung herbekomme hab ich von wem wohl? Klar, wieder von Volker. Er weiss für alles Rat glaube ich. Hier dazu die Bilder:

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Was kommt noch? Rückbank mit Nadelstreifen/Lederbezug, und alternativ noch Sitze und Rückbank mit Grün-Blau-kariert, ungefähr so:

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So, nun das "Ich bin mit dem Coupe fast fertig-Bier":

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Schönes Wochenende!

Gruß

Hauke 
 
Hallo Hauke

Sehr schöne Arbeit. Das Bier hast Du dir verdient. Bei den Sachen wo ich dir helfen konnte, da habe ich auch nur woanders die Augen und Ohren offen gehalten, und entweder abgespeichert im Kopf, oder viele Bilder geschossen.

Aber hinten ist das Auto wirklich extrem hoch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Federn überhaupt für den Kadett gedacht sind. Aber auch das wirst Du noch hinbekommen.  Das bisschen wirst Du auch noch hinbekommen.

Grüße Volker

Opel und sonst nix!
 
Seeeehr schöööööön.Gefällt mir mal so richtig gut. Auch die ganzen Details mit den Aufklebern oder das Zubehör im Kofferraum 🤗.Viel Spaß mit dem Schmuckstück. 

Gruß Dirk 
 
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